Fotos 3. Ausfahrt zur "Burgruine Hohnstein" und zur "Westernstadt Pullman-City, am Sonntag, den 08. Mai 2016 

Hier die Teilnehmer der 3. Ausfahrt zur "Burgruine Hohnstein" und zur "Westernstadt Pullman-City", wärend der abschließenden Cafee-Pause in Bartolfelde. Von links: Günter, Wolfgang, Klaus-Dieter, Erika und Horst, sowie Monika.

Nach gut einer dreiviertel Stunde Fahrzeit bei wunderschönem Wetter haben wir die "Burgruine Hohnstein" erreicht.

Das erste was man zu sehen bekommt, nachdem man den Torbogen zur "Burgruine" durchfahren hat, ist dieses schöne Gasthaus der Burgruine, im ausgesprochen schönen und gepflegtem Fachwerkstil.

Der zweite Blick geht automatisch gen Himmel, Richtung Turmspitze der "Burgruine Honstein". Ganz oben an der Spitze des Turmes ist eine Wetterfahne in Form eines Wappens der Burgruine angebracht. Dadurch ist immer gut zu erkennen aus welcher Richtung der Wind weht und ob er konstant ist oder wechselhaft aus allen Richtungen bläst.

Von der Freiluft-Terasse aus ist dann schon etwas mehr von der ehemaligen "Burg Hohnstein" zu erkennen. Jetzt ist auch zu sehen warum hier von einer "Ruine" die Rede ist. Die einstmals schöne "Burg Hohnstein" ist doch sehr stark beschädigt, so dass man in der Tat nur noch von einer "Ruine" sprechen kann. Nachher gibt es an dieser Stelle noch mehr von der Burg Honstein" zu sehen, jedenfalls das. was von ihr noch übrig geblieben ist. 

Aber vorher hieß es erst einmal Platz nehmen auf der schönen Freiluft-Terasse. Denn jetzt war Zeit für eine verdiente Frühstücks-Pause. Von links: Monika, Wolfgang und Klaus-Dieter studieren schon mal die Getränke u. Speisekarte.

Horst und Erika schließen sich ihnen an und ich Günter, habe erst einmal ein paar Fotos geschossen, bis ich mich auch mit der Lektüre der Getränke u. Speisekarte beschäftigt habe.

So ein schöner Ausblick erschließt sich dann einem, wenn man hier oben auf der Freiluft-Terasse der "Bürgruine Hohnstein", Platz genommen hat. Und wenn man dann noch bei so schönenm Wetter hier oben ist, kann man schon, wie hier gut zu erkennen ist, 70- 80 Km weit ins Land schauen und dieses herrliche Aussicht genießen.

Hier in der Mitte des Bildes unterhalb der "Burgruine Hohnstein", schön im Tal gelegen, das Städtchen "Neustadt/Harz" zu erkennen.

Die komplette Vorderansicht des richtig gut erhaltenen Gasthauses der "Burgruine Hohnstein". Am linken Bildrand gerade noch der neu geschaffene Anbau des Gasthauses ein wenig zu erkennen. Hier können Gesellschaften mit bis zu 120 Personen feiern oder Tagungen abhalten. Im Mai 2014, als wir schon einmal hier waren, befand sich an dieser Stelle nur ein kleiner Schuppen der diesem Anbau weichen musste.

Wenn man dann das Gasthaus betritt, hier im Übergang zum neuen Anbau, wird man von diesem netten Herren aufs freundlichste empfangen. Er hat sich auch richtig schick gemacht und seinen, für damalige Zeiten, schönsten "Sonntagsanzug" angezogen. Von hier aus hat man auch einen schönen Einblick in den neu erschaffenen Anbau für größere Gesellschaften. Rechts  gelangt man dann in das Gasthaus, mit dem der neuen Anbau verbunden wurde.

Nach unserer Frühstückspause, die nur darin bestand, etwas Flüssigkeit in Form von Kaffee oder Capuccino zu sich zu nehmen, wurde damit begonnen die "Burgruine Hohnstein" einmal genauer unter die Lupe zuz nehmen. 

Günter und Horst haben erst einmal einen, nicht weit vom neuen Anbau entfernten, Unterbau untersucht, der sich rechts von ihnen hinter diesem Lattenzaun befand. Es handelte sich dabei wohl um einen, heute nicht mehr benutzten, ehemaligen Kellerausbau. Kühlschränke gab es ja zu der Zeit, als die "Burg Hohnstein" noch in Takt war, wohl noch nicht und daher lag es nahe, verderbliche Güter unterhalb der Erdoberfläche in sogenannten ausgebauten kühlen Kellergewölben aufzubewahren. 

Weiter ging es mit der Erkundung der "Burg Hohnstein". Das einzige was noch so gut wie unversehrt war, ist der viereckige Turm, der nach durchschreiten des Burgtores im Eingangsbereich zum Innenhof der Burg zu sehen ist.

Ebenfalls nach Durchquerung des noch vorhandenen Burgtores in den Innenraum der Burg, kann man rechtsseitig diese Aussicht in Richtung Harzvorland genießen. Die Seitenwände der Burg sind hier nicht mehr vorhanden. Daher der freihe Blick ins Harzvorland.

Aus weiterer Entfernung betrachtet wird dann sichtbar dass es sich bei der "Burg Hohnstein" wahrlich nur noch um eine Ruine handelt. Die aber noch bis zur Wetterfahne hoch oben begehbar ist.

Außer ein paar kärglichen Mauerresten ist aus der einst schönen "Burg Hohnstein" nicht viel übrig geblieben. Die nachfolgenden Bilder dokumentieren dies eindrucksvoll. Wer oder wen nun diese Skulptur darstellen soll wissen wir nicht, vielleicht handelt es sich um einen ehemaligen Bewohner oder vielleicht sogar um den Herren von "Burg Honstein".

"Rollerfreundin Monika" macht sich hier erst einmal auf den Weg, die Wetterfahne hoch oben auf der Burgruine zu erklimmen. Die ist über die noch gut begehbaren Treppen einigermaßen ohne übergroße Anstrengungen zu erreichen.

Ja, und oben angekommen wurde Monika dann mit diesem herrlichen Ausblick belohnt. Heute bei diesem schönen klaren Wetter war die Sichtweite, wie vorhin schon einmal erwähnt, riesengroß. 70-80 Km weit konnte man ins Land schauen. Im Vordergrund unten ist der oberhalb von Neustadt, nicht weit vom Kappelbach gelegene, Naturteich zu erkennen. 

Und so gestaltet sich dann der Blick wenn man, von der Aussichtsplattform mit Wetterfahne, hinunter auf die Burgruine schaut.

1627 wärend des 30jährigen Krieges eroberten die Kursachsen mit Oberst "Vitzthum von Eckstädt" die "Burg Hohnstein" und zündeten sie im Juli des selben Jahres an. 

Die Burganlage brannte vollständig aus und ist seitdem nur noch eine Ruine. Und Wolfgang, hier im Bild, kann jetzt nur noch seine Fantasie spielen lassen und sich geistig vorstellen wie die Burg wohl während ihrer Glanzzeit ausgesehen haben mag.

Die eindrucksvolle Ruine der "Burg Hohnstein" befindet sich auf einem Felsen nördlich des Luftkurortes "Neustadt". Sie hat eine Länge von 140 Metern und eine Breite von 68 Metern und ist damit eine der Größten im Harzgebiet.

Nach allen Seiten hin bietet sich dem Betrachter bei diesem herrlichen Wetter ein wunderschönes Panorama.

Als Baumaterial wurde überwiegend Porphyrit verwendet, welches hier aus dem Felsen, auf dem die Burg Hohnstein erbaut war, gewonnen wurde.

250 Jahre lang galt die Burg als uneinnehmbar. Im Jahre 1380 gelang dem Landgrafen von Thüringen gemeinsam mit dem Markgrafen von Meißen die Eroberung der "Burg Hohnstein".

In den folgenden zweieinhalb Jahrhunderten verfielen die einst so wehrhaften Mauern. 1872 wurden erste umfangreiche Erhaltungsarbeiten an der Burganlage durchgeführt. Seit den 1990er Jahren wurde die Burganlage umfassend saniert. Diese Arbeiten dauern bis heute an einigen Stellen an. Die wieder zugänglich gemachten Überreste lassen noch heute die einstige Größe der mittelalterlichen Anlage erkennen.

In unserer heutigen Zeit stellt die Burgruine Hohnstein ein vortreffliches Ausflugsziel für viele Wanderer dar. Bei gutem Wetter, so wie wir es bei unserer Ausfahrt zur Burgruine erleben durften, kann man vom Bergfried aus eine herrliche Aussicht auf den Ort Neustadt sowie weite Teile des Harzvorlandes und der "Goldenen Aue" bis hin zum Kyffhäuser und der Hainleite genießen. 

Es war wieder mal ein schönes Erlebnis hier auf "Burgruine Hohnstein" gewesen zu sein.

Aber es musste ja weiter gehen, den unser zweites Ziel am heutigen Tage, die "Westernstadt Pullman-City", stand noch auf unserem Programm. Nach gut 35 Km Fahrstrecke und 45 Minuten Fahrzeit war es dann so weit und wir waren bei  der "Pullman-City Biker Ranch", wie hier im Bild gut zu sehen, angekommen.

Aber vorher hatten wir, wie es sich gehört, unsere Maschinen ordnungsgemäß geparkt. Von links: Erika, Günter, Wolfgang und Monika. 

Und wer hätte das gedacht, ausgerechnet  Wochenende, genauer gesagt vom 06. - 08. Mai 2016 fanden hier die "Internationalen Biker Days" in Pullman-City statt. Zu den "Biker Days" zu fahren hatten wir gar nicht geplant, um so besser, dass sie hier jetzt abgehalten wurden. 

Bei so einem Ereignis sind dann natürlich hier auf dem Parkplatz vor der "Westernstadt" dementsprechend viele Bikes anzutreffen.

Da wir auf der "Burgruine Hohnstein" nur eine Kaffee-Pause gemacht hatten, war es jetzt erst einmal an der Zeit unseren Hunger zu stillen. Und was bietet sich da an ?  Eine schöne goldbraun gegrillte Bratwurst direckt frisch vom Holzkohle-Grill. 

Na bitte, die Teile sehen doch richtig lecker aus. Na gut, sie brauchen noch etwas, aber ich kann euch versichern sie waren ausgesprochen lecker und auf den "Punkt" gegrillt. Nichts zu beanstanden. Der Grillmeister, natürlich standesgemäß mit Westernhut, hat sein Handwerk gut verstanden.

Nach der Wurst wurde dann noch auf der Terasse der "Pullman-City Biker Ranch" in aller Ruhe "Flüssigkeit zu sich genommen.

Von der Terasse aus konnte man das "Bunte Treiben" auf dem Vorplatz der "Biker Ranch" beobachten. Dabei vielen uns diese beiden "Monsterbikes" auf, die hier auf dem Vorplatz ausgestellt waren. Nur zum mitschreiben einige "Technische Daten".   502 PS,  6,3 Liter Hubraum und natürlich, wie soll es auch anders sein, natürlich "V8", genau, richtig gelesen, 8 in Worten acht Zylinder. Wie gesagt "Monstermaschinen". Vor lauter Technik habe ich es versäumt nachzuschauen welcher Hersteller auf diesen Maschinen angegeben waren. Vielleicht waren es aber auch Maschinen "Marke Eigenbau".

NACHTRAG:

Habe heute am 21. Mai 2016, von "Rollerfreund Didi" folgende Info erhalten. Bei diesen Monstermaschinen handelt es sich um "Boss Hoss" Maschinen mit Chevi V8 Motoren. Im prinzip wird das Motorrad um den Motor herum gebaut. Kein Witz, wie mir Didi versichert. Diese Maschinen werden in der USA gebaut. Dank an "Rollerfreund Didi".

Das ist "Didis" Aussage, wer anderer Meinung ist, mit "Didi" sprechen.

 

An vielen Ständen und Buden konnte man  alles Mögliche erweben was das "Biker-Herz" höher schlagen lässt. Und wer ganz hart drauf ist, hätte sich hier an Ort und Stelle gleich ein "Tatoo" stechen lassen können. Alles nur eine Frage der Zeit.

Aber die hatten wir jetzt leider nicht. Also nix war mit "Tatoo". Jetzt stand unsere Heimfahrt an. Geplant war eventuell einen Abstecher zur "Hübich-Alm" in Bad Grund mit einer abschließenden Kaffee-Pause zu unternehmen. Aber auf Grund der weiten Entfernung von gut 65 Km entschieden wir uns für Bartolfelde bei Bad Lauterberg, als Abschluß für die heutige Tour anzusteuern. Hierfür war kein Umweg nötig und so waren wir uns schnell einig.

Und letztendlich auch schneller angekommen, konnten wir dann in Bartolfelde noch eine schöne Kaffee-Pause als Abschluß unserer 3. Ausfahrt der Saison 2016 genießen.

Erika und Horst genießen die schöne Sommerfrische.

Wolfgang und Klaus-Dieter tuen es ihnen nach.

Und dann wurden sie gebracht. Die Sahnetörtchen, die uns an den ------- "Riesen Goliat" ------- erinnerten. Also wenn man diese drei "Stückchen" auf einem großen Teller zusammenstellen würde, hätte man fast eine dreiviertel Sahnetorte zusammen bekommen.

Die Stachelbeer-Sahne-Törtchen waren auch nicht zu unterschätzen. Sie waren zwar nicht ganz so hoch wie die Erdbeer-Sahne-Törtchen, aber auch fast so groß wie ein Viertelkreis.

Um das schöne Kaffee-Kränzchen komplett zu machen wurden dann noch die Getränke in Form von Kaffee, Capuccino oder Heißer Schokolade mit Sahne, serviert. Um allen Irritationen von vornherein vorzubeugen, die kleinen Gläschen sind nicht mit "Schluck" gefüllt, so etwas trinken wir auf unseren Ausfahrten nicht, nein, es handelt sich hier um ganz normales Wasser. Wer mag kann damit seinen Kaffee etwas strecken und milder gestalten. War aber nicht nötig. Wir haben damit die Blumen im schönen Kaffee-Garten gegossen.

Am Ende waren dann auch alle sehr zufrieden.............

..............und haben mit Genuß ihre großen Törtchen verspeist.

Abschließend noch einmal alle Teilnehmer der 3. Ausfahrt in der Zweiradsaison 2016.

Von links: Günter, Wolfgang, Klaus-Dieter, Erika und Horst, sowie Monika, Wolfgangs bessere Hälfte.

Unser Fazit, die 3. Tour eine "Super-Tour. Die Bilder belegen das. Herrlicher Sonnenschein bei wolkenlosem Himmel und ausgesprochen warmen Temperaturen, den ganzen Tag über. Leider war genau an diesem 08. Mai 2016 auch "Muttertag, da sah die Planung bei vielen "Rollerfreunden" an diesem Tag etwas anders aus. Nun gut das verstehen wir, werden aber in Zukunft versuchen solche Termine auszulassen. 

Unsere Mütter haben ein Recht auf ihren "MUTTERTAG", das soll hier auch einmal gesagt werden.

Insgesamt haben wir auf dieser Tour eine Strecke von 135 Km für Hin. u. Rückfahrt abgespult. Die dafür benötigte Zeit,  einschließlich aller Pausen betrug 06:30 Std. 

Da wir dieses mal früher zurück waren, wäre sogar noch Zeit für ein Käffchen bei Muttern gewesen. Nun gut, es war zwar eine von den kürzeren Touren, aber dafür wurden wir mit ricchtig schönem Wetter mehr als belohnt.

Unsere nächste Tour fürt uns ins nördliche Niedersachsen, genauer gesagt zum "Tetzelstein auf dem Elm" in Richtung Braunschweig.  Von hier aus ist noch ein Abstecher nach "Königslutter" geplant. Dort haben wir die Möglichkeit den "Kaiser-Dom" zu besichtigen. Soll schön sein, hab ich mir sagen lassen. Das sollen an diesem Tag unsere Ziele sein.

Auf der Hinfahrt, nach ca. 55 Km,werden wir einen Zwischenstop mit Kaffee-Pause in "Liebenburg" einlegen. Dort wird "Rollerfreund Klaus-Dieter" aus Richtung "Salzgitter" kommend, zu uns stoßen.

So das solls im Großen und Ganzen gewesen sein. Wie immer freue ich mich auf eine rege Teilnahme von euch und wünsche euch

"Allzeit Gute Fahrt"                       Günter 

Ende

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"