Tour nach Trendelburg am Sonntag den, 09. März 2014

Die Teilnehmer der ersten Tour am Sonntag, den 9. März 2014. Von links. Wolfgang, seine Frau Monika, Günter, Horst, Klaus-Dieter und Peter.

Nachdem wir die Zweirad-Saison 2014 mit einem ersten Schritt, einer Party am 22. Februar vorerst passiv eröffnet hatten, folgte für uns nun völlig überraschend der 2. Schritt, die aktive Eröffnung, am 9. März 2014 mit unserer ersten Tour nach Trendelburg.

Weil die Wetterprognosen für das zweite Wochenende im März nur trockenes Wetter, mit 8 bis 10 Stunden Sonnenschein und Temperaturen von 15 bis 20 Grad vorhersagten, mussten wir diese tolle Chance eine Tour zu starten einfach wahrnehmen. Die Zweirad-Saison 2014 war damit offiziell auch aktiv eröffnet.

Pünktlich um 09:30 Uhr fuhren Klaus-Dieter, aus Salzgitter kommend, sowie Horst und Günter, von Herzberg aus in Richtung Wulften um dort Monika, Wolfgang und Peter zu treffen und von Wulften aus die Tour nach Trendelburg zu starten.

Erster Stop war dann in Hemeln, im "Gasthaus zur Fähre". Ein mittlerweile für uns beliebter Haltepunkt. Immer wenn uns unsere Touren in die Nähe von Hemeln führen, nehmen wir auch gerne kleine Umwege in Kauf, um hier Rast zu machen. Für Biker hat das "Gasthaus zur Fähre" einen Kult-Status, direckt an der Weser gelegen, die man hier auch mit einer Fähre den ganzen Tag lang überqueren kann. Daher auch der Name "Gasthaus zur Fähre". Jeder Biker muß einmal hier gewesen sein. In einem gemütlichen rustikalen Biergarten mit nostalgischem Gestühl und einem in der Mitte des Gartens stehenden großen Laubbaum, der einem großen natürlichen Regenschirm gleicht, können hier Speisen und Getränke zu richtig zivilen Preisen verzert werden. 

Nachdem wir uns für unsere Weiterfahrt kräftig gestärkt hatten, fuhren wir wie geplant auf der östlichen Seite der Weser entlang, in nördlicher Richtung, über Oberweser bis nach Gieselwerder. Hier überquerten wir auf einer Brücke die Weser, hin zu ihrer westlichen Seite, wo wir dann über Gottsbüren fahrend  unser heutiges Ziel, Stadt "Trendelburg" ca. 14:00 Uhr erreicht haben.

Wie immer wurde am Zielort ein Parkplatz aufgesucht auf dem wir unsere Fahrzeuge zünftig in Reih und Glied abstellen konnten. Von hier aus ging es zu Fuß weiter um die gleichnamige "Trendelburg" zu erkunden. Nicht zu übersehen war auf der linken Seite der Burg ein hoch in den Himmel ragender Burgturm. Nun gut, ein Burgturm ist auf einer Burg nichts ungewöhnliches. Aber hier viel der Blick sofort auf einen langen geflochtenen Haarzopf der ganz oben aus dem Turm heraus trat, um bis zu uns herrunter zu reichen. Wir erinnern uns, es kann sich bei dieser Haarpracht nur um Rapunzels Haupthaar handeln. Uns allen ist wohl noch der Ruf, " Rapunzel lass dein Haar herab", aus dem gleichnamigen Märchen "Rapunzel" in Erinnerung. Hier in "Trendelburg hat sich dies also dereinst einmal zugetragen. Für alle Märchenfreunde ein Grund hier einmal vorbei zu schauen.

Um den Eingang der Burg zu erreichen, ging es weiter über eine aus Stein erbaute Brücke, die über einen tiefen Graben gespannt war. Die Burgherren konnten zu jener  Zeit nicht gerade groß gewesen sein, denn um in den Innenhof der Burg zu gelangen musste man erst einen ca. 70 cm breiten und 1,50 m hohen Eingang durchschreiten. Ohne sich zu bücken war dies nicht möglich und kräftig gebaute Leute wie z.B. ein Arnold Schwarzenegger, würden hier nur seitlich hindurch passen.

Im Innenhof selbst fühlte man sich wie in ein Märchen hinein versetzt. Niedliche kleine Häuser und über kleine Brüstungen auf beiden Seiten des Innenhofes hinweg, konnte man weit von oben herab in die Ferne schauen und die schöne Landschaft ringsherum betrachten. Sogar eine alte Kanone, auf einer Selbstfahrlafette, konnte man hier bestaunen. Das alles, sowie Fotos vom Inneren der Burg mit gastronomischen Einrichtungen, kann man sich auf der Seite, "Fotos 2014", noch einmal in Ruhe anschauen.

Nun wurde es Zeit wieder aufzubrechen und die Heimreise anzutreten. An der Weser entlang über Bad Karlshafen, Beverungen, Höxter ging es weiter  über Neuhaus im Solling bis Uslar, wo wir im "Bikerspoint-Fuchs" einen kurzen Zwischenstop eingelegt haben. Wie immer konnte mann hier, auch am Sonntag, die vielen ausgestellten Bikes anschauen und ins schwärmen geraten. 

Die Weiterfahrt ging dann über Volpriehausen, Hardegsen, Moringen bis nach Höckelheim, wo noch eimal ein letzter Zwischenstop eingelegt wurde. Nach Wurst und Bier, natürlich alkoholfrei, traten wir dann alle die Heimreise an.

Gesund und munter kamen wir dann zu Hause an und hatten wärend dieser Tour eine Fahrstrecke von 235 Km zurückgelegt. Einschließlich aller Pausen benötigten wir hierfür eine Zeit von 8 Stunden und 15 Minuten.

Nur ein Rollerfreund ist an diesem Tag ca. 380 Km gefahren und hat dafür eine Zeit von ca 10 Stunden und 30 Minuten benötigt. Die Rede ist von unserem Rollerfreund "Klaus-Dieter" der immer aus Salzgitter kommend an unseren Touren mit teil nimmt. Einfach "Super". Klaus-Dieter, ich ziehe meinen Hut vor dir.

Euch allen, sowie allen Bikern die nicht mit dabei waren,

Allzeit "Gute Fahrt"          

Günter



  

  

 



  



mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"