6. Ausfahrt ins Weser-Bergland nach Hann.Münden, am Sonntag, den 18. August 2013

Die Teilnehmer der Ausfahrt von links: Peter(Harley Pete), Günter, Peter, Horst, Wolfgang, Klaus und Dieter

Pünklich um 10:00 Uhr am Sonntag, den 18. August 2013 wurde unsere 6. Ausfahrt nach Hann.Münden von unserem Treffpunkt, Parkplatz Mahnte-Schule aus gestartet. Der Wetterbericht für Heute war nicht gerade vielversprechend. Das Regenrisiko sollte am Vormittag 25% betragen und Nachmittags sogar bis auf 85% ansteigen. Wir konnten also davon ausgehen, dass es Heute auch richtig nass werden kann. Aber bisher hatten wir immer Glück mit dem Wetter, also warum nicht auch diesesmal. Der Himmel war bewölkt, aber die Sonne konnte sich oft genug einen Weg zu uns runter erkämpfen, sodass sich die Themperaturen um ungefähr 20 Grad, plus minus 3 Grad, bewegten. Also im Grunde ein gutes Wetter für eine Zweirad-Tour.

Es stand schon vorher fest, dass mindestens fünf Rollerfreunde die Tour mitfahren würden. Die Rollerfreunde Peter, Lothar und Wolfgang hatten sich abgemeldet, weil sie am Vorabend ihr Feuerwehrfest besuchen wollten und es bestimmt nicht gut ist, dann am nächsten Morgen an einer Rollertour teilzunehmen. OK, keine Frage, das kann man nachvollziehen. Bernfried und Anne mussten leider arbeiten, denn die Schwester von Anne betreibt eine "Catering-Firma" und hatte an diesem Tag einen Grossauftrag abzuwickeln. Selbstverständlich haben Anne und Bernfried ihr dabei geholfen.

Um so erfreuter waren wir dann, als plötzlich Wolfgang auf seiner "Suzuki Intruder" angerauscht kam und nicht beim Feuerwehrfest war. Damit waren wir unerwartet sechs Teilnehmer. Aber es sollte noch besser kommen, denn ein Bekannter von Wolfgang Namens "Klaus" wollte auch gerne die Tour mitfahren. Also sind wir bei ihm vorbeigefahren und haben ihn auf der Hinfahrt ins Weser-Bergland zu Hause abgeholt.

Jetzt waren wir unerwartet sieben Teilnehmer. Das war dann schon eine ordentliche Truppe. In meinen Rückspiegeln war das schön anzuschauen, aufgereiht wie an einer Perlenkette einer nach dem Anderen. Später sollte ich dann noch die Möglichkeit bekommen, mir das Ganze von hinten, also aus letzter Position anschauen zu können.

Die Tour war wie immer im Navi eingegeben und so ging es dann los. Von Herzberg über Hattorf und Wulften bis nach Bilshausen, wo dann Wolfgang die Führung übernahm. Über Bodensee, Renshausen, Holzerode und Spanbeck bis nach Sudershausen. Hier haben wir dann "Klaus", im Übrigen heute das erste mal mit auf Tour bei den "Rollerfreunden Herzberg", von zu Hause abgeholt.

Während einer kleinen Pause machten wir uns dann alle mit "Klaus" bekannt. Um Batterie zu sparen, schaltete ich erst einmal das Navi aus, was sich im Nachhinein als Fehler herausstellen sollte. Bei unserer Weiterfahrt wollte mich das Navi immer wieder zu unserem Zielpunkt, das war aber bei unserem Rundkurs die Lonauer Straße in Herzberg, zurückschicken. Bei der nächstbesten Gelegenheit hielt ich an, um das Navi neu zu programmieren. Unser erstes Etappenziel war Hemeln, das Lokal "Zur Fähre". Also "Hemeln" eingegeben und auf dem "schnellsten Wege". 

Alles verlief bis Nörten- Hardenberg gut, aber von hier aus schickte mich das Navi auf die Autobahn. Im Grunde kein Problem, aber durch irgend ein Missgeschick wurden Peter(Harley Pete), und Dieter von unserer Gruppe getrennt. Sie waren auch nicht mehr im Rückspiegel zu sehen. Aber bei genauem Hinschauen stellte ich fest, dass die Anderen auch verschwunden waren , und ausser Horst niemand mehr hinter mir herfuhr.  Nun war das aber nicht mehr zu ändern. Auf der Autobahn geht es halt nur in die einmal eingeschlagene Richtung. Ich dachte mir, irgendwie werden die Anderen schon nach Hemeln finden. Spätestens dort werden wir uns wieder treffen. Nach Vorgabe des Navis verliessen dann Horst und ich die Autobahn an der Anschlußstelle "Göttingen" und hielten an, um zu überlegen, was wir jetzt zu tun gedenken. Aber nach nicht mal 30 Sekunden waren plötzlich Klaus, Wolfgang und Peter hinter uns.  Es stellte sich heraus, dass ich anfänglich ein zu hohes Tempo gewählt hatte und so die Truppe weit auseinander viel. Nun gut, Klaus sagte, lasst uns bis zur Raststätte Göttingen auf der Autobahn weiterfahren, wenn sie nicht hier sind, dann vielleicht dort.

Nach verlassen der Autobahn, an der Raststätte Göttingen, fanden wir dann auf einmal unsere beiden Nachzügler wieder. Und zwar wahren sie, während wir die Autobahn an der Abfahrt Göttingen verlassen hatten und sie uns nicht mehr sehen konnten, an uns vorbei gefahren und hatten die Autobahn an der nächsten Ausfahrt, der "Raststätte Göttingen", verlassen. Klaus sein Riecher hatte sich also als richtig herausgestellt. Jetzt konnten wir wieder alle zusammen die Fahrt bis nach Hemeln, ohne weitere Zwischenfälle, zu unserem ersten Etappenziel, dem Lokal "Zur Fähre", fortsetzen. 

Im Nachhinein hat sich herausgestell, dass das Navi falsch Programmiert war. Ich hätte als Ziel eingeben müssen, "Hemeln über Oberweser" und zusätzlich "Kurvenreiche Strecke", dann wären wir nicht auf die Autobahn, sondern über Oberweser an der östlichen Seite der Weser entlang, bis nach Hemeln, unserem ersten Etappenziel, gefahren. Na ja, man kann ja immer nur dazulernen. Bei der nächsten Tour wird das Navi einfach nicht ausgeschaltet, dann muss es auch nicht neu programmiert werden. Aber vor allem werden in Zukunft Autobahnen, wenn sie nicht unbedingt benötigt werden, grundsätzlich vermieden.

Wir fuhren dann alle als Gruppe gemeinsam über "Dransfeld" nach "Hemeln", wo wir immer noch gut in der geplanten Fahrzeit, an unserem ersten Zwischenziel dem Lokal "Zur Fähre", ankamen. Hier wurde jetzt ausgiebig Pause gemacht und erst einmal zu Mittag gegessen. Nachdem wir einen schönen Platz gefunden hatten und die Bestellung aufgegeben war, hat die nette Bedienung noch ein schönes Foto von uns gemacht. Das kann man sich auf der Seite "Fotos", schön anschauen.

Nach unserer Mittagspause enterten wir erst einmal die Fähre und nahmen gleich den Kapitän in Anspruch, der dann freundlicher Weise unsere Überfahrt über die Weser, an das westliche Ufer, auf einem Foto festhielt. Während unserer Mittagspause hatten wir beschlossen, dass nach der Überfahrt "Horst" die Gruppe bis nach Hann.Münden führen soll. Das Navi wurde hier nicht gebraucht, denn in südlicher Richtung entlang der Weser kommt man zwangsläufig nach Hann.Münden. 

In Hann.Münden angekommen ging es in Richtung Innenstadt, wo wir an einem extra für Zweiräder eingerichteten Parkplatz unsere Fahrzeuge abstellen konnten. Quasi gleich gegenüber vom Parkplatz, ging es in die Fußgängerzone von Hann.Münden, die wir dann auch gleich aufsuchten.

Wer einmal in Hann.Münden gewesen ist, muss natürlich die Stelle aufgesucht haben, wo Werra und Fulda sich treffen und von hier ab der neu entstandene Fluss den Namen, "Weser", trägt. An dieser Stelle steht gut sichtbar der weltberühmte Stein, auf dem der Spruch, "Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihren Namen büssen müssen, und hier ensteht durch diesen Kuss, Deutsch bis zum Meer, der Weser-Fluss", steht. Ja und hier haben wir natürlich, selbstlos wie wir nun mal sind, wieder ganz ahnungslose Passanten für uns in Anspruch genommen und sie gebeten ein Foto von uns zu machen. Das Ergebnis kann man sich auf der Seite "Fotos" anschauen. Die Rollerfreunde rund um den Stein mit dem berühmten Spruch.

Jetzt war Zeit für eine Kaffee-Pause. Es stellte sich heraus, dass wir wieder einmal ein ausgezeichnetes Timing an den Tag gelegt hatten. Ganz plötzlich fing es heftig an zu regnen. Da wir aber zu der Zeit geschützt unter grossen rechteckigen Gartenschirmen vor einem netten Cafe`unser Eis und unseren Kaffee genossen und in der Zwischenzeit der Regenschauer weitergezogen war, haben wir auch das alles trocken überstanden.

Nun stand die Rückfahrt an. Jetzt übernahm "Klaus" die Führung und ich war wie Anfangs schon erwehnt froh, wieder einmal ohne auf den Streckenverlauf achten zu müssen, entspannt hinferher fahren zu können. Auch hier zeigte sich für mich ein schönes Bild. Die ganze Truppe in schöner Kolonne hinter einander. Auf der Rückfahrt verließen dann ab Nörten-Hardenberg, Klaus, Wolfgang und Peter(Harley Pete) die Gruppe und fuhren zu sich nach Hause. Dieter, Peter, Horst und ich, Günter, setzten die Fahrt über Ebergötzen, Gieboldehausen bis nach Herzberg zu unserem Ausgangspunkt fort. Gesund und munter, wie immer, kamen wir wieder gegen 17:00 Uhr zu Hause an. Heute hatten wir eine Fahrstrecke von 188.5 Km zurückgelegt und benötigten dafür einschließlich aller Pausen eine Zeit von 07:00 h .

Allen Bikern allzeit eine gute Fahrt    Günter

 

 







 

  

 



  

 

 

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"