Fotos 4. Ausfahrt, Sonntag 29. Mai 2016 zum "Tetzelstein im Elm" und "Besuch Karl-Heinz" in Hahnenklee.

Das waren sie, die sieben Teilnehmer unserer 4. Ausfahrt der Saison 2016. Von links: Klaus-Dieter, Günter, Lothar, Wolfgang, Erika und Horst, sowie Peter(Kart-S.). Hier wärend unserer Mittagspause, angekommen an unserem heutigen Ziel dem "Tetzelstein" und in der gleichnamigen "Waldgaststätte Tetzelstein". Schön gelegen in einem Waldgebiet zwischen Schöppenstedt und Königslutter, auf dem "Elm", einem Höhenzug bei Braunschweig.

Aber schön der Reihe nach. Nachdem wir uns an unserem Treffpunkt, dem Parkplatz der Mahnteschule in Herzberg getroffen hatten, ging es los in Richtung "Liebenburg". Hier wollten wir uns wie vereinbart mit Klaus-Dieter in dem "Waldcafè Liebenburg" treffen um seinen Anfahrtsweg aus Salzgitter nach Herzberg zu verkürzen. Warum bis nach Herzberg anreisen, wenn man sich auf der Hälfte des Weges treffen kann. Hat hervorragend geklappt.

Um die Wartezeit zu verkürzen hat sich Klaus-Dieter an dieser Schautafel erst einmal schlau gemacht. Zumindest kann er jetzt mitreden wenn es um geschichtliche Ereignisse der Jahre 1292 bis 2010 geht. Da sieht man mal wieder, solche Zweiradausfahrten haben auch einen tieferen Sinn. Es geht nicht nur ums "Herumbrettern", sondern auch das Allgemeinwissen wird erweitert. Und da wir ja mittlerweile seit 2013 mindesten 12 mal im Jahr unterwegs sind, vorrangig Burgen und Schlösser ansteuern, kann man sich gut vorstellen was wir in dieser Zeit alles dazugelernt haben. Das ist nicht zu unterschätzen. Vor allen Dingen lernt man viel über Deutschlands Geschichte, und da speziell über die, aus dem Mittelalter, dazu.

Ja, und so idyllisch bietet sich dem Auge des Betrachters, das "Waldcafe" in Liebenburg, Poststraße 2.

Die Wartezeit von Klaus-Dieter hat ein Ende. Pünktlich um 11:00 Uhr treffen die "Rollerfeunde Herzberg", wie auf einer Perlenkette aufgereit, am vereinbartem Treffpunkt, dem "Waldcafe in Liebenburg", ein. 

Günter biegt mit seinem Peugeot in die Einfahrt auf den Parkplatz des "Waldcafes Liebenburg" ein. Natürlich wird Klaus-Dieter mit einem freundlichen Lächen begrüßt.

Im folgen Horst und Erika auf Honda Integra,  sowie Lothar auf  Suzuki Burgman.

Peter(Kart-S.) ist mit seinem Peugeot Satelis 400 mal wieder so schnell unterwegs, das ihn Klaus-Dieter gerade noch so mit seiner Kamera erwischt hat. Ja und als erster war natürlich Wolfgang auf dem Parkplatz. Mit seiner BMW war er mal wider schneller als der Blitzer von Klaus-Dieter. Kann man nichts machen. 

Hier gut zu sehen Wolfgangs BMW steht als erste in der Reihe auf dem Parkplatz. Er selbst ist schon dabei sich seiner Motorradjacke zu entledigen.

So jetzt nichts wie rein ins "Waldcafè und erst mal eine Kaffee-Pause gemacht.

Lothar komm, es wird Zeit, wir wollen doch Kaffe-Pause machen.

Horst denkt sich, einer muss den Anfang machen und zieht schon mal los: "Sonst wird das hier nie was"!

Aber soviel Zeit muss sein, erst einmal ein Blick auf die Köstlichkeiten werfen, die hier angeboten werden. Der Preis spielt ja schließlich auch eine Rolle. Da wir alle sehr preisbewust sind, ist das sehr wichtig. Aber alles ganz zivile Preise, also nichts wie hin.

Damit alle in einer Runde platz nehmen können, sind erst einmal schnell zwei runde Tische zusammen gestellt. Bitte geht doch, jetzt passen wir alle an den Tisch. Von links: Erika, Horst und Peter(Kart.-S.).

Auf der anderen Seite von links: Lothar, Wolfgang und Klaus-Dieter.

Klaus-Dieter war dann noch so nett auch ein Foto von mir, Günter, zu machen. Etwas freundlicher hätte ich ja auch schauen können. Aber so sind die Fotos, die ohne Vorwarnung geschossen werden. Sie haben ihren speziellen Charm. Aber ich gucke nicht immer so, muss wohl in Gedanken gewesen sein.

Nach einer sehr angenehmen Kaffee-Pause im "Waldcafe Liebenburg" ging es dann weiter zu unserem eigentlichen Ziel dem "Tetzelstein".  Wie im Bild zu sehen sind wir nach einer Stunde Fahrzeit dann beim "Tetzelstein" angekommen.

Genauer gesagt auf dem Parkplatz der "Waldgaststätte Tetzelstein", was ja noch nicht der "Tetzelstein" selbst ist. Aber wir werden ihm später noch leibhaftig gegenüber stehen. Im Bild von links: Günter, Peter, Wolfgang, der es mal wieder nicht lassen kann irgendeinen zum "Affen" genauer gesagt "Esel" zu machen. Bisher war ja immer ich Günter, derjenige der den "Esel" spielen durfte. Aber mittlerweile habe ich dazu gelernt und halte mich, wenn Gruppenfotos geschossen werden, von Wolfgang fern. Lothar wird das auch noch lernen. Rechts neben Lothar noch Erika und Horst. Klaus-Dieter war so nett das Foto zu machen.

Hier geht es nun endlich zur "Waldgaststätte Tetzelstein. Alle freuen sich jetzt auf eine zünftige Mittagspause.

Getränke sind schon mal angeliefert worden und wir damit erst einmal versorgt. Jetzt können wir uns in aller Ruhe der Lektüre der Speisekarte widmen.

Peter ist noch unentschlossen. Liebäugelt aber schon mal mit dem Kartoffel-Salat. Kein Wunder das ist ja auch seid unserer Fahrt zum Kyffhäuser sein zweiter Vorname. Jetzt muss nur noch eine passende Fleischspeise gefunden werden.

Nachdem das Mittagsessen bestellt war, hat Günter erst mal die Lieben zu Hause informiert. Alle sind gesund und Munter. Wärend unserer Mittagspause hat der Daheimgebliebene Karl-Heinz mit uns Kontakt aufgenommen und vorgeschlagen, auf unserer Heimfahrt über Hahnenklee zu fahren und ihm einen Besuch abzustatten. Er wolle dann in Hahnenklee für alle "Kaffee und Kuchen" ausgeben, quasi als "Einstand" bei den Rollerfreunden. Da Karl-Heinz an unserer 4. Ausfahrt nicht mit teilnehmen konnte, wäre er dann doch noch irgendwie mit dabei gewesen. Kurzerhand haben wir ihm dann versprochen auf unserer Heimfahrt über Hahnenklee zu fahren und bei ihm vorbei zu kommen.

Lothar und Wolfgang sind der Meinung, eine gute Idee die Heimfahrt über Goslar und Hahnenklee durchzuführen. Eine landschaftlich schöne Strecke.

Noch kurz ein Foto bevor das Esssen kommt.

So, jetzt kann es losgehen, alle freuen sich endlich ihren Hunger stillen zu können.

Genauer hingeschaut sieht das dann so aus. Klaus-Dieter hat sich für Sülze mit Remoladensoße und Bratkartoffeln entschieden, also eine richtig deftige bürgerliche Kost. Und ein "Bunter Strauß" köstlichen Salates hat eben so wenig gefehlt. Wie überhaupt alle von bestellten Gerichte ausgesprochen reichlich und nicht zuletzt köstlich waren.  Kein Wunder, denn die "Waldgaststätte Tetzelstein" war an diesem 29. Mai ausgesprochen gut besucht. Obwohl an diesem Tage laut Wetterbericht mit starken Unwettern zu rechnen war. Die dann allerdings ausgeblieben sind. Hätte das unser         Karl-Heinz vorher gewußt wäre er sicherlich heute mit dabei gewesen.

Hier noch einmal alle Teilnehmer, inzwischen wohlgenährt, auf einem Bild. Günter hatte wieder einmal, wie es seine Art ist, ganz unwiederstehlich einen Passanten dazu aufgefordert ein Foto von uns allen zu machen. Hat wie immer wunderbar geklappt.  Von links: Klaus-Dieter, Günter, Lothar, Wolfgang, Erika und Horst, sowie Peter.

Anton Reinhold Edler von Lübeck (1783-1863), braunschweigischer Hofmarschall, errichtete dieses 8 Meter hohe Denkmal aus helgelben Elmkalkstein. Vor dem Denkmal von links: Erik, Horst und Klaus-Dieter.

Das Denkmal wird oft irrtümlich für den Tetzelstein gehalten, der sich aber ungefähr 100 Meter von hier entfernt befindet. Im Inneren des Denkmals befindet sich eine Tafel. Auf ihr ist der seinerzeit durchgeführte Überfall des Ritters Hagen auf den Ablaß-Prediger Tetzel beschrieben. Unser "Rollerfreund" Lothar war auch hier, das Foto beweist es. Aber beim Überfall war er nicht mit dabei.

Von hier aus etwa hundert Meter, genauer im Bild hinten links, am Ende der "Waldgasstätte Tetzelstein, unterhalb des großen Laubbaumes befindet sich der "Tetzelstein".

Ja, und so sieht er aus. Ganz unscheinbar, wenn man nicht genau hinschaut hätte man ihn auch übersehen können. Hier, unter diesem Stein, soll der getötete  Ablaß-Prediger "Tetzel" begraben sein, so beschreibt es die Sage. Tatsächlich ist Tetzel am 11. August 1519 in Leipzig eines natürlichen Todes gestorben. Soviel zur wahren Geschichte. Nach dem wir nun nach einer ausgedehnten Mittagspause das Denkmal besichtigt, sowie den Stein des ehemaligen Ablaß-Predigers Tetzel begutachtet hatten, wurde es Zeit für unsere Rückfahrt. Die wir, wie versprochen, über Goslar und Hahnenklee angetreten sind, um unserem "Rollerfreund Karl-Heinz", einen Besuch abzustatten.

Nach gut 75 Minuten Fahrzeit waren wir dann in Hahnenklee bei Karl-Heinz zur besten Kaffee-Zeit angekommen. Und immer noch trockenen Fußes, wie man so schön sagt. Denn trotz der katastrophalen Wettervorhersagen mit Blitz und Donner, heftigen Regenschauern und Hagel, ja sogar von Tornados war die Rede, fand Gott sei Dank nichts von dem statt was vorangekündigt war. Das Gegenteil war der Fall. Zum Abend hin kam auf unserer Rückfahrt sogar hier und da die Sonne raus. Wer hätte das gedacht. Im Bild von links: Erika und Horst, Peter, dann Karl-Heinz sowie Lothar.

Hier von links: Wolfgang, Klaus-Dieter, Lothar, Karl-Heinz, Peter und Horst. Karl-Heinz hatte es vorgezogen auf Grund der wirklich gruseligen Wettervorhersagen, an unserer 4. Tour nicht mit teilzunehmen. Wer hätte denn ahnen können das das Wetter dann doch so stabil geblieben ist und es den ganzen Tag über trocken war. Auch die Temperaturen bewegten sich so um die 18 - 20°.

Aber auf Grund dessen, dass wir Karl-Heinz in Hahnenklee besucht haben, war er dann irgendwie doch noch bei unserer 4. Tour mit dabei. Und hier hin hatte er uns eingeladen, ins Hotel "Haus Erika"

Also nichts wie rein in die "Gute Stube". Karl-Heinz, der sich über unseren Besuch sehr gefreut hat, meinte dann: Ich werde euch allen Kaffe und Kuchen spendieren, quasi als "Einstand" bei den "Rollerfreunden Herzberg". Was er dann auch tatsächlich getan hat. Er hat uns alle eingeladen. Dazu noch einmal an dieser Stelle ein herzliches "Dankeschön" an Karl-Heinz. Natürlich schmecken Kaffee und Kuchen, wenn man es spendiert bekommt noch mal so gut.

Und so haben wir dann unsere Kaffee-Pause im "Haus Erika" in fröhlicher Runde genossen. An Karl-Heinz seinem Gesicht links, kann man ablesen, dass ihm unser Besuch so richtig gefallen hat. Wolfgang genießt wie immer seine "Tasse Schokolade" mit einem großen Schuß Sahne. Lothar hat sich dieses mal ebenso wie Karl-Heinz für ein leckeres Eis entschieden.

Um die Runde zu komplettieren hier rechts von Karl-Heinz, Klaus-Dieter und Peter.

Weiter geht es, rechts von Peter:  Horst und Erika.

Hier noch einmal Erika und Horst. Auf Nachfrage von mir, ob das schöne "Etablissement" vielleicht unserer "Rollerfreundin Erika" gehört, oder ob sie irgendwie mit dem Hotel zu tun hätte, man kann ja nie wissen, auf jeden Fall könnte der Name ja einiges verraten, verneinte sie meine Frage. Mit diesem Anwesen habe ich nichts zu tun, der Name ist rein zufällig und hat mit hier anwesenden Personen nichts zu tun. Nun gut damit hätten wir das auch geklärt.

Hier links im Bild und damit wäre die Runde komplett, meine Wenigkeit, Günter. Erika hatte mir dann noch mal versichert das die Übereinstimmung ihres Namens, mit dem des Hotels, rein zufällig wäre und nichts über den Besitzer aussage.   

Hier noch einmal links im Bild der großzügige Spender unserer heutigen Kaffeetafel, Karl-Heinz, der es auch vorzog wie Lothar, genüßlich ein Eis zu schlecken.

Hier noch einmal alle Teilnehmer unserer 4. Ausfahrt zum "Tetzelstein", von links: Horst, Klaus-Dieter, Günter, Wolfgang, Peter, Lothar und Erika. Ganz recht, Karl-Heinz, der die Tour zwar nicht mitgefahren ist, aber am Ende trotzdem Teil unserer Tour wurde, da er uns unterwegs kontaktiert hatte und den Vorschlag machte, er wolle uns zu Kaffee und Kuchen einladen. Wir müssten ihn dazu nur  in Hahnenklee besuchen. So war er dann irgendwie auf unserer 4. Tour doch noch mit dabei.

Das Foto entstand in Hahnenklee, wo Karl-Heinz eine kleine Eigentumswohnung, sozusagen als Zweitwohnsitz, bewohnt. Anders wäre er auch nicht in der Lage an unseren Touren teil zu nehmen. Den Karl-Heinz eigentliche Heimat ist die schöne "Hansestadt Lübeck". Sie ist mit 214.000 Einwohnern das Wissenschafts.-, Produktions.-, und Diensleistungszentrum an der Ostsee. Sie besitzt im Übrigen den größten Fährhafen Europas. Lübeck ist also nicht nur wegen seines berühmten Marzipans bekannt.

Die Anreise zu uns in den Harz,  um an unsere Touren teilzunehmen, könnte Karl-Heinz gar nicht leisten, dafür wäre die Entfernung viel zu weit. Über unsere Homepage hat Karl-Heinz von uns erfahren und  Kontakt mit uns aufgenommen. Durch seine Zweitwohnung in Hahnenklee hatte er nun die Möglichkeit sich uns anzuschließen wahrgenommen, und wir die "Rollerfreunde Herzberg" freuen uns, das er bei uns mitfährt.

Während unserer 4. Tour legten wir insgesamt ca. 235 Km zurück. Die Zeit einschließlich aller Pausen betrug 08:30 Stunden. 

Unsere nächste Ausfahrt am Sonntag den 19. Juni 2016 führt uns zum "Schloss Hemelschen Burg" ins Weserbergland. Bis dahin wünsche ich allen Rollerfreunden "Allzeit Gute Fahrt"

Günter,  der Mann fürs Protokoll

ENDE

mal wurde unsere Homepage schon aufgerufen.

An alle die hier vorbeigeschaut haben,

"Vielen Dank" für euer Interesse.

Die "Rollerfreunde Herzberg"