Fotos, 10. Ausfahrt, Barbarossahöhle im Geopark Kyffhäuser, Sonntag, 13. September 2015

Am Sonntag den 13. September waren wir auf unserer 10. Tour in 2015 unterwegs zur Barbarossahöhle im Geopark Kyffhäuser. Teilgenommen haben von links: Alex, Udo, Horst, Erika, halb stehend, halb sitzend Dieter und Wolfgang, dann etwas verdeckt unser Peter, der seinem Beinamen                      "Der Kleine", mal wieder völlig gerecht wird, er ist ja mal wieder fasst nicht zu sehen. Beiname deswegen, wir hatten vor noch nicht all zu langer Zeit drei Peter in unseren Reihen und um sie besser auseinander halten zu können, erhielt jeder einen zweiten Namen. Weiter geht es mit Klaus-Dieter, Lothar und Günter. Hier während einer Pause am Kyffhäuser-Denkmal.

Kurz vor unserer Abfahrt zur Barbarossahöhle am Sonntag den 13. September 2015. Es wird ja wohl alles gut gehen, denn wir haben heute einen 13. Gott sei Dank sind wir nicht abergläubisch und können daher unbesorgt von unserem bekannten Treffpunkt, dem Parkplatz der Mahnteschule in Herzberg starten. Vorne im Bild, Horst und Erika sind schon startklar und warten nur auf das "Kommando Abfahrt".

Wir hatten uns vor Fahrtbeginn schon mit Udo abgesprochen, dass wir uns hier in Grosfurra, seinem Heimatstädtchen treffen könnten. Als Treffpunkt haben wir den Parkplatz vom EDEKA-Markt gewählt und uns hier getroffen. Warum sollte er auch bis Herzberg zum Treffpunkt kommen, er kann ja fast von zu Hause zur Barbarossahöhle spucken, denn von Grossfurra ist es nur ein Katzensprung bis zum Geopark Kyffhäuser unserem heutigen Ziel. Dort wollen wir die Barbarossahöhle aufsuchen.  

Die Hinfahrt zum Treffpunkt verlief problemlos, bis auf eine Umleitung kurz vor Grossfurra verlief alles klaglos. Wolfgang, Horst, Dieter, Peter und Erika, von links, genießen die warmen Sonnenstrahlen am Treffpunkt. 

Heute können wir uns auf dem EDEKA-Markt-Parkplatz so richtig breit machen. Es ist Sonntag und der Markt hat geschlossen, also keine Kundenautos weit und breit.

Hier auf der Info-Tafel der Musik- und Bergstadt Sondershausen erkundigen sich Horst und Erika über lohnenswerte Ziele die man vielleicht auch mal anfahren könnte.

Ja, und siehe da, das ist doch mal ein Ziel was wir auch mal aufsuchen sollten. Gleich mal vorgemerkt für die nächste Saison 2016. Das Erlebnisbergwerk können wir  gleich mal in unserem Kaländer eintragen. Liest sich ganz gut, was dort auf der Infotafel alles über die Kaligrube zu erfahren ist. Klingt interessant. Ich denke wenn man selbst einmal nachliest, die Schrift ist ja gut zu lesen, was es dort im Bergwerk alles zu bestaunen gibt, ist das schon einen Besuch wert.

Nach einer knappen halben Stunde Fahrtzeit waren wir dann auf dem Parkplatz des "Geopark Kyffhäser" angekommen. Lothar begutachtet schon einmal die Lage, welche Richtung müsen wir jetzt einschlagen um zur Barbarossahöhle zu gelangen.

Erst einmal die Fahrzeuge geparkt und die Motorrad-Jacken verstaut. Es ist heute wieder schön warm. Bis jetzt hat sich das Wetter auf unseren Touren zu 90% immer von seiner schönsten Seite gezeigt. Da können wir nicht klagen. Selbst an einem 13. strahlt die Sonne aus allen Knopflöchern.

Hinten rechts im Bild bin ich, Günter zu erkennen, wie ich gerade dabei bin das erlebte im Bild festzuhalten. Alles nur für unsere Homepage und die Nachwelt.

So nach und nach haben wir uns der warmen Klamotten entledigt .............

..................doch bei dem ein oder anderen kommen leichte Bedenken auf.  In der Barbarossahöhle ist es bestimmt nicht gerade warm. Sollte man doch vielleicht die Motorradjacke mitnehmen ?

Udo meint nur: "Komm Alex, sei kein Frosch,   - - - RISIKO - - - , wir werden das schon überleben. Ausserdem, etwas abkühlung tut uns allen gut.

Das hier hat auch was Schönes. Bei diesem herlich warmen Wetter kann man ganz besinnlich, in aller Ruhe, die Barbarossahöhle mit Pferd und Wagen ebenfalls erreichen. 2 PS, mehr brauchts nicht.

Unter diesem Pavillion direkt am Parkplatz angrenzend, ist für alle ankommenden Touristen ein Informationsbereich eingerichtet worden. Hier kann man sich selbst bei Regen ungestört informieren.

Allen die schon einmal mit Bergleuten in Kontakt gekommen sind, wird dieses Bild vertraut vorkommen. Eine sogenannte "Lore", mit der man die vielfältigen Schätze aus dem Berg ans Tageslicht befördert hat. Mit den bei Bergleuten allseits bekannten Begrüssungsworten "Glück Auf" versehen.

 Jetzt wurde aber erst einmal die Barbarossahöhle aufgesucht.

Hier noch einmal Lothar und sein schönes T-Shirt. Ja, man muss schon etwas besonderes sein wenn man bei uns ein T-Shirt mit silbernen Lettern tragen darf. Und zu dieser besonderen Spezies scheint Lothar zu gehören.

Hier noch einmal eine Infotafel vom Geopark Kyffhäuser. Wer Lust hat kann sich hier schon einmal  Informationen über die Barbarossahöhle besorgen.

Dort oben wo unsere Jungs jetzt draufzusteuern befindet sich der Eingang zur Barbarossahöhle.

Dann man alle nichts wie hinein.

Erst einmal eine Eintrittskarte besorgt die man hier an dem Schalter von einer freundlichen Dame bekommen kann.

Wolfgang, ganz vorne in der Schlange der Rollerfreunde, hat auch gleich mal wieder versucht einen günstigeren Eintrittspreis auszuhandeln. Einen ermäßigten Gruppenpreis könne sie uns nicht berechnen, da wir eine zu kleine Gruppe wären, aber sie wäre bereit uns einen Sonderpreis einzuräumen. Und so kostete das Ticket für jeden Rollerfreund nur "7 Euro". Das fanden wir sehr nett und ausgesprochen fair von der Dame.

Dieses und die nachvolgenden Bilder sollen unsere kleine spannende Endeckungsreise durch Barbarossas unterirdisches Reich voller Wunder und Geheimnisse zeigen.

Da mit Blitzlicht zu fotografieren verboten war, kann man garnicht die eigentlichen Dimensionen dieser Höhle erkennen. Auf jeden Fall war das Wasser der unterirdischen Seen kristallklar, sodass es wie ein Spiegel wirkte.

Am 20. Dezember 1865 wurde die Barbarossahöhle von fünf Bergleuten durch einen reinen Zufall enddeckt. Um aus dem Berg die Schätze der Erde herausfördern zu können, trieben die Bergleute einen Stollen in den Felsen und stießen rein zufällig auf diese Hohlräume die ganz natürlich ohne die Hilfe des Menschen entstanden sind. Es handelt sich hier um eine, von weltweit nur zwei existierenden Schauhöhlen, im Anhydridgestein. Es gab also keinen natürlichen Zugang über den diese Höhle zu erreichen war. Heute soll es allerdings mittlerweile 3 Zugänge geben die aber alle von Menschenhand erschaffen wurden. Heute kommen wir daher in den Genuß dieses Naturschauspiel besichtigen zu können

In der sogenannten Gärberei hängen bis zu 1 Meter lange Gipslappen von der Decke herab und erinnern an zum Trocknen aufgehängte Felle und Häute.

Der Sage nach soll der alte Kaiser Friedrich I. Barbarossa, lang lang ist es her, vor diesem Tisch aus reinstem Marmorstein auf seinem Thron aus feinstem Elfenbein gesessen haben. Den alten Kaiser Barbarossa haben wir während unseres Besuches in der gleichnamigen Höhle leider nicht antreffen können, dafür haben wir aber diese beiden Zeitgenossen Namens Klaus-Dieter und Udo, zwei herzberger Rollerfreunde, in fröhlichster Zweisamkeit auf diesem Thron vorgefunden. Als die beiden auf diesem Thron Platz genommen hatten, fing wie durch ein Wunder die Krone vom alten Barbarossa auf dem Marmortisch ganz kräftig an zu leuchten und zu funkeln, dass es nur so eine Freude war. Wenn das man nicht irgend etwas zu bedeuten hat. Aber wir wollen der Sache lieber nicht näher auf den Grund gehen. Wer weiß was wir dann für ein Fass aufmachen, das dann nicht mehr zu verschließen ist. Pandorra lässt grüssen.

 

Im Kyffhäusergebiet wurde seid dem Mittelalteer Kupferschieferbergbau betrieben. In der Mitte des vorigen Jahrhunderts wurde noch einmal in der Nähe von Rottleben nach Kupferschiefer gesucht. Über fünf Jahre wurde Meter für Meter in den Berg vorgedrungen, bis man nach 178 Metern auf diese natürlichen Hohlräume, der heutigen Barbarossahöhle stieß.

Das hier ist einer der drei heute noch vorhandenen Stollen, oder auch Zugänge, über die die Barbarossahöhle zu erreichen ist. Wir sind allerdings nicht durch diesen, sondern durch einen anderen Stollen in die Barbarossahöhle gelangt. Nur haben die Bergleute damals nicht so konvortabel und aufrechten Ganges die Höhle erreicht. Sondern sie gelangten durch einen etwa 50 - 60 cm hohen gegrabenen Stollen in diese Hohlräume die heute die Bezeichnung Barbarossahöhle tragen. Das hier im Bild ist der sogenannte Entdeckerstollen, in dem man damals vor dem heutigen Ausbau, nur kriechend und sehr mühsam auf allen Vieren voran kam. 

Die kristallklaren Seen, die man hier in der Barbarossahöhle vorfindet, sind zum Teil bis zu 3,50 Meter tief. Durch die Lichtbrechung erscheinen sie aber viel flacher.

Dort an den Stellen wo die Bodenfärbung grünlich erscheint, erreichen die Seen ihren tiesten Punkt. In diesem und im vorherigen Bild gut zu erkennen. 

Hier, auf diesem im See eingesetzten Wasserstandsmesser, einer ganz gewöhlichen Latte aus Holz oder Metall, kann man den genauen Pegelstand, oder auch Tiefe des Sees, ablesen. Leider auf unserem Bild ganz schlecht zu erkennen. Links im Bild ist ein weißer Fleck zu sehen, der im nächsten Foto genauer erklärt wird.

Die nachfolgenden Bilder werden in Kürze noch untertitelt.

An vielen Stellen der Höhle sind weiße Alabasteraugen sichtbar. Alabaster ist die reinste Form des Gipses. Das reine Kalziumsulfat sammelte sich an Stellen, als das Gestein noch nicht verfestigt war und erhärtete dann zu Alabasteraugen.  Quelle: Textauszug, www.barbarossahöhle.de .  Hier im Bild schön zu erkennen. Dieses Alabasterauge hat einen Durchmesser an der weitesten Stelle von ungefähr 45 cm.

Nach dem wir vor der Besichtigung der Barbarossahöhle schon eine Mittagspause gemacht hatten, haben wir die Gelegenheit dazu genutzt noch einen Abstecher zum Kyffhäuser-Denkmal zu unternehmen. Dieses Schild weist darauf hin, noch 300 meter bis zum Denkmal.

Hier oben am Kyffhäuser-Denkmal gibt es einige Lokalitäten die zum Einkehren einladen. Vor unserer Heimfahrt haben wir hier noch eine kleine Pause eingelegt. Im Bild von links: Alex, Udo, verdeckt Horst und Erika, dann Dieter und Wolfgang, weiter mit Peter, ebenfalls etwas verdeckt, sowie Klaus-Dieter, Lothar und Günter.

Hier noch einmal die drei, die im vorherigen Bild nicht gut zu erkennen waren. Zweiter von links Horst, dann Erika und ganz rechts im Bild Peter.

Dann war es Zeit die Heimreise anzutreten. Alex, links aus Salzgitter kommend und recht Udo mit Kappe, verabschiedeten sich dann von unserer Gruppe und fuhren getrennt zurück zu ihren Heimatorten. Für Udo, der nur wenige Kilometer vom Kyffhäuser-Denkmal sein zu Hause hat, wäre es unsinnig gewesen, jetzt von hier bis nach Herzberg zurück zu fahren, um dann anschließend die fast gleiche Strecke wieder nach Hause zurück fahren zu müssen.

Ganz zum Schluss unserer 10. Ausfahrt unternahmen wir noch während unserer Heimfahrt eine kurze Kaffepause am Josephskreuz in der Nähe von Stolberg. Danach stand dann unsere entgültige Heimreise an. Hier im Bild noch einmal von links: Erika, Horst, Günter, Wolfgang, Peter, Klaus-Dieter, Dieter und Lothar. Nicht mit auf dem Foto zu sehen Alex und Udo, die sich schon am Kyffhäuser-Denkmal von uns verabschiedet hatten.

Insgesamt legten wir für unsere 10. Tour eine Strecke von ca. 185 Km zurück und benötigten dafür eine Zeit einschließlich aller Pausen von ca. 08.00 Std.

Unsere nächste Ausfahrt findet am 04. Oktober 2015 statt. Da werden wir der Wartburg bei Eisenach einen Besuch abstatten. Bis dahin wünsche ich allen "Rollerfreunden Herzberg", sowie natütlich allen Zweiradfreunden                   "Allzeit Gute Fahrt"

Günter

Ende

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"