Fotos 10. Ausfahrt, Burgruine Hanstein, Mittelalterliches Burgfest, am Sonntag den, 03.August 2014

Hier war unser heutiges Ziel, die "Burgruine Hanstein", oben links auf der Wanderkarte zu sehen, im "Wander und Erholungsgebiet Höheberg"

Morgens, so gegen 09:30 Uhr. Alle Rollerfreunde finden sich so langsam an unserem vereinbarten Treffpunkt, dem Parkplatz der "Mahnte-Schule" in Herzberg, ein.

Wie immer wird vor der Tour über "Dieses und Jenes" geschnakt.

Sechs, von heute neun Teilnehmern, hier schon mal im Bild. Von links: Dieter, Horst, Peter, (der Kleine), Klaus-Dieter, Günter und Peter, (Kartoffelsalat). Wolfgang, hier nicht im Bild, hat das Foto gemacht.

Inzwischen ist der achte Pilot, Zlatko, eingetroffen. Der neunte und damit letzte "Rollerfreund" Bernfried, weil auf unserer Streckenroute gelegen, wird heute von zu Hause in Hilkerode abgaholt. Damit wären wir dann komplett. 

Hier noch einmal links im Bild, Wolfgang der oben auf dem Foto gefehlt hat.

Wie immer, selbst am Treffpunkt, ordentlich geparkte Fahrzeuge. Das war am Anfang bei unseren ersten Touren nicht immer so. Aber inzwischen ist das schon Routine. Der erste Ankömmling stellt sich hin und automatisch stellen sich die Nachfolgenden direkt daneben auf. Das hier ist dann das Ergebnis. Sieht doch toll aus, oder? Ich Günter, kann mich immer wieder daran erfreuen. ---- Man hat ja nicht umsonst bei der Bundeswehr gedient, irgend etwas ist   -doch-,   hängen geblieben.

Auch das hier hat so etwas mit "Ordnungfimmel" zu tun. Auf jeder Tour, egal wann und wo, immer wenn Peter, (Kartoffelsalat), das  Staufach von seinem Satelis öffnet, siehst du als Erstes einen Apfel, der nie fehlt, ist kein Witz. Dein Blick wird förmlich von dem "Guten Stück" angezogen. Und was folgt regelmäßig beim ersten "Stop" ? Richtig !!!  Der Apfel hat seinen letzten "PUP GEPULLERT" und wird auf der Stelle von Peter vertilgt. Einfach mal die Bilder der anderen Touren anschauen. Immer wieder wiederholt sich das Spiel und man kann sehen wie Peter einen Apfel verspeist.

Aber hier muß ich meine eben getroffene Aussage das Erste mal zurücknehmen. Bei diesem unfreiwilligen Stop, der Regengott hat uns erwischt, alle sind aber trotzdem noch bei "Guter Laune", verspeist Peter, hier vorne in der Mitte, keinen Apfel. Es war aber auch kein routinemäßiger Stop, insofern hat meine Behauptung weiterhin Bestand. Peter hatte nämlich damit zu tun nicht nass zu werden. Da war keine Zeit um einen Apfel zu verspeisen.

 

Der Wettergott hatte dann aber doch noch ein "Einsehen" mit uns und so sind wir dann doch noch, trocken, auf einem Parkplatz unterhalb der "Burgruine Hanstein", in dem kleinen Ort Bornhagen, angekommen. In wenigen Gehminuten ist von hier aus die Burgruine Hanstein zu erreichen.

Obwohl das Wetter sich zu diesem Zeitpunkt nicht gerade von seiner besten Seite zeigte, war es trotzdem nicht kalt. Wir hatten so um die 22, 23, Grad Wärme und es war ratsam sich der warmen Motorrad-Bekleidung zu entledigen.

Zu den geparkten Fahrzeugen muß ich an dieser Stelle nichts mehr sagen. Ein wohl bekannter Anblick.

Horst, der sich hier etwas auskannte, er war schon das ein oder andere Mal hier, empfahl uns vor dem Besuch des "Mittelalterlichen Burgfestes" auf der "Burgruine Hanstein", erst einmal den "Klausenhof", im Bild hinten rechts, aufzusuchen. Ein von Außen ganz unscheinbares Gasthaus, welches  in seinem  Inneren mit wahren Schätzen aufwarten  konnte. 

Hier ganz unspektakulär ein kleines Hinweisschild mit der Aufschrift "Klausenhof".

Am Aufgang zum "Klausenhof" an einer Mauer eine Hinweistafel mit den heute angebotenen und zu empfehlenden Speisen. Dieter, Wolfgang, und Peter,(der Kleine),  haben sich schon mal auf den Weg gemacht.

Ja, und dann im Inneren, wir fühlten uns richtig in eine andere Zeit versetzt. Das war hier der richtige Einstieg zu einem "Mittelalterlichen Burgfest".

In solchen "Räumlichkeiten" hat man hier früher vortrefflich gespeist.

Im Gastraum ,rechts, eine schöne massive Holztheke und in der Mitte des Bildes ein großer Kamin der den Raum mit behaglicher Wärme versorgte. Hier konnte man es in früheren Zeiten gut aushalten. Heute natürlich auch noch.

Und weiter ging die kurze Besichtigung durch unveränderte Räumlichkeiten, so wie in früheren Zeiten, die man sogar auf eigene Faust durchführen konnte. Ohne sogenannten Fremdenführer und -ACHTUNG- kostenfrei, was keine Selbstverständlichkeit ist.

Hier, wie auf der Eingangstür nachzulesen ist, der Eingang zur Fürstenstube. Die nachfolgenden Bilder will ich einfach mal unkommentiert lassen. Der Betrachter soll sie einfach auf sich wirken lassen. So kann man sich besser in die damalige Zeit hineinversetzen. 

Nur  ganz kurz, hier ein "Suchbild". Der Betrachter soll "Horst" finden. Na, schon gesehen ?

Die Fürsten haben früher ganz schön feudal gelebt, wenn man sich vorstellt, dass das gemeine Fußvolk zum teil die Unterkunft mit dem Vieh teilen musste,

Und unser lieber Herr "Goethe" war kein Kostverächter, wie das nachfolgende Bild eindrucksvoll unterstreicht. Hier konnte man es sich gut gehen lassen.

Hier im Fürstensaal wurde in früheren Zeiten, so kann man  es sich vorstellen, bestimmt vortrefflich gefeiert.

Sieht ja auch alles sehr gemütlich aus. Oben und unten.

Horst und Bernfried, hinten, können es sich gut vorstellen was hier früher einmal los gewesen sein muß.

Bernfried denkt sich, wenn diese Räume erzählen könnten, was dabei wohl alles  rauskommen würde.

Wer weiß, vielleicht geistern hier ja Nachts noch einige Gesellen aus früheren Zeiten herum. Manche Räumlichkeiten sehen aus als befände man sich im "Spukschloss vom Spessart".

" Huuuch  !?!?  Was sage ich, da ist ja auch schon so ein Geselle. "Gott sei Dank", ist es nicht zwölf Uhr nachts, sondern erst zwölf Uhr Mittags.

Wir beenden an dieser Stelle unsere kurze Besichtigung des oberen Geschosses im "Klausenhof" und begeben uns durch die vor uns liegende Tür, hinunter in die eigentlichen Gasträume, die hier bewirtschtet werden.

Man muß schon sagen, alles befindet sich in einem sehr gepflegten und guten Zustand.

In Anbetracht der immer noch vorherschenden Wärme entschlossen wir uns im Biergarten des Klausenhofes erst einmal etwas Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Und weil wir gerade so schön beisammen waren, und die Mehrzahl der "Rollerfreunde" sowieso anwesend war, haben wir gleich eine sogenannte "Vereinssitzung" abgehalten und die Terminplanung für den Rest der "Roller-Saison 2014" festgelegt. Wäre mal zu überlegen, ob man das für die Zukunft so beibehalten könnte. Immer auf der letzten geplanten Tour, nach der Hälfte der laufenden Saison, gleich die Termine für den Rest des Jahres auf der letzten Halbjahrestour, festlegen. 

Nachdem wir dann die Burgruine Hanstein aufgesucht hatten, einige zu Fuß, andere wegen des heftigen Aufstiegs, (Bernfried und Günter Pillefuß), mittels Motorrad und Roller, hat der Wettergott dann doch kein einsehen mehr mit uns gehabt, und es goß in Strömen. War das die Strafe für unsere Bequemlichkeit, nein kann nicht sein, denn 99% der Besucher haben die Burgruine zu fuß aufgesucht. Im Bild gut zu sehen, überall Regenschime. Bernfried und ich, Günter, haben sage und schreibe eine gute dreiviertel Stunde, hier unter diesem Vordach, ausgehart und abgewartet bis der Regen etwas weniger wurde. Die anderen Recken befanden sich zu der Zeit schon im Rittersall der Burgruine in Trockenheit und ließen es sich gut gehen.

Mittlerweile sind wir dann auch im Rittersaal eingetroffen, wo die anderen Rollerfreunde schon fleißig Kaffee und Kuchen zu sich genommen hatten. Das Bild hier, ist oben vom Rittersaal, durch ein Fenster hindurch aufgenommen worden. Man kann überall gut die aufgespannten Regenschirme erkennen.

Auch hier, überall suchen die Menschen schutz auf, um nicht patschnass zu werden. Gut zu sehen die nassen Mauerkronen der Burgruine. 

Überall Regenschirme und noch mal Regenschirme, egal wo man hinschaut. Es ist jetzt richtig ungemütlich geworden, auch die Themperaturen sind mittlerweile unter 20° gerutscht.

In Anbetracht der schlechten Witterungsverhältnisse verließen wir früher als geplant die "Burgruine Hanstein" in Richtung Heimat. Über die Hälfte der Rückfahrt mussten wir dann leider  im Regen absolvieren. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Wir hatten aber den Vorteil vernünftiges Regenzeug mit dabei zu haben und so war die Rückfahrt dann auch einigermaßen erträglich. Die letztn 30 Km konnten wir dann wieder in Trockenheit zurücklegen und die Klamotten und Fahrzeuge waren  durch den Fahrtwind wieder ordentlich  getrocknet. Nach und nach verließen dann, an den entsprechenden Knotenpunkten, die Rollerfreunde die Kollonne. Alle kamen wieder gesund und munter zu Hause an. Diesesmal waren wir einschließlich aller Pausen 07:30 Stunden unterwegs. Es wurde an diesem Tag eine Fahrstrecke von ca: 135 Km zurückgelegt.

Allen Rollerfreunden "Allzeit Gute Fahrt"

Günter

ENDE

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"