4. Ausfahrt zur Burgruine Hanstein am 23. Juli 2013

Wir sind bei der Burgruine Hanstein angekommen und haben für unsere Maschinen ein schattiges Plätzchen gefunden

Alles korrekt verstauen und dann behielt Bernfried seine Motorradjacke an. Was sich später noch rächen sollte. Man bedenke, wir haben 32 Grad Wärme

Der Aufstieg zur Burgruine, Gott sei Dank nicht so steil und auch nicht sehr lang

Hier kann man die Burgruine schon leicht im Hintergrund sehen

Bei genauem Hinschauen sollte man in der Ferne das Schloss Ludwigstein erkennen können

Hier, nach einem Kamera-Zoom, ist Schloss Ludwigstein schon viel besser zu erkennen

Die Burgruine Hanstein in voller Pracht

Für eine Ruine ganz schön mächtig

Hier meint Bernfried:" Auf den Turm muss ich rauf"! Horst meint dazu nur: "Dann man viel Spass beim Klettern mit deiner dicken Jacke"!

Der Turm soll eine Höhe von 21 m haben, nicht von hier unten, sondern vom Felsmasiv aus gemessen. "Ja, ist schon ganz schön hoch wenn man von hier unten hochschaut"!

"Ich komme mir vor wie eine Ameise"!

Siehe da, hier am Fuße des Felsens gleich zwei Ameisen, Günter und Horst

Hier ist zu erkennen wie die Burg auf dem Felsen aufgebaut wurde

Bernfried immer noch voller Zufersicht kurz vor dem Besteigen des Turms. Horst hinter ihm denkt, man gut das ich jetzt im T-Shirt luftig bekleidet bin. Im Hintergrund der äußere Eingang der Burgruine Hanstein

Hier noch einmal gut zu erkennen, das mächtige Felsmasiv auf dem die Burg seiner Zeit aufgebaut wurde. Unten im Bild eine Hinweistafel, die auf den Neidkopf hinzeigt, der oben auf den Burgmauern angebracht wurde. Der Neidkopf schaut ganz neidisch, daher der Name, hinüber zum noch intakten Schloss Ludwigstein.

Ja, und da ist es noch einmal, in der Ferne das Schloss Ludwigstein, dass der Neidkopf Tag ein, Tag aus, neidisch betrachten muss

Nachdem der äußere Eingang durchschritten wurde, befindet man sich im Innenraum der Burgruine auf einem schönen, von Außen abgeschirmten, Innenhof.

Das gab es zur Zeit der noch intakten Burg Hanstein. Wer sich etwas zu Schulden kommen lassen hat, wurde so wie ich hier, an den Pranger gestellt. Heute gibt es das Gott sei Dank nicht mehr. In der jetzigen Zeit kann es aber vorkommen, wenn man Pech hat, dass man an einen viel schlimmeren Pranger gestellt wird, und zwar im Internet und das sogar ohne eigenes Dazutun.

Weiter im Innenhof entlang, kommt man, wie hier links im Bild zu sehen, zu dem inneren Eingang der Burgruine Hanstein.

Hier ist der neu renovierte, oder auch restaurierte, Rittersaal zu sehen

Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Wendeltreppe im Turm. Unten noch ganz leichtfüssig zu besteigen, wird sie oben im Turm, wie hier bei Bernfrieds Aufstieg gut zu erkennen, immer enger. Für Menschen, will sagen mit etwas breiteren Ausmaßen, könnten hier Probleme auftreten. Aber da wir ja alle "Super-Schlank"  sind, man sieht es ja gut bei Bernfried, hatten wir hier keine Schwierigkeiten diesen Engpass locker hinter uns zu lassen.

Nur, mit der Luft gab es dann einige Probleme. Hier sollte es sich jetzt rächen, dass Bernfried seine Motorradjacke immer noch an hatte. Wohl gemerkt, wir haben 32 Grad. Vor dem rettenden Ausstieg aus der Wendelttreppe auf die Plattform des Turmes, musste Bernfried erst einmal eine Zwangspause einlegen, um wieder zu Kräften zu kommen

Aber Bernfried hat es dann letztendlich doch noch geschafft, zwar etwas zerknitttert, wie man hier sehen kann, (links) aber Horsts Zuspruch hat ihn dann schnell wieder aufgerichtet. Nur die Jacke, die war pitschenass und war nicht mehr so schnell trocken zu kriegen.

Auch ich ganz oben angekommen, etwas leichter, im Shirt gab es keine Probleme

Dann wurden wir aber mit so einem tollen Ausblick vom Turm der Burgruine Hanstein belohnt.

Rings um den Turm herum waren diese Tateln angebracht. Sehr praktisch, sie zeigten uns in welche Richtung wir schauten und was man dann in der Ferne sehen kann. Auch die Entfernung zu den einzelnen Städten Berggipfeln und anderen Sehenswürdigkeiten wurde angegeben. Daran konnte man erkennen wie weit doch heute die Sicht war

Der Blick hinunter auf den Ort Bornhagem

Hier, und auf den nächsten vier Bildern, soll noch einmal die wunderschöne Aussicht vom Turm der Burgruine Hanstein dokumentiert werden. Die tolle Aussicht erklärt sich einmal durch den hohen Standort der Ruine und dann noch oben drauf der 21 m hohe Aussichtsturm.

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4

Der Abstieg vom Turm zeigt noch einmal die Enge der Wendeltreppe im oberen Bereich des Turmes

Hier gut zu erkennen die Abstände der einzelnen Stufen, doppelt so hoch wie bei einer normalen Treppe

Weiter unten im Turm. Die Treppe wird breiter, hier ist sogar genügend Platz für einen Handlauf

Modell einer Burg und ihrer Befestigungsanlagen, daher auch der Begriff "Festung"

Das Kaminzimmer, gut zu erkennen durch den hohen Kamin. Im nächsten Bild ein weiterer Schweng nach rechts. Dort ist dann die tatsächliche Größe des Zimmers zu sehen. Dafür brauchte es sicher einen so großen Kamin

Links von diesem Bildausschnitt wiederum, befindet sich der Kamin. Die Größe des gesamten Zimmers ist durch die vielen Sitzmöglichkeiten ersichtlich. Hier wurden bestimmt schöne gemütliche Burgfeste gefeiert.

Und hier im Keller der Burgruine die andere Seite der Medaille. Hier wurde nicht gefeiert, sondern für die angebliche Wahrheitsfindung grausam gefoltert.

Draußen 32 Grad Wärme und hier unten eisige, vielleicht gerademal gefühlte 5 Grad Kälte. Furchtbar die Vorstellung, wenn man hier eingekerkert war. Kälte und Feuchtigkeit und dann noch Folterqualen erleiden müssen. Horst will sich davon gar kein Bild machen.

Dann doch lieber hier draußen bei 32 Grad ein Päuschen machen und kühle Getränke genießen.

Dem stimmen auch Bernfried und ich zu. Und hier kann er nun endlich auch seine völlig durchnässte Jacke wieder trocknen lassen.

So kann man es aushalten, bei einem schön gekühlten alkoholfreiem Alster und Tafelwasser. Wärend dieser Pause entschlossen wir uns, obwohl ja nun eigendlich die Rückfahrt nach Herzberg angestanden hätte, dem Schloss Berlepsch, das sich ganz in der Nähe befinden soll, einen Besuch abzustatten. Nach Überprüfung in meinem Navi ergab sich eine Entfernung von ca. 25 Km. Also nichts wie hin, wir sind ja flexibel.

 

Und hier erstrahlt Schloss Berlepsch in voller Schönheit. (FOTO, PROSPEKT, SCHLOSS BERLEPSCH)

 

Unsere Ankunft bei Schloss Berlepsch. Horst und Bernfried bestaunen das schöne Schloss.

 

Leider ist heute Dienstag und an einem Montag und Dienstag ist hier Ruhetag. So wurde uns mitgeteilt. Wir wollten hier eigendlich Mittag essen. Nun müssen wir uns noch etwas gedulden und schauen uns an, was heute an einem Ruhetag anzuschauen ist. Die inneren Räumlichkeiten sind hiervon allerdings ausgeschlossen.

 

Hier der Event-Platz im Schloss. Hier finden z.B. Ritterkämpfe und andere Spiele statt. Auch neuzeitige Veranstaltungen wie "ROCK AM SCHLOSS" finden hier statt. Dann geht auf dem Event-Platz die Post ab.

 

Ein Pferde-Gatter in dem sich auch Pferde befinden. Sie waren damals für die Mobilität eines Ritters zuständig.

 

Hier und nachfolgend noch ein paar Außenaufnahmen vom Schloss Berlepsch

 

Bernfried und Horst beim Besichtigen der Außenanlagen

 

Viele unterschiedliche interessante Veranstaltungen finden hier auf Schloss Berlepsch statt, die ein Grund sind, das Schloss noch einmal zu besuchen. Vielleicht sogar mit der ganzen Familie und Auto. Informationen gibt es unter www.schlossberlepsch.de

Zeit, sich zu verabschieden. Schloss Berlepsch noch einmal in voller Pracht

Horst auf seinem Peugeot Roller Satelis, im Hintergrund noch einmal das Schloss

Und wieder einmal wurde die Tour verändert. Wir befinden uns jetzt in Hemeln an der Weser und besuchen das Kult-Lokal "Zur Fähre", denn wir haben bis jetzt immer noch nicht zu Mittag gegessen und haben kurzerhand entschieden einen größeren Umweg über Hemeln zurück nach Herzberg zu machen und hier vor allem erst einmal ausgiebig zu speisen, denn die Preise sind hier ausgesprochen zivil.

Also schnell unsere Maschinen geparkt.............

nichts wie ab in den Biergarten................

und erst einmal etwas zu Essen bestellen. Der Magen hängt schon ganz schön tief

Oben u. Unten    Hier der Grund warum das Lokal an der Weser "Zur Fähre" heißt. Hier verkehrt täglich eine Fähre vom Ostufer an dem sich Hemeln befidet, zum Westufer der Weser. Das Lokal hat sich im Lauf der Zeit zu einem richtigen Biker-Treff entwickelt und ist in der Biker-Szene bestens bekannt. Gut gesättigt fuhren wir dann von hier nach Hause.

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"