Fotos, 11. Ausfahrt, Teil 2, Burg Falkenstein, am Sonntag, den 24. August 2014

Weiter mit dem 2. Teil

Hier der Blick in einen Raum mit vielen Vitrinen. Wenn mann genau hinschaut ist die Rundung im Raum zu erkennen. Wir erinnern uns, der letzte dritte Innenhof wird rund herum durch Gebäude begrenzt.

Schön gestalltete Burgmodelle waren auch in Vitrinen ausgestellt.

Im Bild von links: Die "RF" Horst, Erika, vorn Peter(d.Kl.) und hinten Wolfgang. Was uns auch besonders auffiel, war die Sauberkeit in allen Räumlichkeiten. Ich glaube das ist auf diesen Bildern auch gut zu erkennen.

Mit diesem Modell wird noch einmal anschaulich dargestellt wie der dritte Innenhof der Burg von den eigentlichen  Burggebäuden abgegrenzt ist, rund herum. Hier aus der Vogelperspektive, die einem ja sonst nicht zur Verfügung steht, ist das noch einmal gut zu sehen.

Ja, und so haben sich die Burgherren seinerzeit gekleidet. Ganz schön pompös. Aber das kann man ja heute immer noch in den existierenden  Königshäusern sowie bei Hofe beobachten. Auch dort, z.B. in England, wird ja bei großen festlichen Anlässen immer noch so angekleidet rumgelaufen.

Hier wurde in früheren Zeiten gespeist, Vielleicht ist es die Wohnstube. Ein Blechotto in stolzer Rüstung ist auch vorhanden, vielleicht hat er früher dafür gesorgt, dass man ungestört essen konnte. Auch hier wiederum und in den nachvolgenden Bildern alles sehr gepflegt. Man schaue sich nur mal den Fußboden an, schön Holz getäfelt. Ob das noch original ist oder restauriert wissen wir nicht. Die Besichtigung der Burg fand ja ohne Führung statt und man unternahm alles auf eigene Faust.

Hier befinden wir uns im Schlafgemach des Burgherren, das Bett richtig massiv aus deutscher Eiche. Wir hätten gerne mal gewußt, was so ein Teil wohl wiegt. Auf jeden Fall musste man in damaliger Zeit als Möbelpacker ordentlich anpacken können, oder das Bett wurde von sechs oder acht Herren gleichzeitig bewegt.

Auf der anderen Seite des Zimmers, ich denke mal eine Wäschekommode, oder so etwas ähnliches und der damals vorhandene Waschtisch, ja fließend  Heiß.-u. Kaltwasser gab es zu der Zeit noch nicht. Das war aber nicht schlimm. Ob das Wasser nun aus dem Wasserhahn kommt, oder von den Bediensteten dort hingestellt wurde, machte für  die Herrschaften keinen Unterschied. Sie hatten sozusagen immer "fließend" Wasser. Der Wasserablauf waren dann  auch wieder die Bediensteten, die das Schmutzwasser  entfernen mussten. Mit  einem  verstopften Abfluß musste man sich jedenfalls, im Gegensatz zu Heute, nicht rumplagen. So hat alles seine Vor.-u.Nachteile.

Na, das ist doch wohl toll !!!  Die Wiege, oder das Himmelbett, hat auch damals wie heute nicht im elterlichen Schlafzimmer gefehlt. Ach so, was es noch zu sagen gibt, betrifft  die schöne Tapete im Schlafgemach,  sowie in den beiden Bildern zuvor. Sie war nämlich nicht geklebt, das gab es noch nicht, sondern  die Wände waren kunstvoll  mit schönen Zeichnungen versehen. Auch nicht schlecht, könnte man heutzutage auch mal machen. Die Wände weißen und dann rann ans Werk und die eigene Tapete gestaltet. Vor allem wäre dann diese Tapete ein Unikat, weil selbst und persönlich angefertigt.

Das hier, so denken wir zumindest, ist das Arbeitszimmer des Burgherren. Von hier aus wird er seine Geschäfte getätigt haben, denn von irgend etwas musste man ja leben. Die Unterhaltung eines solchen Anwesens wie die "Burg Falkenstein" ist ja nicht mit einem Einfamilienhaus von heute  zu vergleichen.

Auch hier im Arbeitszimmer die anschpruchsvolle Wandvertäfelung aus Holz zu erkennen. Ich denke das war nicht gerade billig. Das konnten sich nicht viele leisten und schon garnicht das normale Fußvolk. Ja, die Burgherren haben es sich damals gut gehen lassen. Aber unsere heutigen "Burgherren" machen es ja noch genau so und auch heute gibt es wieder das so genannte Fußvolk. Wie sich doch die Zeiten gleichen, immer das selbe Spiel.

Hier noch einmal die ganze Mannschaft auf der Aussichtsplattform des runden Turmes der "Burg Falkenstein". Ihn haben wir durch die Begehung des Museums von innen aus erreicht. Von Außen gab es für Besucher keinen Zugang. Zwei Mitstreiter fehlen hier allerding und zwar Klaus-Dieter und Peter(Kart.Sal.), die beiden schauten sich wärend unserer "Museumstour" durch die "Burg Falkenstein", die zur gleichen Zeit stattfindende Vorstellung der "Falknerei" auf "Burg Falkenstein", an. Im Bild von links: Wolfgang, Erika, Dieter, Peter(d.Kl.), Günter, Lothar und Horst.

Der Blick von der Aussichtsplattform des runden Turmes lässt erahnen wie hoch doch dieser ist. Die Leute dort unten wie kleine Ameisen

Solche schönen Ausblicke wie dieser hier, bieten sich einem, wenn mann den Turm rund herum beschreitet. In alle Himmelsrichtungen über die unter uns liegenden Wälder blickend, bis zum Horizont, diese herrliche Aussicht.

Wie vorhin, als ich die Rundung in dem einen Vitrinenraum erwehnt hatte, hier von außen und oben gesehen jetzt gut zu erkennen, die ringförmig angelegte Anlage der "Burg Falkenstein".

Hier vom Turm aus gut zu erkennen, der äußere von insgesamt drei Burghöfen, mit seinen Gebäuden für die Bediensteten. Auch er ist durch starke Burgmauern vor Angriffe von Feinden geschützt.

Hier noch einmal der eckige Turm von oben. Über ihn haben wir das Burgmuseum betreten und von dort aus war es uns auch möglich den runden Turm zu erreichen. Von außen war das Betreten des runden und auch höheren Turmes nicht möglich gewesen. Auch hier wieder die ringförmige Bauweise der "Burg Falkenstein" gut zu sehen. Was einem sofort ins Auge fällt ist die aufwendige Dachkonstruktion mit den vielen Dachgauben und den harmonischen Dachübergängen, ausgehend vom eckigen Turm zu den auf beiden Seiten angrenzenden Burgflügeln.

Wenn man möchte, kann man sich sogar heute noch auf "Burg Falkenstein" das "Ja-Wort" geben. Denn wie auf dem Schild nachzulesen, ist hier das "Standesamt der gleichnamigen Stadt "Falkenstein/Harz" untergebracht.

Auf diesem und den beiden nachfolgenden Bildern kann man das schön gestaltete Standesamt der "Burg Falkenstein" einsehen. Wohl gemerkt es handelt sich hier um eine Außenstelle des Standesamtes der Stadt Falkenstein/Harz. Es ist natürlich nach wie vor möglich, die Trauung in der Stadt Falkenstein/Harz vornehmen zu lassen, aber wer es etwas stilvoller mag ist hier gut aufgehoben. 

Bild 1                                                                                                                    Mann beachte die schön gestalteten  Stuck-Wände u. Decken, den Bereich in dem das Brautpaar die Eheringe tauscht, das alles abgegrenzt durch einen wunderschönen gothischen Bogen, wo dann im angrenzenden Raum die Traugemeinschaft, oder eben die Hochzeitsgesellschafft Platz nehmen kann.                                                                                                                                                                                                                              

Bild 2                                                                                                                   Im Bild 1 und hier im Bild 2 gut zu erkennen. Die Beleuchtung erfolgt durch mehrere an der Decke angebrachte kunstvolle Kronenleuchter deren Beleuchtungsmittel in Form von Kerzen gehalten sind. Alles dem Anlass entspechend sehr feierlich.

Ja, und etwas weiter unterhalb des Standesamtes, wie vorhin schon erwehnt und hier zu sehen, ein Bierkeller. Wie praktisch. Da kann man ja gleich mit der ganzen Hochzeitsgesellschaft  erst einmal hier einkehren und ein, zwei oder drei Gläschen Bier auf das "Wohl" des Brautpaares trinken.

Nachdem wir das Museum der "Burg Falkenstein" ausgiebig erkundet hatten und wieder im Freien waren, haben wir auch wieder unsere beiden "RF" Peter(Kart.-Sal.) und Klaus-Dieter wiedergefunden. Sie hatten sich wärend wir im Museum waren, die zur gleichen Zeit stattfindende "Flugshow" der "Faknerei Burg Falkenstein" angeschaut. Die beiden Herren in Motorrad-Bekleidung, links Peter(Kart.-Sal.), rechts Klaus-Dieter.

Da die Flugshow der Falknerei noch nicht beendet war, konnten wir ihr noch eine Zeit lang beiwohnen. Hier im Bild einer der beiden Falkner mit einem großen Seeadler

Nach einer kräftigen seitlichen Arm-Bewegung startete der Seeadler in die Lüfte und wurde dann durch Futter in der Hand des Falkners wieder aufgefordert zu ihm zurück zukehren.

Was, wie in diesem Bild, auch immer wieder funktionierte. Nur, nach dieser Aufnahme und erneutem Start des Seeadlers wollte er trotz Futters in der Hand des Falkners und intensiver Aufforderung durch ihn, einfach nicht mehr zurückkehren.  Er war von nun an einfach nicht mehr zu Gesicht zu bekommen. Wie uns der  Falkner aber glaubhaft versichert hatte und was sich dann auch nach einiger Zeit als richtig erwies, kam nach ca. zehn Minuten der Seeadler wieder gesund und munter zu seinem Falkner zurück. Das passiert schon mal, wurde uns gesagt. Er blieb auch schon mal länger aus, aber er kommt immer wieder zurück. Warum auch nicht, sei es dem Seeadler vergönnt auch einmal eine Auszeit zu nehmen. 

 

In der Zwischenzeit aber, in der der Seeadler seine "Side-Seeing-Tour" unternahm, wendeten wir uns einem anderen Raubvogel zu. Und zwar einem "Uhu".

Auch ein sehr großer Raubvogel mit einer beträchtlichen Spannweite, was hier allerdings nicht zu sehen, wohl aber zu erahnen ist.

Auch hier wieder das gleiche Prinzip, den Vogel, quasi mit dem Arm in die Luft geschleudert, der dann seinerseits mit kräftigem Flügelschlag in die Lüfte steigt.

Um nach einer gekonnten Flugrunde wieder zum Falkner zurückzukehren. Was einem aber sofort auffällt, es ist überhaupt kein Flügelschlag oder Rauschen im Vorbeiflug zu hören. Was aber für den Uhu von großem Vorteil ist. Er ist ein nachtaktives Tier und jagt seine Beute nur Nachts. Da aber alle Nachtjäger, ob groß oder klein,  über gute Augen verfügen, würden sie sofort in die Richtung eines Geräusches schauen und so den Angreifer bemerken. Nicht so beim Uhu, er nähert sich dem arglosen Opfer geräuschlos und kann es so spielend leicht erbeuten.

Diesesmal ist er allerdings nicht beim Falkner gelandet, sondern auf dem Rasen in Mitten der Zuschauer. Wenn man ihn so anschaut, sieht es so aus, als wolle er sagen: "Was guckt ihr denn alle so blöd, noch nie einen Uhu gesehen"?

Dann hat er es sich allerdings doch anders überlegt und konnte dem Leckerbissen in der Hand des Falkners nicht wiederstehen und ist zu ihm zurück geflogen. Alles in allem aber eine tolle Flugshow bei der man wieder einiges erleben und erfahren konnte. Wie ich, Günter, immer wieder zu sagen pflege: " Rollertouren sind in gewisser Weise auch "Bildungsreisen" und nicht nur einfaches Herumgefahre. 

Dann hieß es allerdings wieder Abschied nehmen und wir fanden uns wieder zur Rückfahrt zu unseren Maschinen, die auf dem Parkplatz auf uns warteten, in der Bimmel-Bahn ein. Von links: Horst, Wolfgang, Peter(d.Kl.), Dieter, und Horst, andere Seite etwas verdeckt: Erika, Peter(Kart.-Sal), Günter und Klaus-Dieter.

Auf der Rückfahrt legten wir dann noch einen letzten Zwischenstop in "Buntenbock" ein. Wie versprochen suchten wir noch einen alten Schulfreund von Günter auf, der sich dort auf dem stattfindenden Schützenfest aufhielt.

Albi, mit richtigem Namen Hans-Albert, war und ist ein genau so begeisterter "Rollerfahrer" wie wir und möchte sich uns in Zukunft anschließen und bei uns mitfahren. Also die Maschinen abgestellt und "Albi" aufgesucht.

Ja, das hat dann auch gut geklappt. Wir konnten uns mit "Albi" treffen und es wurde sich erst einmal bekannt gemacht. Bei Bier und Bratwurst wurde dann ein angeregtes Schwätzchen gehalten. Zum Schluß hat "Albi" dann noch dieses tolle Foto von uns gemacht, das uns alle noch einmal auf unseren Maschinen präsentiert. Am Ende der Tour hatten wir ca. 175 Km Wegstrecke hinter uns gebracht und benötigten dafür eine Zeit einschließlich aller Pausen, von ca, 08:00 Stunden. 

ENDE

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"