Bericht 4. Ausfahrt, Burgruine Hohnstein, Josephskreuz, Westernstadt Pullman-City, am 03 Mai 2014

Ausnamsweise an einem Samstag haben die "RFH" Günter, Horst, Anne, Wolfgang und Bernfried sich vorgenommen eine Ausfahrt zu starten und sich ein ergeiziges Ziel gesetzt.

Es sollte einmal die Geselligkeit Vorang haben und nicht die zurückgelegte Fahrstrecke. Also hatten wir uns gleich mehrere Ziele, genauer gesagt, gleich drei an der Zahl für diesen 03. Mai vorgenommen. 

Und so fuhren wir, wie immer pünktlich, um 10:00 Uhr von unserem Treffpunkt dem Parkplatz der Mahnte-Schule in Herzberg, los. Das erste Ziel auf unserer Route war die "Burgruine Hohnstein". Getreu unserem heutigen Motto, die Geselligkeit soll diesesmal tonangebend sein, war die erste zu fahrende Etappe auch nur etwa 50 Km lang. Nur ein paar Km von Neustadt/Harz entfernt, waren wir dann bei der "Burgruine Hohnstein" so gegen 11:30 Uhr angekommen.

Die Hinfahrt verlief wie immer ohne nennenswerte Zwischenfälle, bis auf ein "Erlebnis der besonderen Art" das ich erleben, oder besser gesagt, erleiden durfte. Das letzte Stück unseres Weges zur Burgruine verlief auf einem mehr oder weniger befestigtem Waldweg. Nach einem kleinen Ausrutscher auf ziemlich matschigem Untergrund, ich war vorausgefahren und so wussten die Anderen, nein da fahren wir nicht hinterher, legte sich mein Roller samt mir, ganz langsam auf die rechte Seite, bis er dann an dem schrägen, Gott sei Dank moosigen Wegesrand, zu liegen kam. Bis auf einen vermatschten Roller und einer vermatschten Kombi war aber nichts weiter passiert und auch kein erwähnenswerter Schaden entstanden. Der Roller war einfach im Matsch seitlich und unkontrolierbar ins rutschen geraten und es war nicht mehr möglich ihn abzufangen. Der Schwerpunkt hatte sich so verlagert, dass es unweigerlich nur noch in die eine Richtung ging. Auf die rechte Seite. (Gott, wie peinlich). Ich werde auf jeden Fall in Zukunft nasse Waldwege nicht mehr befahren.

Dies alles wäre zu vermeiden gewesen. Ich hatte mich im Wald voran fahrend, etwas verzettelt und hätte einfach kurz vorher links in einen anderen Waldweg abbiegen müssen um zur Burgruine zu gelangen. Vielleicht sollte man hier ein Schild, mit Pfeil nach links "Zur Burgruine" aufstellen, damit Ortsunkundige den richtigen Weg nehmen. Mit Navi war hier nichts mehr zu machen. Nachdem uns Passanten, die hier unterwegs waren, den richtigen Weg zeigten, sind wir dann endlich, wie ich mmer zu sagen pflege, "Gesund und Munter" bei der Burgruine Hohnstein angekommen.

Wolfgang hatte, warun auch immer, ein Handtuch mit dabei. Das kam mir gerade recht. Jetzt war zu allererst Fahrzeugpflege angesagt. Glücklicherweise war hier eine gut gefüllte Regentonne vorhanden, und so wurde mein Roller erst einmal wieder richtig schick gemacht und die Spuren von meinem kleinen Missgeschick beseitigt.

Was soll ich von hier weiter berichten, jetzt kam die von uns gewollte Geselligkeit voll zum Zuge. Wir ließen uns bei einem zünftigen Rittermahl viel Zeit und besichtigten anschließend, vor der dann anstehenden Weiterfahrt zum Josephskreuz, ausgiebig die "Burgruine Hohnstein". Zu sehen und kommentiert auf der Seite "Fotos 2014" Unterseite "Fotos 4. Ausfart, Teil 1".

In der Zwischenzeit war die Uhr bei ungefähr 13:30 Uhr angekommen und das hieß für uns Abschied nehmen von der "Burgruine Hohnstein" und auf zu unserem heutigen 2. Ziel, dem weltgrößten eisernen Kreuz, und zwar dem Josephskreuz auf dem Auerberg, nicht weit von dem beschaulichen Städtchen Stolberg im Harz, gelegen.

Ja richtig, da war man im Urlaub schon überall auf diesem Planeten und nur einen Katzensprung von unserem Herzberg entfernt gibt es ein eisernes Kreuz das Seinesgleichen auf dieser Erde sucht. Auf dem Gipfel des Auerbergs ist ein aus 123 Tonnen Eisen erbautes Kreuz das ungefähr so aufgebaut ist wie der Eifelturm in Paris.

Unten breit anfangend, und dann in leichtem Bogen bis nach oben immer schmaler auslaufend, ein Turm dessen Grundflache quadratisch ist, eben wie bei dem Eifelturm. Nur unterhalb des Turmes befindet sich hier eine überdachte Terasse, die bei plötzlich auftretendem Regen, sage und schreibe 400 Personen Schutz bietet. Oben kurz unter der Spitze des Turmes ein wagerechtes dreidimensionales Kreuz, daher auch der Name "Josephskreuz". Wenn man sich an Hand der Beschreibung das Kreuz nicht richtig vorstellen kann, einfach auf der Seite "Fotos 2014" und der Unterseite "Fotos 4. Ausfahrt, Teil 2" die Fotos anschauen, dann sieht man wie das Kreuz auf dem Turm montiert wurde. Es steht nicht hochkant sondern ist quasi auf die Seite gelegt, eben wagerecht.

Unten am Berg, also am Anfang des Weges zum Josephskreuz, stand ein Schild mit der Aufschrift, "Durchfahrt verboten", aber bei genauem Hinschauen konnte man ein Schild "Biker ausgenommen", erkennen. Toll, wir durften also mit unseren "Bikes" direkt bis vor das Josephskreuz fahren und mussten keinen langen Fußmarsch in Kauf nehmen. Wer möchte, kann sich die Ankunft am Josephskreuz, in bewegten Bildern, auf der Seite "Videos 2013/2014" Unterseite "Videos Touren", hier ganz nach unten scrollen, anschauen.

Biker ausgenommen, so weit, so gut. Der Weg ging wieder durch ein Waldstück bergauf. Schlagartig viel mir mein Erlebnis bei der Anfahrt zur Burgruine ein und in mir breitete sich ein mullmiges Gefühl aus. Aber meine Sorgen waren unbegründet, denn bis zum Fuße des Josephkreuzes war der Weg eine kleine asphaltierte Straße, die gut zu befahren war.

Am Kreuz angekommen war jetzt wieder viel Zeit für die "Geselligkeit" angesagt. Wir machten es uns auf einer schönen hölzernen  Sitzgruppe gemütlich und liessen der Geselligkeit  freien Lauf. Bei Speis und Trank verbrachten wir eine lange Zeit und Horst und ich, Günter, wagten den Aufstieg hoch auf das Josephskreuz. Anne, Bernfried und Wolfgang zogen es vor, die Beine baumeln zu lassen.

Vor uns lag jetzt vom Fuße des Turms bis zur Spitze ein Höhenunterschied von 38 Metern, denn wir, denn so hoch war das Josephskreuz, überwinden mussten. Um oben auf der Plattform des Kreuzes anzukommen waren 200 Stufen zu ersteigen, um dann in 38 m Höhe einen wunderschönen Ausblick über den Südharz genießen zu können.

Es hat sich aber gelohnt. Wir haben schöne Fernsichtbilder, oben vom Josephkreuz aus, über den Südharz machen können. Alles auf den vorher erwähnten Seiten anzuschauen.

Nach dem wir vom Josephskreuz herabgestiegen waren, traten wir nach ca. 15 Minuten die Fahrt zu unserem dritten und letzten Ziel für Heute, der "Westernstadt Pullman-City" in Hasselfelde, an.

Nach einer nicht ganz so langen Anfahrt, das war ja auch von uns so geplant, konnten wir unsere Bikes, vor der extra für Biker im Jahre 2009, direkt vor der Westernstadt erbauten, "Biker-Ranch, ein uriges Blockhaus, parken. Hier konnten auch andere Gäste, die nicht unbedingt die Westernstadt besuchen wollten, rast machen. Parkplätze für Autos und Bikes sind hier reichlich vorhanden.

Auf der Terasse der "Biker-Ranch" ließen wir es uns bei einem alkoholfreiem Bier gut gehen. Hier wurde die heutige Tour noch einmal besprochen und unsere Erwartungen waren mehr als erfüllt. Die Geselligkeit in den Vordergrund zu stellen, kam bei allen Rollerfreunden gut an. 

Nach einer guten Stunde wahr es dann soweit, auf zur letzte Etappe, zurück zu unserem Ausgangspunkt zum Parkplatz der Mahnte-Schule in Herzberg.

Hier verabschiedete sich Wolfgang von uns, er hatte noch einen Termin wahrzunehmen. Anne, Bernfried, Horst und ich, Günter, entschlossen sich spontan, im Herkules-Markt in Herzberg noch ein Tässchen Kaffee zu trinken. Nach einer weiteren halbstündigen Pause war dann aber unsere 4. Ausfahrt in der Saison 2014 entgültig beendet. Wir verabschiedeten uns voneinander und freuen uns schon jetzt auf unsere nächste Ausfahrt.

Während dieser Tour haben wir ca. 180 Km zurückgelegt und einschließlich aller Pausen und das waren diesesmal einige, eine Zeit von 09:00 Stunden dafür benöttigt.

Allen Rollerfreunden allzeit "Gute Fahrt"

Günter

ENDE




mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"