5. Ausfahrt, Schloss Marienburg, 18. Mai 2014

Hier die Teilnehmer der Fahrt zum "Schloss Marienburg", von links. Lothar, Klaus, Monika und Wolfgang, Bernfried und Anne, Klaus-Dieter, Horst, Dieter, Peter und Günter.

Wir konnten diesmal eine Premiere feiern. Zum ersten mal seid Bestehen der "Rollerfreunde Herzberg", (RFH), waren auf der Tour zwei Frauen mit dabei. Links Monika, rechts Anne. 

Ganz entgegen den Ankündigungen der Wetterfrösche war das Wetter eigentlich ausgesprochen gut. Von Regen gar keine Spur, vorerst. Zum Ende der Tour sah das etwas anders aus.

Wie jedes mal vor einer Tour, wurden auch an diesem Tag die obligatorischen Benzin-Gespräche geführt.

So nach und nach füllte sich der Parkplatz der Mahnte-Schule mit Motorrollern und Motorrädern.

Nachdem mittlerweile alle Teilnehmer der Tour zum "Schloss Marienburg" eingetroffen waren, erinnert Wolfgang, zweiter von rechts, alle Rollerfreunde daran, so langsam in die Strümpfe zu kommen, wenn wir denn heute noch pünklich losfahren wollen.

Ok, dann heisst es jetzt alle aufgesessen und ab zum "Shloss Marienburg".

Nach ca. anderthalb Stunden Fahrtzeit sind wir dann auf dem Parkplatz vom "Schloss Marienburg" angekommen.

Nach einer wirklich kurzen Wegstrecke zu Fuß, zeigte sich dann uns das "Schloss Marienburg" in seiner vollen Pracht. Unsere "RF" im Vordergrund staunten nicht schlecht.

Es hat schon so richtig etwas von einem Märchenschloss. Ich , Günter, muss immer wieder mit Erstaunen feststellen, wie viele schöne Ecken es doch in unmittelbarer Umgebung von unserem Heimatort Herzberg gibt. Man muss sich nur auf den Weg machen, um die vielen schönen Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Die Architekten oder Bauherren der damaligen Zeit mussten ihr Handwerk schon gut verstanden haben,  man kann heute noch sehen, was für herrliche Prachtbauten sie ihrer gut betuchten Kundschaft gebaut haben.  

Überall diese Türmchen und Zinnen und natürlich das schöne Eingangsportal. Na gut, ich denke mal, heute gibt es nicht viele die sich so ein nettes "Wochenendhäuschen" leisten können. 

Eine mächtige imposante Front auf die man zugeht. Im Hintergrund ein hoher Turm der die Eingangsfront weit überragt.

Hier vom Innenhof des "Schlosses" aus aufgenommen. Der quadratische Turm vom "Schloss Marienburg", ein richtiger Klotz. Wenn man zu ihm hinaufschaut ist das schon beeindruckend. Vor allem an allen vier Ecken des Turmes noch einmal vier kleinere Rundtürme die an allen vier Seiten mit starken Mauern  verbunden sind. Oberhalb der Mauern sind gut die vielen Schießscharten zu erkennen. So war man jederzeit in der Lage, von weitem herannahende Feinde, schon früh genug erkennen zu können. 

Auch hier und im nächsten Bild wieder ein Zeichen hoch entwickelter Baukunst aus jener Zeit.

Nachdem wir uns im Innenhof des "Schlosses Marienburg" in aller Ruhe umgeschaut hatten war es Zeit sich niederzulassn und erst einmal eine verdiente Pause zu genießen. Sitzgelegenheiten waren hier genug vorhanden. Und so haben, von links, Klaus, Monika, Wolfgang, verdeckt Klaus-Dieter, Horst und Petter , ganz vorne Lothar, erst einmal einen Platz für uns gesichert.

Hier im Innenhof war Selbstbedienung angesagt, und so waren einige von uns schon dabei sich etwas essbares zu besorgen. Die Anderen wie man sehen kann hielten erst einmal die Stellung. Jeder war noch einmal damit beschäftigt Fotos zu machen, oder vom Innenhof aus, das schöne gepflegte "Schloss" zu bestaunen.

Hier noch einmal gut zu erkennen, alles sieht so aus, als wäre es erst Gestern erbaut worden.

Aus drei Tischen haben wir uns eine Tafel zusammen gestellt an der alle Rollerfreunde Platz fanden. Noch einmal von links: Lothar, Klaus, Monika und Wolfgang, Bernfried und Anne, Klaus-Dieter, Horst, Dieter, Peter und Günter. Möglich war dises Foto nur, weil sich wieder einmal ein netter Passant, nach freundlicher Aufforderung von Günter, bereit gefunden hat uns zu fotografieren. Ist doch schön geworden. 

Nicht üblich um die Mittagszeit, aber wir hatten uns irgendwie alle für Kaffee und Kuchen entschieden. Was auch gut so war, denn der Apfelkuchen mit Deckel war vorzüglich, da hätte ich glatt ein ganzes Blech von verdrücken können.

Alle waren ausgesprochen zufrieden ............

und bei angeregten Gesprächen ............

wurden die erlebten Eindrücke ausgetauscht.

Ich, Günter, war natürlich wieder einmal mit "Fotografieren" beschäftigt und so habe ich dieses schöne Foto von dem Uhrenportal, gegenüber dem großen quadratischen Turm geschossen. 

Hier konnte man auch Platz nehmen, oder durch den mittleren Torbogen das Schloss-Restaurant betreten um ein vorzügliches Mittagsmahl zu sich zu nehmen. Aber wir hatten uns ja entschieden erst einmal Kaffee und Kuchen zu uns zu nehmen. Jetzt war es aber an der Zeit die Heimfahrt anzutreten, denn wir wollten unterwegs noch einmal eine längere Rastpause einlegen.

Und so waren wir dann während unserer Heimfahrt, nach einer guten dreiviertel Stunde Fahrtzeit, an unserem zweiten und letzten Halt für heute angekommen. Die Rückfahrt hatte Wolfgang geplant und uns hier hingeführt, zum "Gutshof Wickensen", mit einem "Motorrad-Auto-Nostalgie-Museum", im schönen Weserbergland gelegen. Ein Ausflugsziel der besonderen Art, welches natürlich gerade bei Bikern sehr bekannt ist. Und so waren wir an diesem Sonntag-Nachmittag auch nicht die einzigen Biker die hier Rast gemacht haben. Biker aus Osterode am Harz, von denen ich einige sogar persönlich kannte, waren hier ebenfalls vor Ort.

 

In diesen Gebäuden, die früher bestimmt betriebliche Einrichtungen des Gutshofes inne hatten, befinden sich heute das "Museum" und das romantische "Gutshof-Restaurant".

 

Wie es sich gehört, auf dem angrenzenden Parkplatz erst einmal die Maschinen abgestellt und alle "RF" vor der Eigenen. Nur ich nicht, Günter, einer muss ja das Foto machen.

 

Ein Anblick den man immer wieder gerne sieht, die Fahrzeuge in Reih und Glied abgstellt.

 

Noch einmal aus anderer Perspektive.

 

Das erste Unikat aus dem Automuseum, ein Wardburg.

 

Das ist ein untrügliches Zeichen, hier gibt es definitiv etwas zu futtern.

 

So war es dann auch. Hier draußen im Biergarten war Selbstbedienung angesagt. Im angrenzenden  romantischen "Gutshof-Restaurant" hätte man auch speisen können, wir zogen es aber vor im Freien zu essen.

 

Das sind doch wohl gesittete Preise, da kann man nicht meckern. Die meisten von uns zogen es aber vor eine "Currywurst mit Pommes" zu essen. Die Wurst richtig dick und lang und sehr lecker, die Pommes auch. Also haben wir die richtige Wahl getroffen. Ach so, preiswert war sie sowieso !

 

Auch hier wieder ein untrügliches Zeichen. Hier geht es also rein in das   "Motorrad-Auto-Nostalgie-Museum". Aber schön gemacht. Selbst die Glocke strömte mit ihrer leichten Rostauflage eine gewisse Nostalgie aus.

 

Hier haben wir in frischer Luft zur besten Kaffee-Zeit unser Mittagessen eingenommen. Dafür hatten wir ja im "Schloss Marienburg" zur besten Mittags-Zeit unsere Kaffee-Pause durchgeführt. Die Herrschaften will ich an dieser Stelle nicht wieder einzeln vorstellen, inzwischen müssten  sie bestens bekannt sein.

Nachdem wir uns gestärkt hatten war selbstverständlich ein Besuch im "Motorrad-Auto-Nostalgie-Museum" angesagt. Hier bestaunen Wolfgang und Monika die alten Motorräder, überwiegend das Fabrikat "NSU"

Im Bild links gerade noch zu erkannen, eine "Militär-Maschine mit Beiwagen" der Marke BMW, aus Zeiten des zweiten Weltkrieges.

Früher sahen die Motorräder eher aus wie Fahrräder mit Hilfsmotor.

Ein Einzelhandels-Laden aus den 20er Jahren. Hier bekam man von der Schraube bis zum Brause-Bon Bon alles.

Ein Jugend-Zimmer aus den 60er Jahren. Ich selbst hatte mal so einen Plattenspieler, in dem der Lautsprecher im Deckel untergebracht war. Rechts im Bild zu sehen.

So ein Schlafzimmer besaßen noch meine Eltern. Damals konnte sich ein Liebhaber noch gut unter den Betten verstecken. In der heutigen Zeit bekäme er aber "Riesen-Probleme".

Ich kann mich noch gut wärend der Wirtschaftswunderzeit an so eine Wohnstube erinnern, wie bei uns zu Hause. Über unserem Sofa oder einer Cauch, wie man damals sagte, hing auch so ein Landschaftsbild. Bei uns war ein Pferdefuhrwerk, das mit Holzstämmen beladen war, auf einem Ölbild zu sehen.  Ein großer langer Leiterwagen mit riesigen Baumstämmen, der von zwei schweren Acker-Gäulen gezogen wurde. Auch die Sitzgruppe mit Tisch in der Mitte der Wohnstube, die aus vier schwarzen Holzstühlen mit herausnehmbaren Sitzkissen bestand, war ein Klassiker der in keiner Wohnung fehlte.

In den Bildern oben und unten die Kücheneinrichtung wie sie in der Zeit um 1950 vorzufinden war. Die Hausfrau bereitete Speisen in Aluminium-Töpfen auf einem Kohleherd zu. Es Dauerte noch ein paar Jahre bis der Elektroherd den klassischen Kohleherd abgelöst hatte. Viele konnten sich so einen E-Herd noch garnicht leisten. Im unteren Bild:  Der kleine Putschrank wie man damals zu sagen pflegte, sowie der Küchentisch mit Wachstuch und der im Hintergrund stehende Küchenschrank waren aus keiner Wohnung wegzudenken. Soweit zum Abschnitt "Nostalgie-Museum".

Wieder zurück im "Motorrad-Museum", ein schweres Motorrad der Marke Honda. Welches Baujahr kann ich nicht sagen.

Hier viele Motorräder der Marke "NSU", wie sie im damaligen Alltag zu Hauf zu sehen waren.

Und an diese Motorroller der Marke "Lambretta" kann sich doch bestimmt noch jeder erinnern. Wie hieß es doch in einem bekannten Lied: "Ich fahr mit der Lambretta, aufs Land zu meinem Vetter, dort wo die Kornblumen blühn"! Ich kann mich auf jeden Fall noch gut an dieses Lied erinnern.

Wieder zurück im "Auto-Museum". Ein ausgesprochen schönes Fahrzeug was sich einer großen  Beliebtheit sicher sein konnte,  war der "Opel Rekord" mit Panorama-Scheibe, die auf beiden Seiten bis in die Seitenlinie des Fahrzeuges hineinragte. Ebenso ein zu damaligen Zeiten beliebtes Extra, die Sonnenblende. Ganz typisch, sie wurde an der Außenseite des Fahrzeuges über der Frontscheibe angebracht und konnte je nach Belieben eingestellt werden. Natürlich nur von Außen und wenn sich das Fahrzeug im Stillstand befand.

In den Bildern oben und unten ein Fahrzeug der Marke Ford. Genauer gesagt ein "Ford Taunus 12M". Dieses Fahrzeug konnte ich selbst mein Eigen nennen. Nur war mein Fahrzeug weiß und das Dach schwarz. Ein schönes und zuverlässiges Fahrzeug.

Hier und in den nächsten Bildern.....................

noch ein paar Fahrzeuge.....................

der Marke  "NSU".....................

Dann war es auch hier soweit, es war Zeit Abschied zu nehmen, außerdem teilten uns Biker aus dem Süden kommend mit, dass sich die Wetterlage  inzwischen verändert habe und wir mit starkem Regen zu rechnen haben. Was sich dann nach kurzer Fahrstrecke auch bewahrheiten sollte. Nach ca. gerade mal zehn gefahrenen Kilometern fing es leicht an zu regnen. Und nach weiteren zehn bis fünfzehn Kilometern fing es dann richtig an zu regnen. So mussten wir dann gezwungener Maßen die erste richtig heftige, beinah hätte ich gesagt Feuertaufe, natürlich Wassertaufe, über uns ergehen lassen. Abgespult haben wir auf dieser Tour ca. 215 Km und haben dafur inklusive aller Pausen eine Zeit von ungefähr  07:30 Stunden benötigt. 

Hier noch einmal alle Teilnehmer der Tour zum "Schloss Marienburg". Vorne links am Tisch sitzend angefangen: Dieter, Horst, Anne, dann leider verdeckt Bernfried, sowie an der Stirnseite des Tisches ebenfalls leicht verdeckt Peter, dann weiter  Klaus-Dieter, Günter, Monika und Wolfgang sowie Klaus und vorne an der Stirnseite des Tisches, Lothar.

ENDE

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"