Fotos, 7. Ausfahrt nach Quedlinburg, am 15. September 2013

Am Sonntag, den 15. September 2013 war es wieder einmal soweit, unsere mittlerweile 7. Biker-Tour wurde gestartet. Das Wetter sollte trocken und nicht so kalt sein, also hieß es für die Rollerfreunde rauf auf die Kisten und los. Unser heutiges Ziel war Quedlinburg am nordöstlichen Harzrand gelegen. Damit in den neuen Bundesländern. Quedlinburg wurde zum Weltkulturerbe ernannt. Das wollten sich folgende Rollerfreunde anschauen.  V. l. Günter, Anne und Bernfried sowie Peter Horst und Wolfgang.  

Und hier unser glückliches Biker-Paar Anne und Bernfried, die heute offensichtlich die Sonne ersetzen wollen, denn schöner kann die Sonne auch nicht strahlen. Der Grund der Freude ist die neue Errungenschaft der Beiden und die steht zwischen ihnen. Dank der neuen Führerschein-Regelung vom 19. Januar 2013, hat Bernfried den Führerschein A2 gemacht und die Prüfung mit Bravur bestanden, und die berechtigt ihn nun Zweiräder mit einer Leistung von bis zu 48 PS zu fahren. Eine BMW 650F mit eben diesen 48 PS steht nun zwischen ihnen. Damit hat Bernfried die maximal höchste PS-Leistung die er bewegen darf ausgeschöpft. Vorbei die Zeit, sich mit 125ccm und zwei Personen auf dem Bock die Berge hochzuquälen. Die beiden sind jetzt immer ganz vorne mit dabei.

Horst und Peter erkundigen sich erst einmal wie die neue BMW so ist. Anne und Bernfried geben natürlich gerne Auskunft.

Und hier noch einmal das gute Stück ..........

.......... von allen Seiten, und dann auf nach Quedlinburg.

Nach gut 60 Minuten Fahrtzeit wird erst einmal eine kleinere Verschnaufpause zum Beine vertreten eingelegt. Bis hier hin ist alles, eigentlich wie immer, ohne nennenswerte Zwischenfälle abgelaufen.

Wir befinden uns zwischen Allrode und Treseburg auf Höhe der Abzweigung zum "Jagdschloss Windenhütte". Da habe ich ehrlich gesagt bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas von gehört, geschweige denn gewusst wo das überhaupt zu finden ist, oder wie man dort hingelangt. Aber da kann man mal sehen was diese Zweirad-Touren bewirken. Sie fördern die Allgemeinbildung. Soll ja keiner sagen, das ist alles "Pipifax" mit so nem Motorrad oder Motorroller durch die Gegend zu fahren und die Umwelt verschmutzen. Im Übrigen befinden wir uns in herrlicher Natur. Im Hintergrund auf dem Straßenschild steht der Hinweiß, "Jagdschloss Windenhütte". Da geht es also zum Schloss.

Mit diesem Bild können wir es nun endlich Beweisen. Im Vordergrund links gut zu sehen, der Gemischtwarenladen von "Kartoffelsalat-Peter" hat wieder geöffnet. (Offene Sitzbank von seinem Roller). So passiert das bei jeder Tour die wir unternehmen. Ja und rechts im Bild da ist er. Der Peter und er hält ihn wieder in seiner linken Hand fest,..........................

............................ den ominösen Apfel, der bei keiner Tour fehlen darf und der bei jeder Tour in der ersten Pause genüsslich von unserem "Kartoffelsalat-Peter" verspeist wird. Ja, das muss sein, das hat schon einen gewissen Kultfaktor. "Guten Appetit" Peter ! ! ! Horst, Günter Anne und Wolfgang amüsieren sich . v. l.

Wir machen unsere verdiente Mittagspause bei Treseburg. Einer dieser vielen Imbiße, bzw. Gullasch-Kanonen, die hier in den neuen Bundesländern überall einfach so am Straßenrand verteilt zu finden sind. Immer ausgesprochen gemütlich und urig und natürlich unter freiem Himmel, was den besonderen Reiz ausmacht. Aber vor allem die dargebotenen Speisen sind ausgesprochen verlockend, man kann diese Plätze praktisch schon einige Zeit vorher, obwohl noch nicht zu sehen, erschnuppern und erahnen. Leckere Suppen mit Bockwürstchen und all das was man an so einem Grill bekommen kann, wird hier feil geboten. Aber ganz wichtig, zu ausgesprochen zivilen Preisen.

Bernfried scheint keinen Hunger zu haben, er schaut den Anderen ganz entspannt bein Essen zu.

Dieser freundliche Koch vom "Imbiß zum Hasenwinkel" hat uns ganz herzlich mit einem lieben Lächeln empfangen. 

Ein gepflegtes Gespräch gehört immer zu einer entspannenden Mittagspause. Bernfried immer noch ganz gelassen: "Est ihr man ruhig, ich bin rundum zufrieden" !!!

Diesesmal haben wir unsere Fahrzeuge etwas wahllos geparkt. Nicht so schlimm, es war genügend Parkraum vorhanden.

Noch einmal in entspannter Runde kurz vor Abfahrt nach Quedlinburg, v.l. Wolfgang, Peter, Günter und Anne.

Wir sind gegen 13:30 Uhr in Quedlinburg angekommen und befinden uns am Eingang der Fußgängerzone. Zu erkennen am Straßenpflaster, das hier überall verlegt wurde und derzeitig noch verlegt wird.

Die Fahrzeuge geparkt und dann ab in die Fußgängerzone. Horst überprüft noch einmal. "Alles OK, wir können die Stadt erkunden".

Eine von vielen in Quedlinburg vorhandenen Kirchen

Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt. Genau in dem Augenblick als wir in die Fußgängerzone gehen wollten, kam wie aus heiterem Himmel diese kleine Bimmelbahn daher.  

So nett und einladend wie sie sich uns presentierte, entschlossen wir uns spontan, mit ihr eine Rundfahrt durch Quedlinburg zu unternehmen. Nach Auskunft des Bimmelbahn-Schaffners dauert die Rundfahrt etwa eine 3/4Stunde

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm. Günter hat schon einmal einen Wagon für die Rollerfreunde gekapert.

Na, dann mal alle hereinspaziert. Ist sehr bequem hier drinnen und jeder hat einen Fensterplatz

Nichts wie schnell eingestiegen, immer nach dem Motto, "Wer zuerst kommt, malt zuerst". Außerdem haben wir uns auf diese Weise die besten Plätze im Wagon gleich hinter der Zugmaschine sichern können. Aber moment , hier fehlt noch einer.

Ja, jetzt sind wir komplett. Kurzerhand haben wir wieder liebe, nette Passanten für uns eingespannt, die sich bereit erklärten, von uns ein Gruppenfoto zu machen und das hier ist das Ergebnis. V.l. Günter, Peter, Horst, Wolfgang, Bernfried und Anne.

Die Rundfahrt beginnt und wir rolllen mit langsamer Fahrt über das überall anzutreffende Kopfsteinpflaster.

Rechts und links entlang der Fahrstrecke überall Fachwerkhäuser

Das Straßenpflaster ist an einigen Wegstrecken ziemlich holprig ausgelegt. Selbst bei äußerst langsamer Geschwindigkeit der Bimmelbahn ist es nicht möglich, die Kamera still zu halten. Das Ergebnis kann man oben im Foto sehen.

Weit außerhalb von Quedlinburg schon gut zu erkennen, das auf dem Schlossberg errichtete Quedlinburger Schloss mit der Stiftskirche St. Servatius, das zusammen mit Quedlinburgs Altstadt 1994 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde. Es ist schon ein imposanter Anblick. Mitten in der Stadt ein massiver Felsen und dem Schloss oben drauf.  

Ja, und von all dem hat unser lieber Rollerfreund Bernfried nichts mitbekommen. Er zahlte dem holprigen Straßenpflaster ordendlich Tribut und befand sich zu dieser Zeit irgendwo in einer schönen Traumwelt.  (Mama schiebt mich in meinem Kinderwagen durch die Stadt  --- toll --- das schaukelt so schön).

Wenn die Ausführungen von unserem Bimmelbahn-Schaffner stimmen, dann wird hier in Quedlinburg derart gelogen, dass sich die Balken biegen. Hier schön zu erkennen. Selbst aufwendige Restaurierungs-Arbeiten können das nicht vertuschen.

Überall schön wieder hergerichtete Fachwerhäuser, leider hat auch bei diesem Bild  das Kopfsteinpflaster wieder seine Finger im Spiel, (wackel, wackel).

Vor einer Restaurierung sahen viele Häuser in Quedlinburg so aus. Leider ist auf Grund des Denkmalschutzes eine Restaurierung nicht immer billig und sehr kostspielig. Nicht jeder kann sich das leisten.

Hier ist das überall vorhandene Kopfsteinpflaster gut zu erkennen. Im Hintergrund eine der ältesten Kirche in Quedlinburg. Sehr markant mit hohem Wiedererkennungswert die Zwillingstürme

Überall verträumte Gassen die zum Bummeln einladen

Nach einer 3/4stündigen und sehr schaukeligen Rundfahrt ist die Bimmelbahn wieder an ihrem Ausgangspunkt angekommen und wir konnten Entwarnung geben. Niemand ist Seekrank geworden.

Nach unserer Rundfahrt erkunden wir jetzt die Quedlinburger Innenstadt zu Fuß. V.l. Horst, Anne, Peter und Wolfgang. Ganz links mit Helm, Bernfried. Ich, Günter, mache wie immer die Fotos, daher selten zu sehen.

Der Anfang des Quedlinburger Marktplatzes. Rechts gut zu erkennen das Rathaus mit seinem markannten Efeu-Bewuchs.

Leider ist der Marktplatz durch die vielen Bautätigkeiten zur Zeit nicht schön anzuschauen.

Auch hier die Bautätigkeiten gut zu sehen, Baufahrzeuge, der aufgewülte Marktplatz und Bauzäune bestimmen das Bild. Im Hintergrund wieder das Rathaus. Durch den grünen Efeu-Bewuchs gut erkennen.

Diesem Gebäude wollten wir unbedingt einen Besuch abstatten. Das im Jahre 1807 gegründete Brauhaus Lüdde, in dem noch heute Bier gebraut wird.

Diese nette Dame läd uns auf charmante Weise ein, doch etwas näher zu treten. Was wir ihr natürlich nicht abschlagen können.

Trotz des sich spiegelnden Blitzlichtes gut hinter den Glasscheiben zu sehen, die Kessel in denen noch heute Bier gebraut wird.

Im Bild die noch immer gut erhaltenen und völlig intakten kupferfarbenen Braukessel in der gemütlichen Gaststube.

Der Gastraum strahlt ein außerordentlich gemütliches Ambiente aus.

Mitten im Thekenbereich zwei großer Kupferkessel.

Peter, Anne, Horst und Wolfgang warten auf die bestellten Köstlichkeiten des "Brauhauses Lüdde"

Vor unserer bald anstehenden Rückfahrt nach Herzberg genießen wir die Gemütlichkeit und entspannen noch etwas im Brauhaus Lüdde

Wir sind wieder gesund und munter in Herzberg angekommen.

Noch ein letztes Foto von unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz der Mahnte-Schule in Herzberg

Hier noch einmal die Teilnehmer der 7. Ausfahrt nach Quedlinburg, am 15. September 2013, v. l. Günter, Bernfried und Anne sowie Peter Horst und Wolfgang.

 

Allen Bikern allzeit gute Fahrt,                Günter                

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"