Bericht 3. Ausfahrt zur "Erlebnis-Draisine" in Lengenfeld unterm Stein am Sonntag, 13. April 2014

Die Teilnehmer der Fahrt zur "Erlebnis-Draisine" in Lengenfeld unterm Stein. Im Bild von links: Anne und Bernfried, Klaus, Klaus-Dieter, Wolfgang, Günter, Horst und Lothar 

Auf Vorschlag von Rollerfreund Wolfgang, ging unsere 3. Tour in 2014 Richtung "Lengenfeld unterm Stein", zur Erlebnis-Draisine.

Am Sonntag den 13. April war es soweit. In Herzberg trafen sich die "RF" Klaus-Dieter, Lothar, Horst, Wolfgang, Klaus und Günter und fuhren pünklich um 10:00 Uhr erst einmal in Richtung Giebeldehausen, wo Bernfried und Anne am vereinbarten Treffpunkt, dem "Niedersachsenhof", auf uns warteten.

Die Hinfahrt verlief völlig Reibungslos und so waren wir sehr zeitig in Lengenfeld bei der Draisinenbahn angekommen. Um eine Fahrt mit so einer Draisine zu machen, bedarf es einer rechtzeitigen Reservierung, damit dann auch die bestellten Draisinen zu Verfühgung stehen. Deswegen waren auch diesesmal die Vorbereitungen für die Rollertour etwas aufwändiger, die Personenzahl für eine Draisinenfahrt musste für diesen Tag rechtzeitig angegeben werden.

Es gibt 7-Sitzige, 5-Sitzige und 4-Sitzige Draisinen, also hatten wir für diesen Sonntag wegen acht "RF" zwei 4-Sitzige Draisinen vorab gebucht. Je nach Vorliebe hat man die Möglichkeit eine vierstündige oder einstündige Fahrt zu unternehmen. In anbetracht der Tatsache, dass unsere Roller bzw. Motorräder motorisiert sind, das sagt ja der Name schon und die Draisinen mit Muskelkraft betrieben werden müssen, hatten wir uns dann doch lieber erst einmal für eine einstündige Fahrt entschieden. Man kann ja nie wissen. Bei einer vierstündigen Fahrt hätten wir vielleicht gleich ein Sauerstoffzelt als "Notausrüstung" mitführen müssen.

Die einstündige Draisinenfahrt ist nicht sonderlich spektakulär, macht aber trotzdem einen riesen Spass. Sie führt halt nur auf gerader Strecke zum 7 Km entfernten Bahnhof Geismar. Die Hinfahrt ist sehr angenehm, weil, es geht immer leicht bergab. Dem entsprechend ist die Rückfahrt zum Bahnhof Lengenfeld um so anstrengender, den es geht kontinuierlich bergauf. Somit war für einige von uns, ich meine nicht die Fußkranken, die Rückfahrt ein schönes Stück Arbeit. Übrigens auf der Seite "Videos" Unterseite "Videos Touren", kann man sich ein Video von der Tour mit Draisinenfahrt Anschauen.

Wie gut, dass wir nicht die vierstündige Fahrt gebucht hatten. Sie ist 26 Km lang und natürlich ein ganz besonderes Erlebnis. Sie führt, wenn ich es noch richtig erinnere, über eine 240 m lange wünderschöne Viadukt-Brücke, die in 25 m Höhe über den gesmten Ort Lengenfeld führt und der Bahnhof Hüttstedt ist erst nach Durchqueren von sage und schreibe fünf, mehr oder weniger langen, Tunnels zu erreichen. Na, vielleicht nehmen wir uns die Tour beim zweiten mal vor. Aber erst muss einmal ordentlich trainiert werden. Sonst kommt der Notarzt doch noch nach halber Strecke zum Einsatz. Das wollen wir im nicht zumuten. 

Wir waren auf Grund der zügigen Anfahrt schon 1 1/2 Stunden früher da. Die Draisinen hatten wir für 13:00 Uhr gebucht, konnten aber, weil die Saison erst gerade eröffnet war und der Besucherandrang noch nicht so stark war, unsere Draisinenfahrt eine Stunde früher antreten.

Im Anschluß hieran haben wir erst einmal eine gepflegte Mittagspause in der Gaststube des Bahnhofs Lengenfeld eingelegt und uns dafür auch sehr viel Zeit genommen. Im Übrigen, die Preise waren hier ausgesprochen zivil und nur zu empfehlen. Die Rückfahrt traten wir dann gut gestärkt über das Heilbad-Heiligenstadt an.

In Heiligenstadt waren wir dann gezwungen noch einmal einen Zwischenstop einzulegen. Grund dafür war eine "Prozession" die mitten durch den Ort führte und uns, an einer mit einem Polizei-Beamten besetzten Straßenabsperrung, an der Weiterfahrt hinderte.

Wir haben das Beste daraus gemacht und für die Dauer der Sperrung eine Kaffepause bei Kuchen und Eis eingelegt. Die anschließende Weiterfahrt nach Herzberg, ging dann genau so zügig von statten, wie zuvor die Hinfahrt zur Erlebnis-Draisine in Lengenfeld.

In Heiligenstadt verabschiedete sich vorab schon Klaus, der direckt von hier aus nach Hause fuhr. Unerwarteter Besuch seiner Enkelin, die  bei ihm zu Hause mit ihrer Mutti angekommen war, war der Grund und einen kleinen Sonnenschein läßt man nicht warten.

Kurz vor Duderstadt verließen Anne und Bernfried die Gruppe in Richtung Hilkerode und Wolfgang und Lothar hinter Ebergötzen in Richtung Wulften. Den Rest des Weges bis nach Herzberg bestritten dann die letzten verbliebenen drei, Klaus-Dieter, Horst und Günter alleine.

Während dieser Tour legten wir ca. 170 Km zurück und benötigten dafür einschließlich aller Pausen eine Zeit von 7 Stunden und 15 Minuten.

Ach ja, nicht zu vergessen unser Klaus-Dieter. Er musste noch eine weitere Stunde Fahrtzeit und ca. 80 Km auf sich nehmen, denn er musste noch bis zu seinem "Zu Hause" nach Salzgitter weiter fahren. 

Allen Rollerfreunden allzeit "Gute Fahrt"

Günter




mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"