8. Ausfahrt, nach Hahnenklee-Bockswiese, am 22. September 2013

Die Teilnehmer der Ausfahrt, v. l. Bernfried, Horst, Anne, neben Anne Klaus, Wolfgang und vorne Günter.

Nur eine Woche war vergangen und schon wieder starteten die Rollerfreunde eine neue Tour. Initiator, wie schon so oft, wieder einmal Horst, wer könnte es auch anders sein. Die Ausfahrt am 15. September nach Quedlinburg war eigentlich noch gar nicht ganz vorbei, als Horst mich ansprach:

"Du, Günter, ich glaube wir sollten in naher Zukunft eine weitere Tour durchführen. Ich sage dir, wir haben nicht mehr viel Zeit und das Wetter wird auch nicht ewig schön bleiben. Was hälst du davon, wenn wir in Kürze noch eine sogenannte Zwischentour starten, das haben wir doch schon mal gemacht"! 

Das war quasi auf den letzten fünfzig Metern der Quedlinburg-Tour und nun standen wir schon wieder an unserem Treffpunkt dem Parkplatz der Mahnte-Schule. Wir schrieben den 22. September 2013, 09:30 Uhr und waren auf die Stunde genau, nur eine Woche später, startklar zu unserer nächsten Tour nach Hahnenklee-Bockswiese. 

Hahnenklee-Bockswiese deswegen, weil wir in zwei voran gegangenen Touren, einmal bei der 3. Ausfahrt zur Ziegenalm und einmal während unserer 7. Ausfahrt nach Quedlinburg, Hahnenklee-Bockswiese schon mal mit eingeplant hatten, aus Zeitgründen aber nie von uns angefahren wurde. Deswegen heute am Sonntag den 22. September 2013 eine Extra-Fahrt mit dem Hauptziel Hahnenklee-Bockswiese. Und was soll ich sagen, es wurde eine unserer schönsten Ausfahrten die wir bis jetzt überhaupt durchgeführt hatten.

Da wir uns vorgenommen hatten viel Zeit für unsere Pausen und Ziele auf dieser Ausfahrt einzuplanen, waren die Fahrtzeiten bzw. Teilstücke der Tour nicht sehr lang. Unser erster Stopp war dann auch schon in Torfhaus nach ca. 40 Km, im "Torfhaus-Harzresort", für Interessierte Leser unserer Seite, nachfolgend die Internet-Adresse des Resort. www.torfhaus-harzresort.de .

Auf unserer Seite Fotos und der entsprechenden Unterseite, kann man sich die Fotos sehr schön anschauen. Das letzte mal als wir hier vorbeigekommen sind, war das Harzresort noch garnicht eröffnet und einige Dinge befanden sich noch im Bau. So konnte man damals auch noch nicht die Skulptur, die sich vor dem Nationalpark-Besucherzentrum befindet besichtigen. Eine schöne Skuptur und wie sich das für ein Naturparkresort, betonung liegt auf "Natur", gehört, aus Holz erbaut.

Der Unterbau, da habe ich mich extra erkundigt, soll praktisch eine Urzeitpflanze darstellen, die man schon vor Millionen Jahren auf unserem Planeten vorfinden konnte. Es ist eine Sporenpflanze und zwar "Junger Farn" zu erkennen an den aufgerollten Pflanzenenden. Darauf sitzend oder stehend, ein Lux, die heimische Wildkatze, karakteristisch für sie, die Pinsel-Ohren. Daneben ein Vertreter der Gattung Lurche, ein Salamander. Es gab oder gibt vielleicht sogar noch eine Schuhmarke die dieses Tier in ihrem Namen verwendet. "Salamander-Schuhe". Weiter rechts davon ein in unseren Breitengraden überall anzutreffender Fisch. Eine Forelle wiederzuerkennen an dem gepunkteten Schuppenkleid. Ein Raubfisch. Ganz oben an der Spitze der Skulptur eine Libelle, ein Insekt, das auch schon eine Ewigkeit auf unserer Erde anzutreffen ist.

Hinter dem Nationalpark-Besucherzentrum drei große Findlinge und mitten drinn auf einem Ständer unsere Erdkugel. Hier schauten wir uns alles in Ruhe an und vertraten uns die Beine bei einem Pott Kaffee oder Schokolade.

Nach einer guten 3/4 Stunde ging es weiter über Altenau und Clausthal-Zellerfeld nach unserem Hauptziel, "Hahnenklee-Bockswiese". Auf direktem Wege wurde die Bocksberg-Kabinenseilbahn angesteuert und unten an der Kasse haben dann alle Rollerfreunde ein Ticket für eine Berg. u Talfart, sowie eine Abfahrt auf der Sommer-Rodelbahn, gelöst.

Jetzt konnte der Spass beginnen. Rein in die Kabinenbahn, hoch zur Bergstation, dann in die Rodelbahn und in rasanter Bobfahrt hinunter bis zur Mittelstation, wo wir dann auf einer Schleppbahn ganz gemütlich im Bob sitzend wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Starthäuschen der Rodelbahn hochgezogen wurden.

Jetzt konnte man sich entscheiden, weitere Abfahrten mit der Rodelban machen, auf dem Bocksberg spazieren gehen und sich die anderen Atraktionen, wie z.B. ein Sprungturm mit überdimensionalen Sprungkissen anschauen, Riesen-Trampolin springen, oder aber in die Bocksberg-Hütte einkehren und sich die hier angebotenen Leckereien zu Gemüte führen. Da wir ja nun nicht mehr die "Jüngsten" sind und alle inzwischen etwas in die Jahre gekommen sind, entschieden wir uns für die letzte Variante, die im Nachhinein auch die richtige war.

Ordentlich gestärkt traten wir die Rückfahrt ins Tal mit der Bocksberg-Kabinen-Seilbahn an. Unten angekommen waren wir uns sofort einig. Wenn man schon in Hahnenklee ist, dann muss man sich unbedingt die hier stehende, in aller Welt bekannte und berühmte Holzkirche anschauen. Die Besonderheit dieser Kirche, namens "Stabkirche", sie ist nur aus Holz erbaut, (kein einziger Nagel) der sie zusammenhält. Alle Verbindungen die von Nöten sind und der Kirche Stabilität geben sind sogenannte Verzapfungen. Der Dachdecker oder auch Tischler weiß was hier gemeint ist. Selbst die Dachziegeln sind aus Holz, man sagt Schindeln, gefertigt. 

Das einzige Material das nicht Holz ist, sind die Glasscheiben der Kirchenfenster und die Turmuhr die aus (Metall), Messing besteht. Die Inneneinrichtung, sowie alles was man in der Kirche vorfindet, einzig und allein alles Holz. Auch hier wieder der Verweiss, ein Blick auf die Seite "Fotos" zu werfen und dort die Unterseite, "Fotos , 8. Ausfahrt "Hahnenklee-Bockswiese", anzuklicken.

Nun war es Zeit, für unser letztes Etappenziel. Zum Kaffee-Trinken ging es nach Bad Grund zur Hübich-Alm. Einem Camping-Platz, direkt am einzig im Harz gelegenen WeltWald-Harz-Arboretum. Tausende Baumarten, Gehölze und Gewächse aus aller Welt sind hier heimisch geworden und können auf einem sogenannten Lehrpfad besichtigt und bestaunt werden.

Für mich selbst war es sehr spannend, weil ich hier einen Jugend-Kumpel wiedertreffen konnte. Und zwar den Betreiber oder auch Wirt des "Campingplatzes, "Hübich-Alm", den ich schon aus meiner frühesten Kinder.- bzw. Jugendzeit kannte. Meine Jugendzeit habe ich hier als geborener Bad Grundner bis zu meinem 18. Lebensjahr verbracht. Der gute Horstel, wie ich ihn immer genannt habe ist Bad Grund bis heute treu geblieben und betreibt jetzt hier diesen Campingplatz. Vor kurzem hatte ich davon erfahren und ihn daraufhin spontan besucht. Während meines Besuchs habe ich ihm von unserer Roller-Gemeinschaft erzählt und ihm versprochen, wenn wir hier zufällig mal in der Nähe sind, verspreche ich dir mit den Rollerfreunden hier bei dir auf dem Campingplatz vorbei zu schauen, und da waren wir nun.

Als wir dann bei ihm in seinem kleinen gemütlichen Lokal eintrafen gab es natürlich ein großes "Hallo". Horst ließ es sich nicht nehmen und hat uns sofort persönlich bewirtet.

Bei Kaffee und von seiner Frau selbst gebackenem Kuchen, waren wir uns einig, das war heute eine "Schöne Tour", an die wir uns bestimmt noch lange erinnern werden.

Nach einer ca. halbstündigen Heimfahrt, kamen wir gegen 17:00 Uhr wie immer alle gesund und munter, an unserem Ausgangspunkt in Herzberg wieder an. Heute legten wir  eine Fahrstrecke von insgesamt 115 Km zurück und benötigten dafür eine Fahrtzeit mit Pausen von 07:00 h, von heute Morgens 10:00 Uhr bis  Nachmittags 17:00 Uhr.

Allen Bikern allzeit gute Fahrt                Günter

 

 

    

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"