Fotos, 3. Ausfahrt, Rappbodetalsperre, Rosstrappe, Hexentanzplatz Thale, Sonntag 03. Mai 2015

Das hier sind die acht Herrschaften der "Rollerfreunde Herzberg" die am Sonntag, den 03. Mai 2015  auf unserer 3. Tour der Saison 2015 mit an Bord waren.  Von links: Peter(Kart.-Salat), neu dabei Jürgen, Zlatko, Günter,             Peter(d. Kleine), Wolfgang, Dieter und Klaus-Dieter. Hier bei unserer verdienten Pause, nach dem Gewaltmarsch über die Rosstrappe. Bis zur letzten Aussichtsplattform haben wir uns vorgewagt. Dafür mussten wir einen langen Fußweg über Stock und Stein, sowie schroffe Felsen die überall auf den gut abgesicherten Wegen herausragten, und unsere ganze Aufmerksamkeit forderten, absolvieren. Aber alles ist gut gegangen, niemand hat sich die Haxen verbogen. Hier war allerdings diese Verschnaufpause ein unbedingtes "Muss". Wenn nicht , hätten wir für den ein oder anderen ein Sauerstoffzelt einfliegen lassen müssen.

 

Wie immer morgens 10:30 Uhr Treffpunkt auf dem Parkplatz der Mahnte-Schule in Herzberg.

Nach und nach treffen alle Teilnehmer der heutigen Tour ein.

Heute zum ersten mal mit dabei, Jürgen, zweiter von links. Hinter ihm seine Zündapp K80, gute 30 Jahre alt. Ein echter, super gepflegter Oldtimer.

In der zwischenzeit als letzter von acht Teilnehmern eingetroffen, Wolfgang, im Bild dritter von links, der nach und nach alle Kollegen per Handschlag begrüßt hat. Hier wünscht er gerade Zlatko einen wunderschönen Sonntag Morgen.

Nach gut einer Stunde Fahrtzeit sind wir an unserem ersten Ziel, der Rappbodetalsperre angekommen. Wie mann gut erkennen kann waren wir nicht die einzigen Biker die heute unterwegs waren.

Erst einmal durchschnaufen und ganz in Ruhe ein bisschen small tork abhalten. Und was können wir wieder sehen, Peter der zweite von links mit Jürgen ins Gespräch vertieft, vertilgt gerade wieder seinen Apfel. Wie auf jeder Fahrt und immer in der ersten Fahrpause.

Auf dem Parkplatz gut zu erkennen. Die Rappbodetalsperre wird oft von Bikern mit ihren Maschinen aufgesucht. Extra für Bikes eingerichtete Parkboxen. Ein PKW hat hier nichts zu suchen.

Und von diesen Parkboxen gibt es hier jede Menge.

Hier gut zu sehen, die rechts angrenzenden Parkplätze sind ausschließlich Bikes vorbehalten. Daran kann man unschwer erkennen wie hoch der Bedarf an Zweiradparkplätzen ist.

Ja, das ist es was unsere Augen sehen wollten, wo findet hier die Widtierfütterung statt. Vor uns gut erkennbar, die erste Anlaufstelle für hungrige Biker.

Und gleich noch eine, und dazu noch bequemes Gestühl. Also nichts wie hin und Plätze gesichert.

Das lass ich, Günter, mir nicht zweimal sagen und parke meinen Körper auf dieser schönen Holzgarnitur, die allemal für acht Biker ausreichend ist. So, die Plätze sind gesichert und die Kollegen können sich erst einmal mit Essbarem versorgen.

Hier genießen wir unsere erste Pause. Von links: Dieter, Peter(d. Kleine) Peter(Kart.-Salat), und Klaus-Dieter.

Links, heute das erste mal mit dabei, Jürgen. Er fährt die Zündapp K80. Ein Oltimer der schon mindestens 30 Jahre auf dem Puckel hat, aber ausschaut als hätte er gerade eben noch im Verkaufsraum vom Zündapp-Händler gestanden. Neben ihm Wolfgang.

Und um die Runde komplett zu machen, links Günter und hinter ihm leicht verdeckt, Zlatko.

Aber wir sind ja nicht bei armen Leuten, deswegen gleich noch ein Foto gemacht. Hier noch einmal viel besser zu erkennen, Zlatko einmal ganz allein in ganzer Größe.

Ja, und so sieht das dann aus wenn die "Rollerfreunde Hwerzberg" gemeinsam Pause machen. Alle genüßlich am futtern. Noch einmal von links: Peter(Kart.-Salat), Klaus-Dieter, Zlatko der Mann mit der schicken Sonnenbrille, Günter, Jürgen heute das erste mal mit von der Partie, Wolfgang, Dieter, und um die Runde komplett zu machen, Peter(d. Kleine). Die beiden Peter haben der Erkennung halber immer einen Zusatz im Namen, nichts anderes haben die Angaben in den Klammern zu bedeuten. 

Nachdem wir unsere Pause an der Rappbodetalsperre richtig genossen hatten, ging unsere Tour weiter durch das schöne Bodetal zur Rosstrappe, die wir nach gut einer dreiviertel Stunde erreicht hatten. Hier im Bild unsere Ankunft auf dem Parkplatz der Rosstrappe unweit von dem "Berghotel Rosstrappe", Thale/Harz.

Auch hier wie immer, erst einmal ein paar Eindrücke von der Fahrt ausgetauscht.

Wie immer, erst einmal die Fahrzeuge in Reih und Glied ordentlich geparkt

Nun gut, nicht ganz so ordentlich, es kommt eben immer auf den Blickwinkel an. Aber was solls, wir hatten hier viel Platz und da darf man sich ruhig mal etwas "Breiter" machen. 

Mann achte einmal auf den Mann mit dem Blauen Pullover. Das ist unser Peter(Kart.-Salat). Und wenn man hier genau hinsieht kann man erkennen, es fehlt etwas. Genau, der Apfel !!!  Aber der gehört hier auch nicht hin, denn Peter packt ihn grundsätzlich immer nur in der ersten Pause aus. Wir erinnern uns, dies ist bereits unser zweites Ziel der heutigen Tour und somit auch die zweite Pause. Also folglich gibt es jetzt auch keinen Apfel, da ist Peter ganz konsequent.

So, wenn die Herrschaften dann fertig wären, könnten wir uns ja mal in Richtung "Rosstrappe" bewegen.

Und da sind wir auch schon unmittelbar vor dem "Berghotel Rosstrappe". Vorher zeigt uns Günter aber erst einmal diese Schautafel von der "Erlebniswelt Thale", so wird die Gegend hier rund um Thale angekündigt. Also nichts wie rein in die "Erlebniswelt".

Um aber zur eigentlichen "Rosstrappe" zu kommen, müssen wir erst einmal am Berghotel vorbei.

Strammen Fußes bewegen sich die "Rollerfreunde" in Richtung Berghotel.

Hier noch einmal, aber auch schon gut von weitem zu erkennen, das schöne Wappen der "Rosstrappe", an der Stirnseite des gleichnamigen Berghotels.

Auch hier noch einmal eine Informationstafel mit viel Wissenswertem über das Naturschutzgebiet "Bodetal".

Jetzt war es soweit, wir befinden uns auf dem Weg zu den Aussichtsplattformen, die sich auf der "Rosstrappe" befinden. Bei herrlichem Sonnenschein eigentlich ein toller Spaziergang. Aber es sollte sich für manch einen "Rollerfreund", na sagen wir mal, als etwas strapaziös herausstellen. Wir konnten ja nicht ahnen das der Weg sich ganz schön in die Länge zog. Aber was wir einmal anfangen haben, wird bis zum bitteren Ende durchgeführt. Da sind die "Rollerfreunde" hart gegen sich selbst.

Hier ahnte ich, Günter, schon schlimmes, denn der Weg zog sich und weit und breit keine Aussichtsplattform zu sehen. Nun gut was solls. also weiter.

Zlatko, der uns anfänglich mitgeteilt hat: "Ich bleibe hier beim "Berghotel" und warte auf euch"! Den Fußmarsch will ich mir nicht zumuten, muss wohl geahnt haben das es hier mit ein paar hundert Metern nicht abgetan ist.

Als quasi kleine Belohnung konnten wir schon die eine oder andere Aussicht zwischen den Bäumen hindurch genießen. Hier auf einem Felsmasiv ein Pfeiler der Kabinenbahn die hoch zum Hexentanzplatz von Thale führt.

Von der rechten Seite des Bodetals gut zu erkennen, hoch auf dem Granit-Felsen auf der linken Seite des Bodetals, das Ausflugslokal das sich am Hexentanzplatz befindet. Dort werden wir auch noch vorbei schauen.

Aber vorerst haben wir die Aussichtsplattformen der Rosstrappe noch nicht erreicht. Und weiter geht es sprichwörtlich über Stock und Stein. Hier musste man, obwohl die Wege alle gut gesichert und gut ausgebaut waren, doch höllisch aufpassen um sich nicht die Haxen zu verbiegen. Überall schauten auf dem ganzen Weg spitze kleine Granitfelsen aus der Erde, über die man, wenn man nicht die Augen auf hatte, stolpern konnte.

Hier rechts im Bild Peter(d. Kleine) und ich, Günter. Hier hatte ich schon ordentlich mein Tun und musste es jetzt doch etwas langsamer angehen. Ganz schön nach Luft schnappend viel mir jetzt Zlatko ein. Der Gute hatte sich wohl richtig entschieden doch lieber auf uns am Berghotel zu warten.

Nun gut, das war jetzt hier nicht mehr zu ändern und so musste ich in den sauren Apfel beissen. Jetzt hieß es nur nicht schlapp machen.

Und weiter über Stock und Stein.........

........bis endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen war.

Die erste Etappe war absolviert und der Sagen umwobene Hufabdruck auf der Rosstrappe war erreicht. Es heißt, die schöne Königstochter Brunhilde war auf der Flucht vor dem Böhmenkönig Bodo, der Brunhilde, koste es was es wolle, unbedinkt heiraten wollte. In ihrer Not wagte die Königstochter Brunhilde auf ihrem Schimmel dem weiten Sprung vom Hexentanzplatz hinüber zum gegenüberliegenden Felsplateau, daher der heutige Name "Rosstrappe", und ihr Schimmel hinterließ dabei diesen Hufabdruck, der noch heute hier zu sehen ist. Der Böhmenkönig Bodo hingegen schafte auf seinem schwarzen Rappen den Sprung nicht und stürzte hinunter in die Bode. Wo er noch heute, in einen schwarzen Hund verwandelt, auf die Krone, die Brunhilde bei ihrem gewagten Sprung verloren hatte, aufpassen muss. Das zumindest besagt die Sage von der "Rosstrappe". 

Und hier die munteren Recken die den Aufstieg gewagt haben. Von links stehend: Peter(Kart.-Salat), Peter(d. Kleine), Dieter, Jürgen, Klaus-Dieter und Wolfgang. Vorne sitzend: Günter, er musste erst einmal seinen müden Knochen eine richtige Pause gönnen, am liebsten hätte er sich auf seinen Allerwärteten gesetzt, aber wir hatten noch ein gutes Stück des Weges zu absolvieren.

Immer weiter über karstigen Felsen in Richtung letzte Plattform.

Und da ist endlich unser Ziel, die letzte Plattfform, direckt an der viele hundert Meter steil nach unten, bis zur Bode hinabfallenden Felswand. Die Bode hat sich hier über viele Jahrtausende tief in den Fels hineingefressen. Ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art.

Endlich am Ziel angekommen. Sieben "Rollerfreunde" strahlen um die Wette. von links: Peter(d. Kleine), Klaus-Dieter, Wolfgang, Dieter, Günter, Jürgen und Peter(Kart.-Salat).

Und mit diesem herrlichen Ausblick wurden wir dann belohnt. Der Blick hinüber zum Hexentanzplatz auf der linken Seite des Bodetals. Von dort aus ist seinerzeit der Sage nach die Königstochter Brunhilde vor dem heiratswütigen Böhmenkönig Bodo geflüchtet, indem sie den Sprung mit ihrem Schimmel bis hier rüber zur Rosstrappe wagte.

Hier geht es steil hinab zur Bode. Gut, das die Plattform durch reichlich Geländer abgesichert ist. Hier herunterfallen endet tödlich, hier hast du keine Chance dort unten heil anzukommen.

Wie hoch es hier ist kann dieses Foto gut veranschaulichen. Tief unten im Tal, wo die Bode ihre Bahn zieht, ein Ausflugslokal, das nur in der Mitte des Bodetals zwischen den hoch in den Himmel hinaufragenden Felsen zu erreichen ist. Nun gut, genug geschaut. Jetzt hieß es wieder zurück zum "Berghotel Rosstrappe". Also das ganze gekracksel noch einmal von vorn.

Aber wie man sehen kann, auch das haben wir mit vereinten Kräften gemeistert und das "Berghotel Rosstrappe" wieder erreicht.

Normalerweise mussten wir auf unseren anderen Touren immer einen lieben Passanten überreden ein Foto von uns zu machen. Denn nur so ist gewährleistet das alle Rollerfreunde aufs Foto kommen. Dieses mal war das aber gar nicht nötig, den dieser nette, uns völlig unbekannte Herr, hat sich spontan angeboten ein Foto von uns zu machen. Dafür gebührt ihm an dieser Stelle ganz besonderer Dank.

Und das ist das Ergebnis, ein ganz tolles Foto wärend unserer zweiten, dieses mal aber etwas längeren Pause, beim "Berghotel Rosstrappe". Der lange ausgedehnte Fußmarsch über die Rosstrappe hat unsere ganze Aufmerksamkeit und Kraft gefordert. Deswegen haben wir uns hier eine ausgiebige Pause gegönnt. Von links: Peter(Kart.-Salat), Jürgen, Zlatko absolut ausgeruht, er hatte es vorgezogen unseren Gewaltmarsch auszulassen, Günter, heilfroh endlich wieder sitzen zu können, Peter(d. Kleine), Wolfgang, Dieter und Klaus-Dieter.

Nach einer weiteren guten halben Stunde Fahrtzeit waren wir dann an unserem dritten und letzten Ziel für heute angekommen, der Hexentanzplatz oberhalb von Thale, auf der linken Seite des Bodetals, hoch oben auf dem Felsplateau gelegen. Das erste was uns ins Auge viel war dieses auf dem Kopf stehende Hexenhaus. 

Komisch, es ist noch gar nicht so lange her, da fanden wir auf einer unserer anderen Touren ebenfalls ein Haus auf dem Kopf vor. Na, hoffentlich macht das nicht Schule. Man traut sich ja dann gar nicht mehr los zu fahren. Nicht das wir nachher für alle auf dem Kopf stehenden Häuser verantwortlich gemacht werden.

Jetzt stand erst einmal an, den Hexentanzplatz mit seinen vielen Verkaufsständen aufzusuchen und alles zu erkunden.

Auch hier vom Hexentanzplatz aus hat man eine schöne Aussicht auf Thale.

Von hier aus gut zu erkennen, die Aussichtsplattform der Rosstrappe auf der rechten Seite des Bodetals, auf der wir noch vorhin gestanden sind und hier zum Hexentanzplatz hinauf geschaut hatten.

Unten tief im Bodetal, ganz schwach in weiter Ferne, das Ausflugslokal das wir von der Plattform der Rosstrappe aus schon gut sehen konnten. Am roten Ziegeldach zwischen den grünen Bäumen, in der Mitte des Bildes, gut zu erkennen. 

Hier noch einmal die "Rollerfreunde Herzberg" hoch oben auf dem Plateau vor dem Ausflugslokal des Hexentanzplatzes. Von links: Wolfgang, Peter(Kart.-Salat), ganz hinten Zlatko, davor Jürgen, Dieter, Peter(d. Kleine), und Klaus-Dieter. Ich Günter, habe das Foto gemacht und bin daher nicht zu sehen. 

Aber auf diesem Foto, dem obligatorischem Schlussbild, bin ich wieder mit dabei. Von links: Peter(Kart.-Salat), Klaus-Dieter, Zlatko, Günter, andere Seite hinten Jürgen, Wolfgang, Dieter und Peter(d. Kleine). Unsere heute vorgenommenen Ziele konnten alle angesteuert werden. Während unseres Rundkurses legten wir eine Fahrstrecke von ca. 160 Km zurück und benötigten dafür eine Zeit einschliesslich aller Pausen von ca. 07:30 Stunde. Die nächste Fahrt führt uns wieder ins Weserbergland.

Bis dahin wünsche ich allen "Rollerfreunden Herzberg am Harz" und natürlich allen Bikern,  "Allzeit Gute Fahrt"

Günter, der Mann fürs Protokoll

 

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"