Tour zum Schloss Marienburg, am Sonntag den 18. Mai 2014

Die Teilnehmer der Ausfahrt zum "Schloss Marienburg", von links: Lothar, Klaus, Monika und Wolfgang, Bernfried und Anne, Klaus-Dieter, Horst, Dieter, Peter und Günter

Wie man am Eröffnungsbild dieses Berichtes erkennen kann, war unsere 5. Ausfahrt am Sonntag dem 18. Mai 2014 richtig gut besetzt. Mit 8 Maschinen und 10 Rollerfreunden starteten wir pünklich um 10:00 Uhr unsere Tour zum "Schloss Marienburg" bei Nordstemmen. Diesesmal waren zwei weibliche "RF" mit dabei. Monika, Wolfgangs bessere Hälfte, zum zweiten mal mit dabei und Anne die fasst immer mit von der Partie ist. Immer wenn ihr "Adonis" Bernfried mit fährt ist Anne selbstverständlich ebenfalls anwesend. Aber heute konnten wir eine Premiere feiern. Zum ersten mal zwei Damen mit an Bord, toll, weiter so vielleicht kommen ja in Zukunft noch einige Frauen mehr dazu. Auf jeden Fall ist das schon mal, wie unsere Politiker immer zu sagen pflegen: "Zumindest  ein Schritt in die richtige Richtung"!

Die Hinfahrt verlief wie immer problemlos. In Herzberg sind wir mit 10 "RF" und 8 Maschinen gestartet, Klaus mit seinem "Suzuki Burgman Roller" ist dann in Katlenburg-Lindau zu uns gestoßen. Ab da waren wir dann 9 Maschinen und 11 "RF" und damit für die heutige Tour komplett. 

Wolfgang, der sich hier gut auskannte, übernahm erst einmal die Führung. Er hatte sich eine schöne Nebenstrecke Abseits der bekannten Bundesstrassen ausgesucht und wir konnten schon mal ein paar schöne Kurven durch die schöne ländliche Gegend abspulen.

Auch für mich , Günter, eine ausgesprochen schöne Tour. Ohne groß auf die Strecke achten zu müssen, konnte ich entspannt als letzter hinterher fahren. und von uns allen schöne Video-Aufnahmen mit meiner Action-Cam machen. Das ist wie immer auf der Seite "Videos Touren" schön anzuschauen. Wird aber erst noch eingestellt. Vorne fahren, das habe ich jetzt erleben können, ist bei weitem nicht so schön, man sieht keinen Kollegen, aber hinten am Ende, wenn man quasi alle seine Mitstreiter im "Formationsflug", immer schön versetzt einer links einer rechts, vor sich fahren sieht, ist das richtig schön anzuschauen. Wie will man so etwas auch vorweg fahrend sehen können. Hinten fährt es sich einfach entspannter.

An dieser Stelle will ich  allen "Rollerfreunden" einmal ein großes Kompliment aussprechen. Wie am Anfang der Tour besprochen, hat  diesesmal ohne Ausnahme jeder seine Position, immer versetzt einer links einer rechts, vorbildlich eingehalten und das ist ja gerade bei Kolonnen-Fahrten wichtig. Jedes "Schutzmännchen" hätte daran seine wahre Freude gehabt.

Nach ca. anderthalb Stunden Fahrtzeit und ungefähr 90 gefahrenen Km waren wir dann am "Schloss Marienburg" angekommen. Nachdem wir unsere Fahrzeuge geparkt hatten, konnten wir noch ein paar Worte mit den "Rollerfreunden Hildesheimer Land" wechseln, die ebenfalls das "Schloss Marienburg"  besucht hatten und uns noch mit einigen "Insider-Informationen" versorgten. Sie waren schon mal hier und waren daher gut informiert.

An dieser Stelle liebe Grüße an die "Rollerfreunde Hildesheimer Land".

Nach einem kurzen Weg vom Parkplatz zum Schloss stand auf einmal plötzlich die "Marienburg" in voller Pracht vor uns. Es war schon sehr beeindruckend dieses wirklich schöne und gut erhaltene Schloss, so massiv vor sich zu sehen. Mit den hohen Türmen und Zinnen und einem richtig schönen Eingangs-Portal. So stellt man sich ein "Märchenschloss" vor.

Nachdem man dann das Eingangs-Portal durchschritten hatte befand man sich gleich in dem großen, geräumigen Innenhof der Marienburg. Erst jetzt konnten wir sehen wie viele Menschen es doch zu diesem Schloss hinzieht. Im Innenhof selbst waren  für die vielen Besucher ausreichend Sitz-Möglichkeiten vorhanden und so konnten auch wir erst einmal eine ausgedehnte Pause einlegen und das "Schloss Marienburg" rund um uns herum bewundern. 

Hier im Innenhof hatte man zwei Möglichkeiten Speisen und Getränke  zu sich zu nehmen. Zum einen in dem Schlossrestaurannt und zum anderen unter freiem Himmel. Wir entschieden uns für die zweite Version. Hier war allerdings Sellbstbedienung angesagt. Ohne Absprache stellten wir erstaunt fest, hatte sich jeder, obwohl ja Mittagszeit war, für Kaffee und Kuchen entschieden. Im Nachhinein habe ich das auch nicht bereut, denn der Apfelkuchen mit Deckel war so lecker, da hätte ich glatt ein ganzes Kuchenblech von verdrücken können.

Nach einer ausgiebig langen Pause, in der wir "RF" das "Schloss Marienburg" besichtigt, und unsere Eindrücke rege ausgetauscht hatten, war es Zeit an die Heimfahrt zu denken.  Rollerfreund Wolfgang hatte sich bereit erklärt die Ausführung und Planung für die Rückfahrt zu übernehmen, sowie unsere Truppe auf der Rückfahrt zu führen. Nach ca. einer Stunde kamen wir dann während unserer Fahrt, an unrserem von Wolfgang geplanten Haltepunkt, an. 

Hier hatte sich  "RF" Wolfgang für uns etwas ganz besonders ausgesucht. Wir befanden uns inzwischen im Weserbergland auf der "Motorrad-Route 64" genauer gesagt, bei der "Motorrad-Station Wickensen", bei allen Bikern als Motorrad-Treffpunkt bekannt. Es handelt sich hier um den "Gutshof Wickensen", eine "Perle" im schönen Weserbergland.  Hier machten wir unsere sogenannte "Rückfahrt-Pause".

Das Besondere auf dem Gutshof war, hier befanden sich gleich drei Museen. Einmal ein "Nostalgie-Museum", ein "Auto-Museum" und ein Motorrad-Museum". Wo sonst sollte sich auch ein "Motorrad-Museum befinden, als auf der "Motorrad-Route 64". Wolfgang hatte sich für unsere Rückfahrt viel Mühe gegeben und ein außergewöhnliches Ziel für eine Pause ausgesucht. 

Auch hier, wie im "Schloss Marienburg", hatten wir zwei Möglichkeiten unsere Pause zu verbringen. Da zuerst einmal die Stärkung von Leib und Seele angesagt war, konnten wir im romantischem "Gutshof Restaurant" in eleganter und gepflegter Atmosphäre speisen, oder aber uns im großzügig angelegten Biergarten mit Genuss und Muße nach Gutsherren-Art von dem freundlichen und aufmerksamen Service-Personal des Gutshof-Teams verwöhnen lassen.

Wir entschieden uns für die zweite Version. Hier mussten wir unsere Bestellung quasi nach Selbstbedienungs -Manier aufgeben, aber die Speisen wurden uns selbsverständlich von dem freundlichen  Service-Personal am Tisch serviert.

Nachdem wir uns gestärkt hatten wurden gleich  die drei Museen besichtigt. Am besten hat uns aber das "Nostalgie-Museum" gefallen. Hier wurde man in eine längst vergessene Zeit zurückversetzt. Besonders die Wohnungseinrichtungen aus der damaligen Zeit haben mir meine Kindheit noch einmal vor Augen geführt.

Aber Schluss mit Wehmut und Erinnerungen aus vergangenen Zeiten, hier in der rauhen Wirklichkeit war wieder einmal Abschied nehmen angesagt. Biker, die aus Richtung Süden hier angekommen waren , berichteten uns unerfreuliches. "Ihr müsst euch auf starke Regenfälle einstellen, es hat unterwegs ganz schön geschüttet"! Na toll, dann ist es jetzt wohl vorbei mit dem schönen Wetter und der Wetterbericht sollte Recht behalten. Nach nicht ganz gefahrenen 10 Km fing es leicht an zu tröppeln und steigerte sich dann nach ca. weiteren gefahrenen 15 km. Jetzt war inzwischen heftiger Regen angesagt, der sich später noch verstärkte.

Auf Grund der Wettervorhersage haben wir uns schon bei der Abfahrt darauf geeinigt, dass jeder, der auf der Rückfahrt einen geeigneten Knotenpunkt für eine schnelle Heimreise erreicht, die Gruppe selbsverständlich eigenverantwortlich verlassen kann. Also verabschiedeten wir uns schon mal vorsorglich voneinander, den während der Rückfahrt in strömenden Regen bittet sich dafür bstimmt keine Möglichkeit mehr.

Und so war es dann auch, irgendwann stellten wir, die vorne Fahrenden fest, das die Gruppe immer kleiner geworden ist und in Herzberg nur noch drei Rollerfreunde gemeinsam angekommen sind. Bei den anschließenden Rückmeldungen war klar, jeder war, der eine mehr oder weniger nass, gesund und munter zu Hause angekommen.

So hatten wir unsere erste, ich hätte beinahe gesagt Feuertaufe, natürlich muss man Wassertaufe sagen, hinter uns gebracht. Das ist bei den vielen Touren die wir mittlerweile gefahren , während dieser Tour zum ersten mal passiert.

Toi, toi, toi, wen das so weiter geht können wir uns ja nicht beklagen.

Auf unsere Tour zum "Schloss Marienburg" legten wir insgesamt eine Fahrstrecke von ca. 213 Km zurück, gemessen von Herzberg aus und zurück. Der ein oder andere mag mehr oder weniger Km gefahren sein. Das verhält sich genau so mit der dafür benötigten Zeit. Von Herzberg bis Herzberg einschließlich aller Pausen ca. 07:30 Stunden.

Allen Rollerfreunden Allzeit "Gute Fahrt"

Günter 

 

ENDE

 

 

    

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"