Die Teilnehmer der 4. Ausfahrt zur Burgruine Hanstein, Schloss Berlepsch und nach Hemeln zum Kultlokal  "Zur Fähre", durchgeführt am 23. Juli 2013, einmal anders vorgestellt.

Hier von links, Horst und Bernfried, vor dem Außeneingang der Burgruine Hanstein

Auf dem Turm der Burgruine Hanstein ich, Günter

Am 23. Juli 2013 wurde unsere 4. Ausfahrt nicht wie üblich an einem Wochenende , sondern auf mehrfachen Wunsch, da viele zu dieser Zeit Urlaub hatten, einmal an einem Wochentag durchgeführt. Am Dienstag vormittag um 11:00 Uhr wurde die Tour wie immer vom Parkplatz der Mahnte-Schule aus gestartet. Da kurz vor Antritt der Fahrt leider einige der Rollerfreunde wegen der großen Hitze abgesagt hatten, war das Teilnehmerfeld auf drei Rollerfreunde zusammengeschrumpft. Das hat uns aber nicht davon abgehalten die Tour zu dritt durchzufahren.

Und was soll ich sagen, im Nachhinein war es eine tolle Tour, die dann aber ganz anders verlief als geplant. Uhrsprünglich sollte es eine kleine Tour werden, eine Stunde zum Ziel, dann Pause machen und wieder eine Stunde zurück nach Hause.

Aber, "Erstens" kommt es anders und "Zweitens" als man denkt. 

Drei muntere Recken, Bernfried, Horst und ich Günter, waren wie geplant ohne nennenswerte Zwischenfälle pünktlich nach gut einer Stunde Fahrtzeit bei der Burgruine Hanstein angekommen. Nachdem wir unsere Maschinen an einem schattigen Plätzchen geparkt hatten, begannen wir gleich mit dem Aufstieg zur Burgruine. An einem kleinen Holzkiosk angekommen, lösten wir ein Ticket für 2,50 Euro und konnten sofort auf eigene Faust mit der Besichtigung der Burgruine beginnen.

Da wir viel Zeit hatten, wurde die Ruine dann auch ausgiebig ca. eine Stunde lang besichtigt. Am interessantesten war dann der Aufstieg hoch auf den Turm der Burgruine. Allein die Wendeltreppe im Turm, die nach oben hin immer enger wurde, war schon ein Erlebnis der besonderen Art. Außerdem waren die Treppenstufen in etwa doppelt so hoch wie bei herkömmlichen Treppen.

Bernfried, als einziger von uns immer noch mit Motorradjacke unterwegs, hat das dann kurz vor Austritt auf die Plattform des Turmes richtig zu spüren bekommen. Bei 32 Grad Lufttemperatur war er bis aufs Unterhemd patschnass durchgeschwitzt und musste erst einmal eine Pause einlegen. Das ist schön auf unseren Fotos zu erkennen.

Endlich oben angekommen wurden wir mit einem sagenhaften Ausblick belohnt, den wir dann auch ausgiebig auskosteten. Aber mit Blick auf die Nachbarburg Ludwigstein, die man von hier oben gut erkennen konnte, kamen wir auf die Idee, da wir ja nun schon einmal hier sind, doch einfach noch dem  Schloss Berlepsch, das sich hier in der Nähe befinden soll, einen Besuch abzustatten. 

Gesagt, getan. Nach einer angefügten ca. halbstündigen Pause  in der wir erst einmal ein erfrischendes Getränk zu uns nahmen, machten wir uns auf zum Schloss Berlepsch wo dann eine Mittagspause eingelegt werden sollte.

Nach einer ca. 20 Km langen Fahrstrecke waren wir am Schloss Berlepsch angekommen und mussten leider feststellen, dass Montags und Dienstags Ruhetag ist. Ja,---- und was hatten wir heute, na klar, Dienstag. Also nichts mit Mittagessen. Aber wir machten das Beste daraus und schauten uns zumindest das an, was man an einem Ruhetag anschauen konnte.

Der Betreiber, oder auch zuständige Herr, der auf Schloss Berlepsch immer ab Mittwochs bis Sonntags, für die vielfältig angebotenen Veranstaltungen verantwortlich ist, nahm sich für uns eine gute Stunde Zeit und erzählte uns mit einem ca. einstündigen kostenlosen Privatvortrag interessante geschichtliche Begebenheiten die sich auf Schloss Berlepsch abgespielt und zugetragen haben. Da wir sehr interessiert zuhörten, bemerkten wir garnicht, dass sich über unseren Köpfen einiges zusammenbraute. Eine Unwetterfront kamm mit gut hörbaren Donnergrollen auf uns zu. Jetzt war es Zeit sich zu verabschieden und nach Hause zu fahren.

Ja, wenn nicht plötzlich Horst den Vorschlag machte, wir könnten doch über Hemeln zurückfahren und noch einen kleinen Abstecher zum Kultlokal, "Zur Fähre" unternehmen und dort das ausgefallene Mittagessen nachholen. OK, wir sind ja flexibel, also nichts wie hin. Nun war allerdings unsere ursprünglich geplante Tour völlig im Eimer. Aber zu Dritt wurde man sich schnell einig und so starteten wir unsere Maschinen und fuhren nach Hemeln.

Unterwegs kam uns aber die Schlechtwetterfront bedrohlich nahe, sodass wir oben am Himmel links von uns die schwarze Wolkenfront sehen konnten und rechts von uns immer schöner blauer Himmel war. Also hiess es nach möglichkeit an Kreuzungen und Abbiegungen immer nur nach rechts zu fahren und nicht nach links. Glücklicherweise mussten wir kaum nach links abbiegen. Horst, der sich ab hier gut auskannte, übernahm ab jetzt bis Hemeln die Führung der Gruppe. Für mich ausgesprochen angenehm, da ich jetzt auch einmal entspannt hinterherfahren konnte ohne auf die Streckenführung zu achten.

Kurz vor Hemeln schien uns die Wetterfront dann doch einzuholen. Auf die Frontscheibe meines Rollers klatschten einige schwere Wassertropfen. Aber das war es dann auch schon und wir kamen trocken bei dem Lokal "Zur Fähre" an. Jetzt wurde im Biergarten erst einmal ausgiebig Mittagessen nachgeholt. Aber nur kurze Zeit, denn nun hatte uns die Schlechtwetterfront  doch noch eingeholt und wir mussten um nicht patschnass zu werden in des Lokal flüchten. Hier waren wir jetzt gezwungen eine 1 1/2 stündige Pause einzulegen, um dann wieder weiterfahren zu können.

In Hemeln angekommen war die Luftthemperatur noch 32 Grad, bei der Abfahrt befand sie sich nur noch auf 19 Grad, also eine heftige Abkühlung, die wir dann auf der Heimfahrt sehr deutlich verspühren konnten. Jetzt übernahm Bernfried die Führung und meinte, wir könnten doch eigentlich wieder die ursprünglich geplante Streckenführung für die Rückfahrt verwenden und führte uns zielsicher von hier bis Duderstadt wo wir dann Abends, so gegen 20:00 Uhr, auf dem Maktplatz bei wieder lauen 27 Grad noch ein Eis verspeisten. 

Weiter auf der Heimfahrt verabschiedete sich dann Bernfried in Hilkerode von uns, und Horst und ich fuhren dann noch gemeinsam die restlichen 15 Km bis Herzberg, wo wir dann Abends um 21:30 Uhr gesund zu Hause ankamen.

Aus der einmal geplanten kleinen Zwischentour die 118 Km lang war und mit Fahrtzeit und Pausen ca. 04:00 h gedauert hätte, wurde dann eigentlich unsere bis jetzt längste Tour, was zumindest die Fahrzeit betrifft.

Es wurden insgesamt 216 Km zurückgelegt. Die Fahrtzeit betrug mit ausgedehnten Pausen und einer ca. 1 1/2 stündigen Zwangspause 10 1/2 Stunden.

Aber wir waren uns einig, es war eine "Super Tour". 

Alle anderen RFH ler brauchen sich keine Sorgen machen, die nächsten Touren werden dann wieder wie geplant durchgeführt.

Allen Bikern allzeit gute Fahrt wünscht euch      Günter 

 

 

 

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"