7. Ausfahrt nach Quedlinburg, am Sonntag, den 15. September 2013

Die Teilnehmer der 7. Ausfahrt nach Quedlinburg, v. l. Günter, Anne und Bernfried, sowie Peter, Horst und Wolfgang.

Am Sonntag den 15. September 2013 war es wieder einmal soweit. Wir starteten unsere mittlerweile 7. Zweiradtour. Der Wetterbericht versprach uns trockenes und nicht so kaltes Wetter, also gute Voraussetzungen für eine tolle Biker-Tour.

Diesesmal nicht ganz so pünktlich, aber so gegen 10:15 Uhr, fuhren wir los. Über Braunlage, Hasselfelde, bis zu unserer ersten kleinen Pause, zwischen Allrode und Treseburg, in Höhe der Abzweigung zum "Jagdschloss Windenhütte", verlief unsere Fahrt ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Hier angekommen öffnete sich wieder einmal wie immer in der ersten Pause, ganz wundersam, der Gemischtwarenladen unter Peter seiner Roller-Sitzbank. Hervor kam ein wunderschöner Apfel, auf der einen Seite verlockend rot, auf der anderen Seite bedrohlich grün, wie bei "Schneewittchen und den sieben Zwergen", den er dann auch gleich genüsslich in sich hinein stopfte. Gott sei Dank hat er den Apfel nicht von der bösen Stiefmutter bekommen, sondern wie immer aus seinem Gemichtwarenladen hervorgezaubert. Wir mussten uns also um Peter keine Sorgen machen, denn der "Apfel unter der Sitzbank" ist für Peter schon zu einem Ritual geworden. Jedesmal muss in der ersten Pause ein Apfel dran glauben.

Weiter ging die Fahrt dann in Richtung Treseburg wo wir dann unsere Mittagspause abhielten. Natürlich wie immer ganz rustikal. In einem kleinen Imbiß, Namens "Zum Hasenwinkel" machten wir Rast. Wie immer lag dieser einfach an der Straßenseite. Hiervon gibt es ja in den neuen Bundesländern zu Hauf. Ganz ungezwungen und daher auch irgenwie gemütlich. Vor allem stimmt hier immer das Preis/Leistungs-Verhältnis. Leckerer Eintopf mit Würstchen, schön bürgerlich, oder eben das Übliche was man eben so alles an einem Imbiß-Stand bekommt.

Nach einer halben Stunde Pause, in der sich alle ordentlich satt gefuttert hatten, ging es weiter über Thale in Richtung Quedlinburg, wo wir dann so gegen 13:00 Uhr angekommen sind. Unser Ziel war die Marktstraße in der Innenstadt. Genau in dem Augenblick, als wir unsere Maschinen abgestellt hatten, fuhr die Bimmelbahn von Quedlinburg in die Fussgängerzone ein und hielt direckt vor uns an. Das sollte wohl so sein und so beschlossen wir mit der Bahn eine 3/4stündige Rundfahrt durch Quedlinburg zu unternehmen.

Der "Zugführer hielt uns während der Fahrt einen lustigen und interessannten Vortrag über geschichtliches aus Quedlinburg und dass die Stadt zum "Weltkulturerbe" ernannt wurde. Richtig prägend für die Stadt sind wohl ihre fasst unendlich vorhandenen, gut erhaltenen, oder neu restaurierten Fachwerkhäuser. Aber was auch ganz besonders in Erinnerung blieb, war das überall vorhandene Kopfsteinpflaster, das einen während der 3/4 stündigen Bimmelbahnfahrt so richtig durchgeschüttelt hat.

Nur einem hat das Durchschütteln nichts ausgemacht. "Bernfried"!!! Er war praktisch nicht mehr unter den Lebenden und war nach kurzer Zeit fest und tief eingeschlafen. Na ja , so kann man auch eine etwas ungemütliche Fahrt,  jedenfalls was den Fahrkonfort betrifft, überstehen. (Kann schön unter "Fotos" angeschaut werden).

Nachdem wir nun wieder unbeschadet am Ausgangspunkt unserer Bahnfahrt angekommen waren, unternahmen wir die weitere Erkundung der Stadt zu Fuß. Zuerst sind wir durch die Fussgängerzone bis zum Marktplatz mit dem schön anzuschauenden Rathaus gegangen. Was uns hier sofort auffiel, waren rund um den Marktplatz stehende Fachwerkhäuser, die den Marktplatz zu allen Seiten hin rund herum begrenzten. Ein ausgesprochen schöner und beruhigender Anblick. Was allerdings ungemein störte, waren die vielen Bautätigkeiten die hier zur Zeit auf dem Marktplatz stattfanden. Überall abgestellte Baufahrzeuge und wohin man auch schaute, Bauzäune über Bauzäune die die Baustelle begrenzten. 

Aber wir wollten ja einer seid vielen Jahren bestehenden Einrichtung noch einen Besuch abstatten. Es handelt sich um die im Jahre 1807 eröffnete "Braunbierbrauerei Lüdde".Das Brauhaus steht hier immer noch und lädt zum verweilen ein. In der Gaststätte des "Brauhauses Lüdde", machten wir dann noch vor unserer dann anstehenden Rückfahrt nach Herzberg eine ausgedehnte Pause.

Auf direktem Wege über Blankenburg, wo noch einmal ein Tankstop eingelegt wurde, sowie Elbingerode (Harz), Elend , Braunlage und Bad Lauterberg, kamen wir um 17:00 Uhr, wieder in Herzberg an unserem Ausgangspunkt der Tour an.

An diesem Tag wurden 170 Km zurückgelegt. Die Fahrtzeit mit Pausen betrug 06:45 h.

Allen Bikern allzeit eine gute Fahrt           Günter

 

 

 

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"