Fotos, 9. Ausfahrt, Externsteine, Hermanns-Denkmal, Sontag, 23. August 2015

Alle Teilnehmer unserer 9. Tour zu den Externsteinen und dem Hermanns-Denkmal im Teuteburger Wald.

Im Bild von links: Wolfgang, Udo, Willi, Michael als Gast mit dabei, dann Lothar, Klaus-Dieter, Günter, Alex und anschließend genau wie Michael als Gäste heute mit dabei, Helmut und Werner. Weiter geht es mit Luciano und zum Schluss als vierter Gast mit von der Partie, Ramazan. 

Morgens um 08:30 Uhr an unserem Treffpunkt, dem Parkplatz der Mahnte-Schule. Luciano, links im Bild, begrüßt Michael, der heute als Gast das erste mal bei uns mit auf Tour ist.

Normal treffen wir uns immer ab 09:30 Uhr, aber auf Grund der weiteren Tour bis in den Teuteburger Wald, haben wir uns dazu entschlossen ausnahmsweise die heutige Tour eine Stunde früher zu starten.

Für unsere 9. Tour hatten sich vier neue Teilnehmer angekündigt die gerne einmal bei uns reinschnuppern und diese Tour bei uns als Gäste mitfahren wollten. Drei von ihnen sind hier auf dem Foto zu sehen. Von links, Helmut, dann zweiter von rechts, Ramazan und ganz rechts Werner. Zweiter und dritter von links sind Luciano und Willi. Bei uns Rollerfreunden schon oft mit auf Tour. Den vierten im Bunde, Michael, hatte ich ja schon weiter oben vorgestellt. Insgesamt waren wir heute zwölf Teilnehmer, vier Gäste und       acht Rollerfreunde.

Nach gut 75 Minuten waren wir an unserem ersten Zwischenziel, der Shell-Tankstelle in Eschershausen angekommen. Hier haben wir uns, so war es vorher ausgemacht, mit Alex und Klaus-Dieter getroffen, dadurch konnten sie sich die Anfahrt aus Salzgitter nach Herzberg sparen. Auf diese Weise hatten sie, genau wie wir aus Herzberg kommend, in etwa den gleich langen Anfahrtsweg bis Eschershausen. Jetzt waren wir komplett und konnten gemeinsam die Weiterfahrt zu den "Externsteinen" fortsetzen.

Vorerst haben aber erst einmal ein paar Rollerfreunde die Gelegenheit genutzt, ihre Maschinen neu aufzutanken.

Danach wurden aber erst einmal die Maschinen abgestellt und die Zeit für eine kleine Kaffee-Pause, bzw. Zigarretten-Pause genutzt. 

Vor allen Dingen konnte man für eine Weile die warmen Motorradjacken ausziehen und für etwas Abkühlung sorgen, denn die Themperaturen waren heute Vormittag schon gut auf 26, 27° gestiegen, da war es gut sich etwas Luft zu verschaffen. Wie man im Foto sehen kann, waren alle eifrig dabei, sich der warmen Klamotten zu entledigen.

Hallo liebe Leute, kurz mal hergeschaut. So kann man es aushalten. Von links: Udo, Wolfgang, Michael, Lothar, Klaus-Dieter und Helmut fühlen sich jetzt ohne die warmen Klamotten sichtlich wohler.

Nachdem eine Zigarrette geraucht, oder eine Tasse Kaffee ausgetrunken war, hieß es so langsam sammeln für die Weiterfahrt.

Luciano im Hintergrund macht erst noch einmal ein Erinnerungsfoto.

Hier, kurz vor unserer Weiterfahrt zu den Externsteinen, wussten wir noch nicht, das es gleich für unsere Gruppe ein Problem geben wird. Nach einer Fahrtstrecke von etwa 5 bis 6 Kilometern war plötzlich die hälfte der "Rollerfreunde" verschwunden und nur noch 5 unmittelbar beieinander. Also nichts wie erst einmal rechts rangefahren und auf den Rest der Truppe gewartet. Dann kam auch schon nach kurzer Zeit Wolfgang angefahren um uns mitzuteilen: "Luciano hat irgend ein Problem mit seinem MP3-Roller. Er klagt über Überhitzung und muss erst einmal Wasser nachfüllen. Fahrt ihr schon mal weiter bis zur nächsten Tankstelle, wir kommen nach"! Aber leider sollte sich später herausstellen das auf unserer weiteren Route bis zu den "Externsteinen" weit und breit keine Tankstelle anzutreffen war. Nach einem zwischenzeitlichen Telefonat mit Wolfgang, in dem er mir, Günter, mitteilte seine Gruppe müsse noch 14 Km bis zu den Externsteinen zurücklegen und ich ihm erwiedern konnte unsere Gruppe braucht auch nur noch 12 Km zu fahren, beschlosen wir, uns bei den "Externsteinen" zu treffen.

Nach gut 20 Minuten waren wir dann als erste Gruppe bei den "Externsteinen" angekommen und warteten auf die Ankunft der zweiten Gruppe, die dann auch promt ca. fünf Minuten später ebenfalls bei den "Externsteinen" eintraf. Hier im Bild als erster Wolfgang auf seiner            BMW K100LT.

Danach unser Pechvogel Luciano auf seinem Piaggio MP3 400. Sein Roller hatte die Probleme verursacht. Der Motor wurde immer wieder zu heiß und so musste Luciano ständig den Wasserverlust ausgleichen und wieder Wasser nachfüllen. Oben auf dem Parkplatz der "Extersteine" werden wir Gelegenheit haben der Ursache für das Heißwerden des Motors auf den Grund zu gehen.

Der nächste war Willi auf Piaggio MP3 500.

Dann Alex auf BMW Touring R 1150

Weiter Helmut auf Peugeot Satelis 125

Michael auf Peugeot Satelis 500

Und zu Guterletzt, Werner auf Peugeot Satelis 500

Nachdem die zweite Gruppe ihre Fahrzeuge geparkt hatte haben wir uns erst einmal um Lucianos Roller gekümmert.

Nun war erst einmal bei allen großes Rätselraten angesagt. Was ist nur mit Lucianos Roller los ? Na gut wenn er ihn ordentlich abgestellt hat werden wir mal schauen was das Problem ist.

Nur gut, das wir heute jemanden dabei hatten der etwas von Motorrädern und Rollern versteht. Unser Gast "Ramazan" hat erst einmal Lucianos Roller inspiziert. Der ständige Wasserverlust war dann auch schnell erklärt. Die Zylinderkopfdichtung von Lucianos Roller hatte wohl einen mitbekommen und dadurch gelang Wasser ins Motoröl. Daher auch der ständige Wasserverlust und die Überhitzung des Motors. Damit war es nicht mehr möglich das Fahrzeug zu fahren, denn eine einwandfreie Schmierung des Motors war nicht mehr gegeben. Es befand sich zuviel Wasser im Motoröl. Ganz schädlich für die Maschine. Um nicht noch einen Kolbenfresser zu riskieren gab es keine andere Alternative als das Fahrzeug abschleppen zu lassen.

Ramazans Urteil war erst einmal ein Schock für Luciano. Aber wie gesagt, es gab keine andere Alternative.

Udo, links im Bild, fand gleich eine passende Lösung. Ich bin im ADAC sagte er, wir rufen da an und lassen Lucianos Roller in eine Werkstatt abtransportieren. Ich regele das mit meiner Versicherung, was er dann auch in die Tat umgesetzt hat. Hat er gut gemacht, Luciano war nicht im ADAC versichert.

Ja, und hier bei den "Externsteinen" war dann für Lucianos MP3 Roller die Tour zu Ende, Luciano musste den Rest der Tour auf dem Sozius verbringen. Ganz so schlimm war das allerdings nicht, er hatte ja freie Auswahl, es standen ja noch 11 Roller bzw. Motorräder zur Verfühgung. Schließlich entschied er sich für Willi, der ja auch einen Piaggio MP3 besitzt und so kann Luci die Tour wenigstens wie gewohnt auf einem MP3 beenden, wenn auch nicht auf seinem eigenen und als Fahrer, sondern nur als Beifahrer.

Nachdem nun alles mit Lucianos Roller geklärt war wurde es Zeit, die "Externsteine" aufzusuchen. Von links: Werner, Helmut, Udo und Wolfgang, der schon mal ein Foto macht, begeben sich schnurschtraks zu den besagten "Steinen".

Ja, und da sind sie auch schon. Einfach so, mitten in die Landschaft gesetzt.

Es ist schon ein imposanter Anblick. Hier, quasi im flachen Land, mitten in der Natur auf einmal wie extra hingestellt eine Gruppe von steilen schroffen Felsen. In den Alpen ok, nichts ungewöhnliches, aber hier, mitten auf flachen Boden, ist schon eigenartig.

Um so näher man kommt, um so gewaltiger werden die Felsen. Dabei sprechen sie hier von "Steinen". Für mich ist so ein "Stein" eher was kleines, was niedliches. Wenn sie hier von Steinen sprechen möchte ich nicht wissen wie dann wohl erst Brocken aussehen würden.

Hier kann man gut erkennen was für Klötze das doch sind und wie verschwindent klein wir Menschen doch sind.

Sogar begehen kann man die Externsteine und dann von der Aussichtsplattform aus die Aussicht genießen.

Udo lädt uns ein durch die Gasse zwischen den "Extersteinen" hindurch zu gehen. Wie sagte doch einst ein berümter Schweizer Landsmann: "Durch diese hohle Gasse muss er kommen"! Na, dann man nichts wie hindurch.

Von der Rückseite stellen sich uns dann die "Extersteine" so dar. Ganz schöne Hinkelsteine. Obelix hätte hier seine wahre freude an den Steinen.

Unsere drei Gäste, Werner, Michael und Helmut vor der Kulisse der "Externsteine" und die Gasse durch der wir alle auf die Rückseite der Steine gelangen konnten.

Da oben, dazu könnte man vielleicht noch Stein sagen, aber wenn das Steinchen herunterfällt und auf deinen Kopf, dann bist du platt wie eine Priemel, ach was sage ich, wahrscheinlich ist von dem Mus unter dem Stein nichts mehr von dir zu erkennen. 

Man fragt sich, wie diese niedlichen "Externsteine" hier wohl hingekommen sind. Wer es wissen möchte, einfach unter "Google" Externsteine eingeben und schon erfährt man wie sie entstanden sind.

Bevor es weiter geht zum Hermanns-Denkmal, noch kurz ein Erinnerungsfoto von unserem Besuch bei den "Externsteinen".                                                       Von links: Günter, Udo, Alex, Gast Michael, Lothar, Gast Werner, Klaus-Dieter, Wolfgang, Willi, Gast Helmut und Gast Ramazan. Luciano ist leider nicht auf diesem Foto. Er musste noch die Formalitäten für den Abtransport seines Rollers durch den ADAC abwickeln.

Dann ging es weiter und nach ca. 40 Minuten Fahrzeit war das Hermanns-Denkmal im Teuteburger Wald, und damit unser Endziel der 9. Tour erreicht. Hier die Ankunft auf dem Parkplatz der Gastronomie vor dem Hermanns-Denkmal. Die "Rollerfreunde Herzberg" sind nicht zu übersehen. 

Nachdem unsere Fahrzeuge abgestellt waren ging es erst einmal Richtung Hermanns-Denkmal. Für eine Pause ist nach der Besichtigung vom "Hermann dem Cheruskerfürsten" dann immer noch Zeit.

Und da ist das Denkmal auch schon zu sehen. Michael, im Vordergrund, übt schon einmal wie er das Schwert vom Hermann am besten halten kann.

Ja Michael, das mit dem Schwert kannst du dir abschminken. Ich glaube nicht, dass du Hermanns Schwert halten kannst. Nur soviel: Das Schwert hat eine Länge von 7 Metern und wiegt gerade mal schlappe 550 Kg.  Helmut neben ihm im weißen T-Shirt meint auch: "Da wirst du richtige Probleme bekommen"! Recht hat er.

Hier einmal das Denkmal in voller Größe. Unten vom Sockel, bis hoch zur Schwertspitze, hat das Denkmal eine Gesamthöhe von 53,46 Metern. Das Gewicht des gesamten Denkmals beträgt 42,8 Tonnen. Das Hermanns-Denkmal ist eine sogenannte "Kolossalstatue", erbaut in den Jahren 1838 bis 1875 in Nordrhein-Westfalen, im südlichen Teutoburger Wald. Die Einweihung des Hermanns-Denkmals fand am 16. August 1875 statt. Das Hermanns-Denkmal steht in der Grotenburg genannten Ringwallanlage auf dem stark bewaldeten, 386 Meter hohen Teutberg. Hermann der Cheruskerfürst erlangte Ruhm durch die vor 2000 Jahren siegreich geführte Schlacht gegen die Römer, die er seinerzeit vernichtend geschlagen hat. Danach war es hier in Germanien eigentlich vorbei für die Römer und sie zogen sich zurück.

Allein die Höhe vom Hermann allein, vom Fuß bis zur Schwertspitze, beträgt 26,57 Meter. Die Höhe des Schildes allein ist 10 Meter. 

Ein mächtiger Sockel, der den Hermann trägt. Schaut euch das ruhig einmal an, scheinen Michael und Helmut zu meinen.

Ein schönes Erinnerungsfoto, von links: Udo, Alex und Lothar. Wir haben auch den Hermann besucht.

Genau so von links: Klaus-Dieter, Wolfgang, Luciano und Willi.

Ja und ich, Günter, darf natürlich auch nicht fehlen. Da ich keinen Fotografen zur Hand hatte, der ein Erinnerungsfoto von mir gemacht hätte, habe ich selbst die Initiative ergriffen und kurzerhand ein "Selfi" von mir und dem Hermanns-Denkmal gemacht. Na, geht doch !

Hier wollte Udo unbedingt seinen Patriotismus dem "Kaiser Wilhelm" gegenüber zum Ausdruck bringen. Der "Willi" stand ja seinerzeit bei den Menschen hoch im Kurs. Heute haben wir keinen "Kaiser" mehr. Leider nur eine "Angela".

Und weil Udo so intensiv darauf bestand, dass ich Günter, auch einmal mit Ihm und dem "Kaiser Wilhelm" auf einem Foto zu sehen bin, habe ich ihm seinen Wunsch ohne zu zögern erfüllt. Und was soll ich sagen, ist doch ein schönes Foto geworden. 

So, wie anfänglich erwähnt war nach der Besichtigung des Hermanns-Denkmals noch reichlich Zeit für eine schöne Kaffee-Pause. Die wir dann auch sichtlich genossen. Im Bild von links: Klaus-Dieter, Günter, Michael, dann etwas verdeckt Udo, Lothar, Wolfgang, Alex, Helmut und Willi. Ramazrn im roten T-Shirt ist hier nicht zu erkennen.

Dafür sind Udo, ganz links und Ramazan, hinten im roten T-Shirt, auf diesem Foto besser zu erkennen. Zwei Kollegen fehlen hier, Werner und Luciano. Beide nicht zu sehen, sie waren mit fotografieren beschäftigt.

Hier haben wir ganz relaxt unsere ausgedehnte Kaffee-Pause genossen.

Hier auf diesem Foto links ist noch kurz unser Rollerfreund Luciano im "RFH-T-Shirt zu erkennen. Er hat mittlerweile die Fotografiererei eingestellt und sich zu uns an den Tisch gesetzt.

Zu Guterletzt noch ein Eis für Günter und Lothar, denn jetzt heißt es so langsam Abschied nehmen, denn die Heimreise stand an. Hier nach der Kaffee-Pause verabschiedeten sich schon mal unsere drei Gäste, Michael, Helmut und Werner von uns und fuhren gemeinsam Richtung Heimat. Nachdem das Eis verzehrt war, fuhren auch wir anderen nach Hause. 

Hier zum Ende noch einmal alle Teilnehmer der 9. Tour zu den Externsteinen und dem Hermanns-Denkmal.

Von links: Wolfgang, Udo, Willi, Michael, Lothar, Klaus-Dieter, Günter, Alex, Helmut, Werner, Luciano und Ramazan.

Allen hat die 9. Tour gut gefallen und jeder ist wieder Gesund und Munter zu Hause angekommen. Das ist immer das Wichtigste. Leider hatte Luciano mit seinem Roller bei dieser Tour etwas Pech, aber das sind Dinge die man reparieren kann, viel schlimmer wäre es gewesen wenn einer unserer "Rollerfreunde" zu Schaden gekommen wäre. Gott sei Dank ist noch niemand bei unseren Touren ernshaft in Schwierigkeiten geraten und das ist gut so und soll auch so bleiben. An dieser Stelle möchte ich mich einmal bei allen für die rücksichtsvolle Fahrweise aller Teilnehmer in den Jahren 2013 bis 2015 seid Bestehen der "Rollerfreunde Herzberg" bedanken.

Wärend dieser 9. Tour absolvierten wir eine Fahrstrecke von ca. 320 Km. Damit ist und war die 9. Tour eine unserer längsten, wenn nicht sogar die längste Tour die wir in den Jahren 2013 - 2015 gefahren sind. Auch die Zeit war dem entsprechend. Inklusive aller Pausen benötigten wir eine Zeit von ca. 10:00 Stunden.

Weiter geht es mit unserer 10. Tour am Sonntag, den 13. September zur "Barbarosahöhle" im "Geopark Kyffhäuser".

Bis dahin wünsche ich allen "Rollerfreunden" und natürlich wie immer auch allen anderen Bikern "Allzeit Gute Fahrt"

Günter

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"