Fotos, 11. Ausfahrt, 1. Teil, Burg Falkenstein, am Sonntag, den 24. August 2014

Falls ihr euch die einzelnen Bilder etwas größer anschauen wollt, einfach in die Mitte des jeweiligen Bildes klicken, dann wird es groß angezeigt. Zum verlassen der Großansicht unten rechts auf das Kreuz klicken.

Die Rollerfreunde auf ihren Fahrzeugen, von links: Günter auf Peugeot Satelis Urban ABS 125, Horst und Erika auf Peugeot Satelis GT Sport 125 , Dieter auf Daelim 125 VT, Peter (d. Kl.) auf Virago 535, Wolfgang auf BMW K100LT, Lothar auf Suzuki Burgman 400, Peter (Kart.Sal.) auf Peugeot Satelis 400 und Klaus-Dieter auf Peugeot Satelis 125.

 

Und hier, weil oben nicht gut zu erkennen die dazugehörigen Gesichter, von links hinten: Lothar, Günter und Wolfgang, ganz rechts Dieter. Vordere Reihe: Klaus-Dieter, Horst und Erika, Peter (Kart.Sal.) und Peter (d.KL.). 

Nach dem wir auf dem Parkplatz unterhalb der "Burg Falkenstein" angekommen sind und die Fahrzeuge ordnungsgemäß geparkt waren, begaben wir uns zur Bimmelbahn - Station.

Die Bahn erleichterte uns den Weg zur Burg, die von hier aus nur über einen zwei Kilometer langen Fußmarsch zu erreichen ist.

Da es nicht möglich war die Burg  mit unseren Maschinen anzufahren ,und keiner von uns so richtig Lust hatte die Burg zu Fuß aufzusuchen, waren wir froh einen ganzen Wagon, oder besser gesagt Anhänger, für uns ganz alleine zu haben.

Dann ging es im Schneckentempo über extrem holprigen Kopfsteinpflaster hinauf zur Burg. Aber wie sagt man immer: "Lieber schlecht gefahren als gut gelaufen".

Schließlich waren wir dann ordentlich durchgerüttelt aber guten Muts, bei der "Burg Falkenstein" angekommen. Und so zeigte sie sich dann uns. Ein mächtiges und imposantes Bauwerk.

Und wie man hier gut erkennen kann, auf massiven Fels gebaut.

Wir, die "Rollerfreunde Herzberg am Harz", waren jetzt voller Tatandrang die "Burg Falkenstein" zu erkunden. Aber vorher, soviel Zeit muss sein, erst noch schnell ein Erinnerungsfoto für die Nachwelt. Von links: Klaus-Dieter, Horst, Lothar, Erika, Günter, Peter (Kartoffelsalat), Wolfgang, Peter (der Kleine), sowie Dieter. Wie immer, das ist bei uns schon Tradition, wird vor so einer Aufname ein armer Passant verdonnert uns zu fotographieren. Aber bisher haben wir immer nette Menschen kennengelernt, die sich freudig bereit erklärt haben, diese schöne Aufgabe zu  übernehmen. Das Ergebnis ist hier zu bewundern, eine "Lustige Rasselbande". An dieser Stelle noch einmal ein "Dankeschön" an den unbekannten "Fotografen".

So, bevor wir nun die "Burg Falkenstein" aufsuchen, noch schnell ein Blick auf diesen Lageplan. Mit dem jetzt vorhandenen Wissen über die Örtlichkeiten der Burg, steht der Erkundung nichts mehr im Wege. Hier im Lageplan ist auch schön zu erkennen das der Kern der Burg nur durch zwei befestigte Außenanlagen zu erreichen ist. 1. Der Außenhof, 2. der Innenhof und 3. der eigentliche Burghof der von allen Seiten ringförmig mit Gebäuden umgeben ist. Auf den nächsten Fotos ist dann gut zu sehen ob man sich im äußeren Ring, dem mittleren Ring, oder im eigentlichen  Burghof befindet.

Hier in diesem Bild, wir befinden uns im übrigen im äußeren Burghof, gegenüber der Kasse gut zu erkennen, die massive Bauweise der Burg. Was werden wir in ihrem Inneren erwarten können.

Aber bevor wir mit der Erkundung beginnen konnten, war erst einmal Einfallsreichtum gefragt. Der Eintritt betrug pro Person 6,- Euro. Der Eintrittspreis bei einer Gruppe von mindestens zehn Personen beträgt 5,- Euro pro Person. Also kurzerhand Gleichgesinnte gesucht und eine Gruppe gebildet und schon waren bei unserer neun-köpfigen Gruppe, obwohl nicht zehn, wir haben ja schlau wie wir nun mal sind, für ausreichend Mehrheiten gesorgt, ruckzuck 9,- Euro eingespart.  

Hier noch einmal besser zu erkennen. Der riesige Unterbau der Burg auf massivem Fels errichtet.

So, jetzt heißt es alle der Reihe nach anstellen und 5,- Euro rausgerückt.

Na, Wolfgang und Peter(Kart.Sal.), wird das denn Heute noch was?

Es scheint voran zu gehen. Jetzt hat auch Peter(Kart.Sal.), seine Geldbörse gezuckt und wir können den Bezahlvorgang endlich abschließen.

Na wer sagts denn? Wir haben es geschafft und das "Gelbe Kassenhäuschen hinter uns gelassen. Noch ein letzter Blick auf die imposante Außen-Fassade der "Burg Falkenstein". Jetzt machen wir uns auf den Weg um in ihr  Inneres zu gelangen.

Vorbei an diesem kleinen Holzbau, was er bezweckt baben wir nicht in Erfahrung gebracht. Macht nichts, er wurde bestimmt in neuerer Zeit errichtet. Wir befinden uns hier immer noch im äußeren Burghof.

Die Häuser in den Außen-Anlagen der Burg wurden bestimmt von den Bediensteten bewohnt.

Jetzt aber nichts wie hinein in den 2., genauer gesagt, mittleren Innenhof der "Burg Falkenstein". Mal sehen ob wir hier etwas essbares bekommen.

Bevor wir aber durch das Tor zum mittleren Innenhof schreiten, noch kurz ein Blick zurück. Links im Bild kann man erkennen, dass selbst die Außen-Anlagen der "Burg Falkenstein" durch dicke Mauern gut befestigt waren.

Das hier sieht jetzt vielversprechend aus. Auf der vor uns stehenden Hinweistafel werden Speisen und Getränke feil geboten. Genau das haben wir gesucht und endlich gefunden. Jetzt  können wir eine Pause einlegen und uns vor der Besichtigung der "Burg Falkenstein", dem letzten und 3. Innenhof der Anlage, erst einmal ordendlich ausruhen. Aber ganz wichtig !!!   Selbstverständlich erst einmal die hungrigen Mägen mit "Speiß und Trank" vollstopfen.

Im 2. Innenhof, die Außenanlagen haben wir schon hinter uns gelassen, finden wir hier dieses aufgebaute Zelt vor. Sozusagen die einzige Möglichkeit auf Burg Falkenstein eine Mahlzeit einzunehmen. Bei Regen oder schlechten Wetterverhältnissen ist man dann hier geschützt und kann in Ruhe seine Speisen verzehren. Wer weiß, vielleicht wurde im Mittelalter des Öffteren in solchen Unterkünften gespeist.

Hinter dem Zelt herrscht dann reger Andrang am Verkaufswagen - oder Stand. Selbstbedienung ist angesagt. Jeder versogt sich hier mit etwas Essbaren und nimmt dann im Zelt Platz.

Hier noch einmal der Blick vom mittleren Hof zum Außenhof.

Die "Rollerfreunde" sind auch "Tierfreunde". Von links: Dieter, Peter(d.Kl.) und Erika. Hinten im Bild, leider nicht zu erkennen, Horst.

Wir befinden uns jetzt im eigentlichen Innenhof der "Burg Falkenstein", welcher rundherum von Gebäuden der Burg abgegrenzt ist. Das Schild auf der Tür verrät es uns, hier ist die Kapelle der Burg. Dann mal nichts wie hinein !! Jetzt beginnt die eigentliche Besichtigung. Jetzt werden wir sehen können, welche Schätze in "Burg Falkenstein"  verborgen sind.

Das sieht doch schon mal toll aus. Auf dem Kapellenfenster, durch viele bunte gläsernen Mosaik-Steinchen bzw. Scherben, dargestellte Motive. Die rechte Seite ist schlicht gehalten. Die Wände und die  Decke der Kapelle, (unteres Bild), sind mit filigranen bildlichen Darstellungen versehen. Wenn man genauer hinsieht stellt man fest, das in den unteren Bereichen, an den Wänden und der Decke, die Farbe schon sehr verblasst ist. Ich vermute mal, hier sind noch einige Restaurations-Arbeiten erforderlich, damit die farblichen Unterschiede nicht mehr erkennbar sind. 

Hier sieht man es gut, in den unteren Bereichen des Deckengewölbes, sind die Farben stark verblasst. Weiter oben, sowie auf der Kanzel-Haube, immer noch  sehr kräftig. Vielleicht wurde hier schon etwas restauriert.

Hier befinden wir uns nicht mehr in der Kapelle sondern in einem angrenzenden Weinkeller. Vielleicht wurde hier der Messwein bereitgehalten. Kann aber auch sein, dass es sich die Priester oder Mönche auf diesen Bänken bequem gemacht haben und die edlen Weintropfen genossen haben. Auf der anderen Seite befand sich noch so eine Sitzbank, so konnte man sich gegenüber sitzend, die Weinreben genießend, in die Augen sehen und das ein oder andere nette Gespräch führen.

Genug vom Wein. Wir befinden uns jetzt im eigentlichen Innenhof der "Burg Falkenstein". Die großen Seitenflügel sind an zwei Ecken durch große Türme begrenzt oder verbunden. Der eine rund der andere eckig, (unteres Bild). Vielleicht dienten sie in damaliger Zeit dazu, Ausschau zu halten, um früh erkennen zu können, ob Feinde die Burg belagern oder sogar einnehmen wolten.

Hier im Aufgang des eckigen Turmes beginnt die eigenliche Besichtung der Burg. Über eien Rundgang im Inneren der Burg, der der Übersicht halber durch Schilder gekennzeichnet ist, wird man nach und nach dürch alle Räumlichkeiten der Burg, oder des Museums der "Burg Falkenstein", geführt. Es bedarf also keines Fremdenführers, sonder man unternimmt die Besichtigung auf eigene Faust.

Dieser große Seitenflügel der Burg ist an den Enden etwas abgewinkelt aufgebaut. Gut zu erkennen wenn man einmal die Dachpartie in Augenschein nimmt. Also auch hier schon, wenn man so will, wurden die Außengebäude leicht rund gestaltet.

Dieser gebaute Wasserbrunnen, in der Mitte des Innenhofes gelegen, reichte weit hinunter bis zum Grundwasser. Dieser Brunnen war in damaliger Zeit überlebenswichtig, denn bei einer Belagerung der Burg, man konnte sie ja nur unter höchster Lebensgefahr verlassen und tat es deshalb auch nicht, war man so wenigstens vor dem Verdursten geschützt. Dieter und Peter(d.Kl.), versuchen in der Tiefe des Brunnens etwas zu erkennen.

Im Gebäude gegenüber dem Brunnen fanden wir die Küche der Burg vor. In der Mitte die Feuerstelle mit einem darüber aufgehängten großen Kochtopf, der bei Bedarf näher an die Feuerstelle herab gelassen werden konnte. Die Lage der Kochstelle warscheinlich deshalb in der Mitte des Raumes, damit der Qualm besser nach oben abziehen konnte,

Hier gut unter den Fenstern zu sehen, die sogenannte Anrichte, auf der alle Zutaten für die Essenszubereitung bereitgestellt wurden. Anschließend ging es dann über den Innenhof hinüber zu dem eckigen Turm der "Burg Falkenstein".

Nachdem wir den eckigen Turm aufgesucht und betreten hatten, folgten wir den Hinweisschildern die uns in der richtigen Reihenfolge durch die Räumlichkeiten, genauer gesagt das Museum,  der "Burg Falkenstein" führten . In den ersten Räumen die wir betraten, waren Exponate aus früheren Zeiten in Vitrienen ausgestellt

Dieter, links und Lothar im oberen Bild, sowie Horst im unteren Bild ebenfalls links und Peter(d.Kl.), betrachten sehr interessiert die ausgestellten Gegenstände.

Lnks Wolfgang und vorn Erika, sowie alle Rollerfreunde, waren erst einmal damit beschäftigt, alles gezeigte in Ruhe aufzunehmen und in sich einwirken zu lassen. Wir konnten uns viele seltene Stücke aus vergangener Zeit anschauen.

Noch im Untergeschoß, mit den vielen vorhandenen und anzuschauenden Vitrinen, war auch ein Bierkeller untergebracht ,den wir uns erst einmal genauer angesehen haben. Leider war natürlich kein Bier mehr vorhanden, -- schade --, wir hätten gerne mal die Braukunst aus früheren Zeiten getestet. Im Bild Erika beim verlassen des Bierkellers.

Auch die vier Rollerfreunde hier im Bild haben nach längerer Suche kein Bier mehr finden können. Nun gut, dann nichts wie weiter eine Etage höher.

Weitere Fotos der "Burg Falkenstein", auf der Unterseite:

Fotos, 11. Ausfahrt. Tei 2, Burg Falkenstein, am 24. August 2014 

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"